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Projekterfolg sichern durch effektives
Delegieren
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(März 2001)
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Inhalt dieses Artikels:
Hindernisse | Erfolgreiches
delegieren
Quelle: Projekt
Magazin
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Unter Delegieren versteht man die Übertragung von Aufgaben
aus dem eigenen Verantwortungsbereich an einen Mitarbeiter.
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ist Ihre Einstellung zum Delegieren von Aufgaben? Sind Ihnen einige
der folgenden Hindernisse, die einem effektiven Delegieren oft im
Wege stehen, bekannt? |
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Die feste Überzeugung, eine bestimmte Aufgabe
nur selbst gut erledigen zu können. |
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Die Überzeugung, eine Aufgabe schneller selbst zu erledigen
anstatt sie jemanden zu übertragen. Dabei wird übersehen,
dass jeder Zeit benötigt, um sich in eine neue Aufgabe
einzuarbeiten. Selbst wenn der andere etwas langsamer ist: Die
freie Zeit, die durch das Delegieren gewonnen wird, sollte höher
bewertet werden. |
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Man traut sich nicht, eine Aufgabe zu delegieren. Das ist
häufig der Fall bei Arbeiten, die einem selbst unangenehm
sind. Was man selbst nur mit Widerwillen erledigt, will man
oft anderen nicht zumuten. |
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Man gibt nicht gerne Anweisungen. Besonders frisch beförderte
Führungskräfte tun sich schwer damit, Kollegen, mit
denen sie lange auf der gleichen hierarchischen Stufe gearbeitet
haben, Anweisungen zu erteilen. |
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Die Befürchtung, der andere könne sich zum Konkurrenten
entwickeln, wenn man ihm das eigene Wissen mitteilt und dadurch
die Qualifikation des anderen erhöht. |
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Die Neigung zu Perfektionismus. Kein Mitarbeiter ist dann
in der Lage, die eigenen hohen Erwartungen zu erfüllen,
deshalb muss man alles selbst erledigen. |
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Nach einer Beförderung bleibt man bei vertrauten Aufgaben,
obwohl diese mittlerweile in den Zuständigkeitsbereich
anderer Mitarbeiter fallen. So wird die Erledigung neuer, anspruchsvoller
Aufgaben vermieden. |
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Mangelndes Vertrauen in die Fähigkeiten des anderen.
Man glaubt, dass der andere der Aufgabe nicht gewachsen ist
und befürchtet Fehler, die sich nicht wieder ausbügeln
lassen oder eine zu späte Fertigstellung. |
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Man delegiert zwar manchmal Aufgaben, will dann aber über
alle Details Bescheid wissen, so dass der andere sich kontrolliert
fühlt und entmutigt wird, die Aufgabe selbständig
zu lösen. |
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Eine so hohe Arbeitsüberlastung, dass man sich keine
Zeit zum Delegieren nehmen will und kann: Schreiben Sie eine
Liste der Tätigkeiten, die Sie delegieren könnten.
Fragen Sie sich dann, warum Sie diese bis jetzt nicht delegiert
haben und identifizieren Sie so Ihre Widerstände. Was werden
Sie tun, um diese Widerstände abzubauen? |
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Wenn Sie einen großen Aufgabenbereich haben, sollten
Sie bei der Planung jeder Aufgabe fragen, ob Sie diese delegieren
können. Machen Sie sich die Vorteile der Delegation bewußt:
Die beste Methode, eine Arbeit effektiv zu erledigen, ist,
sie nicht zu übernehmen, wenn ein anderer das tun kann.
Delegation entlastet von vielen unwichtigen Aufgaben und schafft
Zeit für wichtige Aufgaben und Freizeit.
Delegation fördert Fähigkeiten, Kompetenz und Motivation
der Mitarbeiter.
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| So
delegieren Sie erfolgreich: |
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Wählen Sie den richtigen Mitarbeiter aus. Berücksichtigen
Sie dabei nicht nur Mitarbeiter, die bereits ihre Fähigkeiten
bewiesen haben. Die meisten Mitarbeiter sind motiviert und engagiert,
sich in neue Aufgabengebiete einzuarbeiten. Indem Sie Ihre Mitarbeiter
fördern, schaffen Sie sich selbst den nötigen Freiraum
für Ihre Prioritäten. |
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Erklären Sie die Aufgabe in allen nötigen
Einzelheiten. Beschreiben Sie genau das Ergebnis, das Sie sich
vorstellen. Stellen Sie sicher, dass der Mitarbeiter verstanden
hat, worum es geht. |
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Sorgen Sie dafür, dass Ihr Mitarbeiter Zugang zu allen
benötigten Arbeitsmitteln erhält, z.B. Geld, Informationen,
Bürogeräte etc. |
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Legen Sie Zwischentermine fest. Vereinbaren Sie
mit dem Mitarbeiter regelmäßige Berichte über
den Verlauf umfangreicher Aufgaben. So können Sie rechtzeitig
eingreifen, falls dies nötig werden sollte. |
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Beraten Sie den Mitarbeiter. Stehen Sie ihm zur Verfügung,
wenn er wirklich Hilfe benötigt. Erwarten Sie aber auch,
dass er versucht, selbständig Probleme zu lösen. |
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Verhindern Sie, dass eine Aufgabe an Sie zurück delegiert
wird. Bestehen Sie darauf, dass ein Mitarbeiter die an ihn delegierte
Arbeit selbst erledigt und wehren Sie sich gegen Versuche, diese
Arbeit an Sie zurückzugeben. Motivieren Sie Ihre Mitarbeiter,
anstatt mit Problemen zu Ihnen zu kommen, sich über Lösungen
Gedanken zu machen. |
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Dieser Beitrag wurde uns mit freundlicher Genehmigung des Projekt Magazins überlassen.
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