Trash Poll der Woche

(Dezember 2008)
Die wöchentliche GULP Kurzumfrage rund um Leben, Liebe, Alltag & Beruf - nicht immer ganz ernst gemeint, sondern mit einem Augenzwinkern.

Das Ergebnis der Kalenderwoche 49/2008:
Legen Sie Wert auf ein Weihnachten mit Geschenken?
Ja, gehören einfach dazu. 52%
Nein, mein Weihnachten ist geschenkefrei. 19%
Bin gegen Geschenke, aber kann sie nicht vermeiden. 29%
Teilnehmerzahl: 89

Fast die Hälfte der Teilnehmer an der GULP Trash Poll spricht sich gegen eine weihnachtliche Bescherung aus. Immerhin 81 Prozent schenken noch, teils gerne und teils gezwungenermaßen.

Welchen Sinn haben Weihnachtsgeschenke? Ist es die christliche Botschaft, die im Vordergrund steht? Das besinnliche Gedenken an den Ursprung des Festes? Oder geht es mehr um den Jahresabschluss: das Geschenk als willkommene Gelegenheit, um Danke zu sagen? Vielleicht ist Weihnachten einfach zu einem Fest geworden, mit dem wir unsere Beziehungen stärken – die persönlichen und die geschäftlichen. Hierfür sind aber (kleine) Aufmerksamkeiten nötig. Was ist denn so verwerflich daran, zu schenken und beschenkt zu werden? Wir sind gespannt auf Ihre Kommentare!

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Kommentare zu diesem Artikel:

"Warum muss man sich gerade was zu Weihnachten schenken. Man kann jemanden doch auch eine kleine Freude während des Jahres machen. Wenn man natürlich Kinder hat, ist es was anderes, da gehört die Bescherung einfach dazu. In diesem Sinne, fröhliche Weihnachten euch allen ;) (Dezember 2008)"

"Schenken und beschenkt werden ist heute sehr schwer geworden - warum? Relativ einfach: die meisten haben schon nahezu alles beziehungsweise können kaum warten, sondern kaufen es eher selbst - da weiß man was man hat ;-) Die richtig guten Geschenke kosten Zeit!! Viel Zeit, sich mit dem zu Beschenkenden zu beschäftigen, um herauszufinden, was er benötigt und worüber sie sich freut... und dann noch Geduld, etwas zu basteln oder wirklich das richtige zu finden ... Nein - die Geste ist für mich als Beschenktem SEHR wichtig, das kann aber auch eine liebevoll verpackte Dose meiner Lieblingsdelikatesse sein (und zwar nur als einzigstes Geschenk!), oder im Gegenzug im übrigen als Schenker: 360 Tage Unaufmerksamkeit kann man nicht zu Weihnachten, Geburtstag und evtl. einer romantischen Laune überlassen ... die Kinder brauchen die liebevollen Eltern, die eigenen Eltern den Anruf zwischendurch, der Geschäftspartner einen Anruf der nicht vordergründig die Aquise heraushängen lässt (und auch Kulanz) und der (Ehe-)Partner die Gewissheit das die Gemeinsamkeit vor dem Beruf kommt. In diesem Sinne: Lassen Sie sich am Christfest ruhig beschenken (mit und ohne Geschenke) und für das nicht so überhitzte Jahr 2009 ein gutes Auskommen! (Dezember 2008)"