 |
|
Umgang mit Computern
Eine nicht ganz ernst gemeinte Kurzanleitung
:-)
|
|
(Dezember 2000)
|
Inhalt dieses Artikels:
Mutterbrett und Riesenbiss
| Winzigweich und Kraftpunkt
| Aufsteller und Einsetzer
Quelle: Verlag
Heinz Heise
|
|
| |
|
Den meisten von uns ist klar, dass das englische Wort Computer
vom Verb compute (rechnen, schätzen) kommt, dass ein Computer
also ein Rechner oder Schätzer ist. Aber noch immer gibt es
viele Zeitgenossen, die vielleicht gerade erst anfangen, sich mit
diesem komplexen Thema etwas naher zu befassen. Dieser Artikel soll
all jenen helfen, die nicht mit einem Spielbuben (Game Boy) aufgewachsen
sind und die nicht schon von Kind auf all diese verwirrenden Begriffe
wie eine Muttersprache auf natürlichem Wege erlernen konnten.
|
| Mutterbrett
und Riesenbiss |
 |
| |
|
|
Beginnen wir vielleicht mit den einfachen Dingen, die wir sehen,
anfassen und damit auch noch begreifen können! Alle Bausteine
eines Schätzers werden als Hartware (hardware) bezeichnet.
Es ist sehr wichtig, dass man bei der Auswahl der Hartware sorgsam
ist, denn nur auf guter Hartware kann die Weichware (software) richtig
schnell laufen. Bei der Hartware ist das Mutterbrett (motherboard)
von besonderer Bedeutung. Das Mutterbrett soll unter anderem mit
einem Schnitzsatz (chip set) von Intel ausgerüstet sein. Damit
auch anspruchsvolle Weichware gut läuft, müssen mindestens
16 Riesenbiss (megabyte) Erinnerung (memory) eingebaut sein. Natürlich
gehört neben dem 3 1/2-Zoll-Schlappscheibentreiber (floppy
disk drive) auch ein Dichtscheiben-Lese-nur-Erinnerung (CD-ROM:
Compact-Disc-Read-Only-Memory) zur Grundausrüstung. Eine Hartscheibe
(harddisk) mit zwei Gigantischbiss (gigabyte) dürfte für
die nächsten zwei bis drei Jahre ausreichend Platz für
Weichware und Daten bieten. Wenn wir unseren persönlichen Schätzer
(PC) auch zum Spielen benutzen wollen, sollten wir uns neben der
Maus auch noch einen Freudenstock (joystick) und ein gutes Schallbrett
(soundboard) anschaffen.
|
|
| Winzigweich
und Kraftpunkt |
 |
| |
|
|
So, damit sind nun die optimalen Grundlagen für Einbau und
Betrieb der Weichware geschaffen! Damit die Weichware auf unserer
Hartware überhaupt laufen kann, braucht es ein Betriebssystem.
Es empfiehlt sich heute, ein solches mit einem graphischen Benutzer-Zwischengesicht
(graphical user interface) zu installieren. Besonders weit verbreitet
sind die Systeme Winzigweich-Fenster 3.1 (Microsoft Windows 3.1)
und das neuere Fenster 95 des gleichen Herstellers. Für Leute,
die mit ihrem Schätzer anspruchsvolle Arbeiten erledigen wollen,
gibt es unter Fenster 95 das berühmte Büro fachmännisch
95 (Office professional 95). Dieses Erzeugnis besteht aus den neuesten
Ausgaben der Weichwaren Wort, Übertreff, Kraftpunkt und Zugriff
(Word, Excel, Powerpoint und Access). Damit stehen dem Benutzer
alle wichtigen Funktionen wie Wortveredelung (word processing),
Ausbreitblatt (spreadsheet), Praesentationsgraphik und Datenstuetzpunkt-Behandlung
(database management) zur Verfügung.
|
|
| Aufsteller
und Einsetzer |
 |
| |
|
|
Wer selbst gerne Anwendungen entwickelt, kann dies unter Fenster
beispielsweise mit dem modernen Sichtbar Grundlegend (visual basic)
tun. Natürlich gibt es vor dem Gebrauch auch gewisse Hindernisse
zu überwinden. Die Weichware muss zuerst via Aufsteller (setup)
oder Einsetzer (install) auf der Hartscheibe eingerichtet werden.
Das kann sehr viel Zeit brauchen, wenn sie ursprünglich auf
Schlappscheiben geliefert wurde. Das Einrichten ab Dichtscheibe
ist sehr viel angenehmer und schneller. Leider stellen aber auch
hier die Aufsteller oft Fragen, die von vielen unverständlichen
Begriffen nur so wimmeln. Aber die wollen wir uns ein andermal vornehmen.
|
|
| Copyright by Verlag Heinz Heise,
Hannover |
|