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| Effektive Kommunikation in
IT-Projekten
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| (Juli
2007) |
Inhalt dieses Artikels:
Vereinfachen
Sie | Kommunizieren Sie
rechtzeitig und häufig | Helfen
Sie dem Anwender |
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| Autor: Gabe Guglielmo, Chief Information
Officer (CIO) bei ESI International
Ein wesentlicher Bestandteil in IT-Projekten ist effektive
Kommunikation. Ein IT-Projekt kann nicht als Erfolg angesehen werden,
nur weil die Migration von einem Computersystem auf ein anderes
technisch fehlerfrei funktioniert hat. Wenn Anwender auf Probleme
stoßen oder häufige Ausfallzeiten ertragen müssen,
ist ein Projekt als gescheitert anzusehen.
IT-Bereiche müssen bedenken, dass bereits kleinste Änderungen
für den Benutzer in seiner täglichen Arbeit unangenehme
Auswirkungen haben können. Selbst ein geringfügig höherer
Zeitaufwand oder längere Lernphasen können die Organisationsstruktur
eines Unternehmens negativ beeinflussen. Wie und was der IT-Bereich
über die geplante Veränderung innerhalb einer Organisation
kommuniziert, kann den Gesamterfolg eines Projektes wesentlich beeinflussen.
Auf was es ankommt, beschreibt Gabe Guglielmo, IT-Leiter bei ESI,
einem weltweiten führenden Anbieter von Projektmanagement-Trainings
nach PMI®-Standard.
Effektive Kommunikation über bevorstehende IT-Projekte erfordert
neben speziellen IT-Kenntnissen noch andere Faktoren. Selbst wenn
alle Stakeholder in die Projektplanung einbezogen wurden, kann es
immer noch Widerstand gegen jegliche Veränderungen innerhalb
der Organisation geben. Viele IT-Projekte sind sehr technisch ausgerichtet,
für die Anwender nicht transparent, und können Benutzer,
wenn sie keine klaren Anweisungen erhalten, vor immense Probleme
stellen.
Das ist der Moment, wo nicht technisches Wissen, sondern die Managementerfahrung
des CIOs entscheidet. Am besten bewältigen Sie IT-Veränderungen
durch zielgruppengerechte Kommunikation, zeitnahe Bereitstellung
von Informationen und einen gut vorbereiteten IT-Bereich, der in
der Lage ist, die nötige Unterstützung zu leisten. |
| Vereinfachen
Sie |
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| Als Leiter eines IT-Bereichs sollten Sie eine genaue
Vorstellung von der Zielgruppe haben. Wenn Transparenz für
die Anwender das Ziel ist, muss Ihr Bereich die Benutzer stets informieren
– selbst über sehr technische Projekte. Die Personen,
die Ihre IT-Systeme nutzen, müssen nicht wissen, dass auf den
Routern ein IOS-Upgrade durchgeführt wird, um BGP zu implementieren,
oder dass das neue System "Blowfish" als Verschlüsselungsalgorithmus
benutzt. Dem größten Teil ist das egal. Sie sollten aber
wissen, dass das Internet in einem bestimmten Zeitfenster nicht
verfügbar sein wird oder dass ihre Gehaltsabrechnungen vor
neugierigen Blicken geschützt sind.
Wenn ein bestimmter Umfang technischer Erläuterungen erforderlich
wird, ist es ratsam, technische Begriffe zu vermeiden. Kurze Schlüsselinformationen
mit Hinweisen und Links für Interessierte sind hingegen wirkungsvoll.
Ein angemessener Gebrauch von Screenshots kann sinnvoll sein, aber
bedenken Sie, Sie verschicken kein Handbuch! In der Regel sollten
die Mitteilungen kurz sein. Wenn die Nachricht zu lang ist, wird
sie meist nicht zu Ende gelesen.
Überprüfen Sie Ihre Mitteilungen auf Verständlichkeit.
Was für Sie als IT-Fachmann ganz offensichtlich ist, ist für
viele andere Menschen nicht immer selbstverständlich. Sie wissen,
wer von Ihren IT-Kollegen redigiert werden muss und wem Sie zutrauen,
verständliche Botschaften zu verfassen. In jedem Fall sollten
Sie den Entwurf vorab an einen Kollegen schicken, der nicht über
technisches Verständnis verfügt, um zu überprüfen,
ob die Anweisungen und Mitteilungen verständlich sind.
Vergessen Sie nicht anzubieten, jederzeit mit Rat und Tat zur Verfügung
zu stehen. |
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| Kommunizieren
Sie rechtzeitig und häufig |
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Nachdem Sie dafür gesorgt haben, dass eine wirkungsvolle Mitteilung
verfasst wurde, sollten Sie sicherstellen, dass diese an die richtigen
Leute zur richtigen Zeit versendet wird. Wenn Sie z.B. eine Serverumstellung
vom Microsoft-Betriebssystem auf Linux während des Wochenendes
planen, sollten Sie dies nicht erst am Freitagnachmittag bekannt
geben.
Wichtige Ankündigungen benötigen ausreichend Vorlaufzeit,
um den Anwendern Gelegenheit zu geben, sich auf die Umstellung vorzubereiten.
Je nach Projekt kann diese Vorlaufzeit zwischen einer Woche und
einigen Monaten betragen. Als Faustregel gilt, je größer
die Auswirkung, desto länger die erforderliche Vorlaufzeit.
Es ist ratsam, eine Erinnerung zu schicken, sobald das Projekt
anläuft. Überpenetrieren Sie Ihre Anwender nicht mit Nachrichten,
aber eine oder zwei Reminder sind ein gutes Mittel, Ihre Botschaften
zu bekräftigen.
Nutzen Sie auch die Möglichkeiten zur Informationsbereitstellung
über das Netzwerk, z.B. durch Login-Meldungen oder Intranetseiten.
Neben dem Versand von E-Mails sind dies hervorragende Möglichkeiten,
wichtige Informationen zu vermitteln.
Schließlich ist es hilfreich, dem Anwender zu empfehlen,
die erhaltene Anleitung auszudrucken. Es macht wenig Sinn, eine
Anleitung zur Durchführung eines Software-Upgrades zu erhalten,
ohne die E-Mail öffnen zu können, um nachzulesen, was
der nächste Schritt beinhaltet.
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| Helfen
Sie dem Anwender |
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Selbst wenn Ihr Bereich viele Vorabinformationen
zur Verfügung gestellt hat, wird es immer Leute geben, die
diese nicht verstehen. Vor einigen Jahren änderte ein Unternehmen
sein Customer Relationship Management (CRM) System. Monatelange
Planungsarbeit, die viele Ressourcen gebunden hatte, war notwendig.
Viele Informationen bezüglich diverser Veränderungen wurden
kommuniziert. Der Tag der Umstellung kam und alles funktionierte
bestens. Einige Monate vergingen, die Mitarbeiter gewöhnten
sich an die neuen Abläufe und die Prozesse liefen.
Lediglich ein Mitarbeiter des Unternehmens kam nicht zurecht. Die
Daten, die er in das System eingab, gelangten nicht in die Datenbank
und führten zu Kettenreaktionen aufgrund fehlender Zuordnungen.
Durch Nachforschungen fand man heraus, dass der Kollege die Daten
noch immer in das alte System eingab, das für Archivierungszwecke
noch zur Verfügung stand. Da das CRM-System ein integraler
Teil des Unternehmens und wichtig für den Kundenkontakt war,
hatte dieser Fehler für mehrere Monate eine verheerende Auswirkung
auf den Umsatz des Unternehmens.
Die meisten Mitarbeiter werden den Anschluss nicht in diesem Ausmaß
verpassen, dennoch sollte man auch auf die Kollegen vorbereitet
sein, die Mitteilungen einfach ignorieren oder schlichtweg nicht
verstehen. Das ist menschlich! Lassen Sie sich also nicht überraschen
und seien Sie darauf vorbereitet. Dann werden Sie eher in der Lage
sein, die Auswirkungen zu bewältigen.
IT-Systeme – oder ein Mangel an diesen – können
die Produktivität in starkem Maße beeinflussen. Wenn
Sie jemals auch nur kurze Systemausfälle erlebt haben, haben
Sie sicherlich Kollegen beim Verlassen ihrer Büros beobachten
können, da diese einfach nicht wussten, woran sie jetzt arbeiten
sollten. Obwohl es selbstverständlich Tätigkeiten und
Aufgabenbereiche gibt, bei deren Verrichtung man nicht auf den Computer
angewiesen ist, können doch nur wenige von uns ohne ihren PC
auskommen.
Fazit: Eine gute Kommunikation mit der Anwendergruppe ist ein wichtiger
Meilenstein, um Ihr IT-Projekt zu einem Erfolg zu machen, sei es
technisch oder wirtschaftlich. |
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bietet ESI international Kunden aus der IT-Branche speziell auf
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