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| Alle reden
von Soft-Skills |
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| "Ihr Verstand will anspruchsvolle
Projekte. Ihr Gefühl will ein wundervolles Team." Damit
hat sd&m in einem an Pfingsten 2002 in der Süddeutschen Zeitung
veröffentlichten Stellenangebot auf den Punkt gebracht, was viele
IT-Spezialisten suchen. Als Karrierevoraussetzungen werden die Eigenschaften
Intuition, Kreativität, Teamfähigkeit und kommunikative
Überzeugungskraft gefordert.
Projektarbeit läuft oft unter weniger günstigen Voraussetzungen
und ist von härterem Zuschnitt. So hält Michael Hammer
von Hammer
and Company
Soft-Skills für eine harte Nuss: "The real hard side in
management is the soft side." Ähnlich sieht es John Gage
von Sun Microsystems
:
"Technology is easy - people are hard."
Nach der 2001 veröffentlichten Studie Hindernisse in
der Umsetzung der e-Business Ambitionen in Deutschland' von Cap
Gemini Ernst & Young konnten zwei Drittel der befragten Unternehmen
bei e-Business-Projekten bisher trotz großer Investitionen
weder Kostenersparnisse noch einen größeren Geschäftserfolg
feststellen. Nicht die komplexe Technik, sondern fehlende Strategien
und die Vernachlässigung des Faktors Mensch' seien für
das Scheitern vieler e-Business-Projekte verantwortlich, meint Thomas
Wuttke, Geschäftsführer von Cap Gemini Ernst & Young,
in einem Beitrag der Computerwoche-Online. Ziele würden nur
vage formuliert und die Akzeptanz der Mitarbeiter zuwenig beachtet.
Zwar reden alle von Soft-Skills, aber kaum einer weiß dazu
etwas, was der Überprüfung standhält. Mit Kommunikationstalent,
Kundenorientierung, Flexibilität und Mobilität können
auch beherzte Heiratsschwindler oder clevere Börsenanalysten
aufwarten. Manch fachlich hochqualifizierter IT-Spezialist wird
dagegen in die Autistenecke abgeschoben.
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| Messbarkeit
schafft Transparenz |
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Welche Soft Skills sind denn eigentlich im IT-Projekt erwünscht?
Was sind sie wert? Einfaches Quantifizieren hilft hier weiter. Und
das fängt bei den Hard-Skills an. Im IT-Projekt nützen
Soft- ohne Hard-Skills bekanntlich wenig. Fachkenntnisse tragen
80 Prozent bis 90 Prozent zum Projekterfolg bei. Soft-Skills sind
nach Untersuchungen von Psychologen in USA, Kanada und Europa mit
8 Prozent an der Steigerung des Arbeits- wie Ausbildungserfolgs
beteiligt.
Das ist nicht viel. Aber bei der geringen Zahl von erfolgreichen
IT-Projekten zählt jedes zusätzliche Prozent, das die
Erfolgswahrscheinlichkeit erhöht.
Bei einem durchschnittlichen mittelständischen Unternehmen
mit durchschnittlich 10 gleichzeitig laufenden IT-Projekten scheitern
laut Statistik 70 Prozent bis 90 Prozent. Somit verlaufen 1 bis
3 von 10 Projekten erfolgreich. Würden bei der Auswahl der
Teammitarbeiter auch deren Soft-Skills mitberücksichtigt, dann
ließe sich dieser Track-Record auf 2 bis 4 steigern.
Glaubt man den Untersuchungen der Psychologen, dann sind bis zu
fünf Persönlichkeitsmerkmale messbar relevant. Die 1999
veröffentlichte Studie Team Effectiveness: Beyond Skills
and Cognitive Ability' über 316 Mitarbeiter in einem US-Großhandelsunternehmen
ermittelt vier statistisch relevante Faktoren für die Verbesserung
der Erfolgswahrscheinlichkeit:
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Kognitive Fähigkeit (Konzepte verstehen und anwenden)
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Konsensfähigkeit (anderen vertrauen und Konflikte austragen)
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Arbeitsgenauigkeit (Formulare richtig und vollständig
ausfüllen)
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Gewissenhaftigkeit (Aufgaben konzentriert und ggf. unter
Nachhaken erledigen)
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Nach dieser Studie kann durch Berücksichtigung der 4 Merkmale
die Erfolgsquote um 8 Prozent verbessert werden. Hans Weber, Bereichsleiter
Finance & Administration bei msg systems hat ähnliche Erfahrungswerte:
"Auch bei uns trifft es zu, dass sich beim Vorhandensein der
Hard-Skills die Anzahl der erfolgreichen Projekte durch Soft-Skills
um 5 Prozent bis 15 Prozent steigern lässt."
The Five Factor Model of Personality and Job Performance
in the European Community', eine 1997 von Jesus F. Salgado publizierte
Meta-Analyse von 36 Studien in den USA, Kanada und Europa über
Persönlichkeitsmerkmale, Trainingserfolg und Arbeitserfolg,
kommt auf fünf entscheidende Persönlichkeitsmerkmale:
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Emotionale Stabilität
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Extrovertiertheit
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Offenheit
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Konsensfähigkeit
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Gewissenhaftigkeit
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Die Rolle von Soft-Skills in IT-Projekten beleuchtet eine im Februar
2002 veröffentlichte GULP-Umfrage unter 1.100 Freiberuflern
und 175 Projektanbietern. Wichtig sind demnach:
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Teamfähigkeit
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Problemlösungsfähigkeit
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Verantwortung, Sorgfalt und Termintreue
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Organisatorische Fähigkeiten und strukturiertes Denken
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Leistungsbereitschaft und Belastbarkeit
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80 Prozent der Projektanbieter gaben an, dass Soft-Skills ein Kriterium
für die Auftragsvergabe an IT-Freiberufler sind.
Hedwig KelIner hat in ihrem Buch ,Das geheime Wissen der Personalchefs'
über 70 Persönlichkeitsmerkmale ermittelt, die zum Erfolg
führen sollen. Allerdings, wer kann, wenn die Nerven bis zum
Zerreißen gespannt sind, schon mit einem so umfangreichen
Werkzeugkasten umgehen?
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| Schillernd
wie Chamäleons |
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Auf den ersten Blick mag es überraschen, dass die von Personalverantwortlichen
vielberufenen Skills Teamfähigkeit und Flexibilität, Intuition,
Integrität oder Führung in den quantifizierten Ergebnissen
fehlen. Bei genauem Hinschauen kann das auf ihre Komplexität
und variable Inhaltlichkeit zurückgeführt werden. Jeder
versteht darunter etwas Anderes. Auch die Psychologen sind bislang
zu keinem Konsens gekommen, wie sie zu messen und vergleichen sind.
Ohne Messungen geht aber bekanntlich wenig in einer numerischen
Analyse.
Teamfähigkeit
Die Fähigkeit, in ein Team zu passen, erfordert so verschiedenartige
Eigenschaften, wie die Teams und deren Zielsetzungen verschieden
sind. Nach der GULP-Umfrage
sind im IT-Projektmarkt Soft-Skills derzeit wichtig bis sehr wichtig
für die Projektanbieter. Das jedenfalls gaben 93% der befragten
175 Anbieter an. Viele Personalverantwortliche verstehen unter Teamfähigkeit
ein bestimmtes Durchschnittsalter für die Mitarbeiter in unserem
jungen Team'.
Bei den Teammitgliedern setzt Teamfähigkeit oft eine besondere
Glaubensfähigkeit voraus. So muss man glauben können,
dass es einem positiv angerechnet wird, wenn man Know-how mit den
Kollegen aus der Fach- oder IT-Abteilung oder mit den anderen IT-Freiberuflern
teilt. Zudem können nicht alle Arbeiten im Team effizienter
abgewickelt werden. Nach dem Psychologen Peter Robert Hofstätter
gibt es Arbeiten, die ein Einzelner besser und mit weniger Aufwand
ausführt.
Flexibilität
Flexibilität kann man als die Fähigkeit betrachten, sich
zwischen Verhaltenspolen und -optionen bei Bedarf hin- und herzubewegen.
Je nach Projekt und Umfeld gibt es andere Anforderungen an flexibles
Verhalten. In der einen Firma werden Duckmäuser gesucht, in
der anderen Menschen mit eigener Meinung. Oft wird ein flexibles
Rückgrat erwartet.
Im Projekt soll der ideale IT-Freiberufler möglichst viele
Soft-Skill-Klaviaturen beherrschen und je nach Lage auch spielen.
Von ihm wird erwartet, dass er sowohl auf der Fachebene wie auf
der Beziehungsebene besser ist als die Teamkollegen aus der Fachabteilung:
Er bearbeitet alles Wesentliche ohne Doppelarbeiten, erledigt nebenbei
Managementaufgaben wie die Teamführung, vermeidet überflüssige
Reibungen, findet bei Interessenkonflikten einen Ausgleich und bleibt
dabei immer ein Diplomat: hart in der Sache, verbindlich in der
Form. Natürlich versteht er es, bei Problemen rechtzeitig die
Unterstützung der Führungsebene zu mobilisieren. Last,
but not least dient er als externer Blitzableiter und Sündenbock,
der auch für die Qualitätsprobleme herhalten darf.
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| Soft-Skills
sind mehrdimensional |
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Beim Betrachten des 5-Faktoren-Modells der Psychologen öffnet
sich mit den Persönlichkeitsmerkmalen jeweils ein Spannungsfeld
von Verhaltensweisen:
| Eigenschaft |
Pol |
Gegenpol |
| Emotionale Stabilität |
ruhig & selbstbewusst |
unsicher & vorsichtig |
| Extrovertiertheit |
aus sich herausgehen & kontaktfreudig |
sich zurückhalten & schweigen |
| Offenheit |
kreativ & kultiviert |
praktisch & spezialisiert |
| Konsensfähigkeit |
kooperativ & freundlich |
eigenwillig & kühl |
| Gewissenhaftigkeit |
fleißig, organisiert & vertrauenswürdig |
phlegmatisch, unorganisiert & unbeständig |
Emotionale Stabilität verweist auf das Spannungsfeld zwischen
Ruhe und Selbstvertrauen gegenüber Unsicherheit und ängstlicher
Vorsicht. Dazu sagt Helmut an de Meulen, geschäftsführender
Gesellschafter von Materna: "Emotionale Stabilität ist
wichtig bei Projekten, wo der Mitarbeiter an der langen Leine läuft.
Gerade bei Auslandsprojekten mussten wir feststellen, dass kaum
jemand ohne ständige Überprüfung langfristig erfolgreich
im Sinne des Unternehmens arbeitet."
Extrovertiertheit markiert das Spannungsfeld zwischen dem aus sich
Heraus-, auf andere Zugehen und der Zurückhaltung bei abwartendem
Schweigen. Hans Weber von der msg systems: "Wir erwarten vom
IT-Spezialisten, dass er auf den Kunden zugeht, und die Bedürfnisse
des Kunden berücksichtigt." Für die Projektarbeit
bedeutet das Holschuld. Abwarten und Aussitzen geht nur in einem
Unternehmen, wo Bringschuld gilt.
Offenheit bedeutet das Spannungsfeld zwischen kreativer Neugierde
bei breitem Wissenshintergrund und praktischer Ausrichtung bei spezialisiertem
Wissen. Erst wenn die Führungsebene dem Team Verantwortung
und Kreativität überträgt, kann es effizient arbeiten,
sagt Dr. Andreas Göhring, Geschäftsführer von Dr.
August Wolff Arzneimittel. Die Fähigkeit, sich zu öffnen
für komplexe Sachverhalte und diese zu meistern, ist nach Ernst
Primosch, Pressesprecher bei Henkel, eine europäische Spezialität.
Konsensfähigkeit bedeutet das Spannungsfeld zwischen der Bereitschaft
zur Zusammenarbeit, gepaart mit Freundlichkeit, und dem Willen zur
Ablehnung, gepaart mit emotionaler Kälte. Bei Cap Gemini Ernst
& Young hat, so Harry Wessling, die Bereitschaft zur Zusammenarbeit
einen hohen Stellenwert: "Wir sind bereit, dass zu tun, was
der Kunde nicht kann oder nicht will. Dabei arbeiten wir gerne mit
dem Kunden."
Gewissenhaftigkeit markiert das Spannungsfeld zwischen harter organisierter
Arbeit, gepaart mit Zuverlässigkeit, und trägem unorganisierten
Arbeiten, gepaart mit Unzuverlässigkeit. Wie schwer sich Gewissenhaftigkeit
bei der Arbeit realisieren lässt, musste Dr. Winfried Materna,
geschäftsführender Gesellschafter von Materna, im eigenen
Unternehmen erfahren: "Wir haben zu wenige Leute, die ohne
externe Hilfe und Kontrolle im Ausland gut arbeiten können.
Um gute zuverlässige und profitable Arbeit auch bei Auslandsprojekten
sicherzustellen, haben wir ein Patensystem eingeführt, wobei
ein Senior Manager den Mitarbeiter in der Zentrale protegiert und
vor Ort unterstützt."
Die Verfasser des Fünf-Faktor-Modells erfassen und messen
die Eigenschaften jedoch nur eindimensional. Sie betrachten jeweils
den positiven Aspekt. In der Lebens- und Arbeitswirklichkeit kommen
die Eigenschaften aber immer mit ihrem ganzen Spektrum vor. Dem
IT-Freiberufler verschafft das bewusste Einnehmen von Positionen,
das Auswählen aus den Verhaltensoptionen Flexibilität
im Projekt - je nach dem persönlichen Bedarf, den Anforderung
im Team oder seitens der Anwender und Kunden. Allerdings sollte
er sich auch immer über die Reaktionen im klaren sein, die
seine Verhaltensweisen bei anderen auslösen können.
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| Mit Verstand
und Intuition |
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Systematisches Vorgehen
Arbeiten mit System hat sich in der deutschen Industrie bewährt
und ist im Ausland als ingenieurmäßiges Vorgehen'
bekannt geworden. Beim REFA (Reichsausschuss für Arbeitszeitermittlung)
geht es z. B. darum, die Gesamtsumme von Aufrüst-, Abrüst-
und Arbeitszeiten zu minimieren. Aus mathematischer und betriebswirtschaftlicher
Sicht gilt es als ideal, eine Sache nur einmal in die Hand zu nehmen
und konzentriert in einem Zug zu erledigen. Mehrfaches Auf- und
Abrüsten und Bearbeiten erhöht nur den Gesamtaufwand.
Intuitive Verfahren
In Theorie ist ein Freiberufler nur weisungsgebunden für das
Ergebnis und nicht für die Methoden. Lösungen lassen sich
zwar oft systematisch erarbeiten. Aber dann gibt es Probleme, wofür
Hard-Skills und -Tools nicht ausreichen. Eine intuitive Eingebung
- sozusagen aus einer externen Bibliothek - wäre dann hilfreich.
Daniel Goleman, Psychologe an der Harvard University, beschreibt
in seinem Bestseller Emotionale Intelligenz' die Bedeutung
von Gefühlen. Emotionale Intelligenz äußere sich
in Fähigkeiten wie Selbsteinschätzung, Altruismus, Motiviertheit,
Begeisterung, Lieben und Geliebtwerden. Sie sei gegenüber dem
IQ lange unterbewertet worden. In Emotionale Führung',
dessen Koautor Goleman ist, geht es neben der Intuition um emotionale
Kompetenz und darum, wie Führungskräfte, Teams und Organisationen
sie erlernen können.
Es gibt bewährte andere Verfahren, um die eigene Intuition
zu trainieren. Dazu gehört das Wechseln zwischen zwei Bewusstseinszuständen,
das allerdings voraussetzt, dass man diese Bewusstseinszustände
kennt. Die Fähigkeit des bewussten Wählens, z. B. zu schweigen
zu einem Thema, das noch in Arbeit ist, anstatt darüber zu
reden, hat faszinierende und kraftvolle Wirkung auf das Gegenüber.
Psychologen behaupten, dass über 70 Prozent der Kommunikation
nonverbal, somit ohne Worte, abläuft. Auch wer den Mund hält,
ist im ständigem Austausch mit seiner Umwelt.
Die Wirkung auf andere lässt sich generell mitgestalten.
Für den IT-Freiberufler bedeutet dies, dass er das Bild, das
er bei anderen erzeugt, überprüfen kann und soll. Jochen
O. Keinath vom Deutschen Institut für Rhetorik stellt in einem
Competence
Site-Interview
fest, dass deutsche Top-Manager die Macht der Bilder völlig
unterschätzten. Persönlichkeiten an der Spitze von Unternehmen
müssten ihre strategische Kommunikation auf Bild-Botschaften,
d. h. auf ihr Image, fokussieren. Dieses Bild präge das Bild
des Unternehmens in den Medien und der Öffentlichkeit maßgeblich
mit: "Piech ist Volkswagen, Breuer ist Deutsche Bank, Mehdorn
die Deutsche Bahn." Strategische Kommunikation sei dann am
wirkungsvollsten, wenn sie aus einem harmonischen Dreiklang von
Positionierung, Wort und Bild bestehe.
Auch das Engagement bei der Arbeit erzeugt Reaktionen, positive
(Faszination) wie negative (Abwehrverhalten). Es gibt IT-Freiberufler,
die bei ihrer Arbeit gefühlsmäßig abwesend sind.
Sie werden von außen weder durch Abwehrreaktionen geblockt
noch durch Begeisterung angeregt. Andere IT-Freiberufler ermitteln,
was sie anregt und setzen diese Elemente ein, um ihre Arbeit und
Kommunikation positiv zu gestalten. In den USA ist es üblich,
zu motivieren statt zu demotivieren. So wird z. B. gesagt: "Wir
stehen vor Herausforderungen. Unser Steigerungspotential ist enorm!"
statt: "Wir können zumachen. Der Laden ist bankrott!"
Die eigene Kreativität ist ebenfalls lenkbar, etwa durch das
Wechseln zwischen Fokussieren und Loslassen. Ein Problem kann leichter
gelöst werden, wenn man sich darauf konzentriert, z. B. Skizzen
fertigt, und es dann außen vor lässt, um es anschließend
wieder neu zu betrachten. Das Visualisieren hat zum Ziel, das Problem
auf das Wesentliche zu reduzieren. Danach etwas anderes zu tun bedeutet,
eine Suchabfrage durch die Weiten des Unterbewusstseins laufen zu
lassen. Die erste Inspiration, die sich dann einstellt, ist meist
die richtige.
IT-Spezialisten haben oft einfache Verfahren, um sich für
neue Ideen und Eingebungen zu öffnen - eine Zigarettenpause,
ein Smalltalk mit Kollegen, ein Gang an die frische Luft, Duschen.
Anspruchsvoller ist Meditation. Dabei ist eigentlich nur wichtig,
dass der Einzelne sein Verfahren sozusagen unter allen Umständen'
anzuwenden vermag.
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| Konflikte
und Krisen |
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Stark im Team
Im Team muss es Gemeinsamkeiten und Unterschiede geben. Gemeinsamkeiten,
um arbeiten, reden, Krisen und Konflikte bewältigen zu können.
Unterschiede, um sich zu ergänzen und gegenseitig anzuregen.
Projekte ohne Konflikte hat Hedwig Kellners Buch Projekte
konfliktfrei führen'. Wie Sie ein erfolgreiches Team aufbauen'
zum Ziel. Das erweist sich in der Praxis oft als frommer Wunsch.
Mehr Sinn macht es, Auswege aus Konflikten und Krisen zu suchen.
Diesen Versuch unternimmt z. B. das Buch von Niko Mohr und Jens
Marcus Woehe Widerstand erfolgreich managen. Professionelle
Kommunikation in Veränderungsprojekten'.
Überfrachtete Projektleiter
Um die Erfolgschancen zu verbessern, wird die planmäßige
Abwicklung von IT-Projekten zunehmend an Projektmanager übertragen.
Niko Mohr und Marcus Woehe zeigen, wie der Mangel an qualifizierten
IT-Projektleitern zum Stolperstein beim Multi-Projekte-Management
in Unternehmen wird. Die wenigen guten Projektleiter würden
mit Projekten meist derart überladen, dass auch der beste irgendwann
in die Knie gehe. Hier sei realistische Kapazitätseinschätzung
vorab sowie die Kunst des diplomatischen Nein'-Sagens erforderlich.
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Aus: Niko Mohr, Jens Marcus
Woehe, Widerstand erfolgreich managen. Professionelle Kommunikation
in Veränderungsprojekten, S. 24.
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Mangelware Führungskompetenz
Projektleitung ist eine Aufstiegschance für den IT-Freiberufler.
Führungsqualitäten beruhen zum Teil auf Talent. Sie lassen
sich aber auch durch Erfahrung und gezielte Entwicklung erlernen
oder verbessern. Das tut not. Denn nach der britischen SCALE21-Studie
sind viele IT-Freiberufler begeisterungsfähig, stark motiviert
im Team und können neue Ideen auch gut nach oben' vermitteln.
Aber sie haben oft zu wenig Führungskompetenz. Auch sind sie
zu wenig perfektionistisch und qualitätsorientiert, um ein
Projekt erfolgreich durchzuziehen und eine abnahmefähige Leistung
abzuliefern. Denis Saunders, Vorsitzender der SCALE21-Arbeitsgruppe,
findet das besorgniserregend, denn die meisten Teams hätten
nur 10 oder weniger Mitglieder und damit geringe Chancen, einen
Perfektionisten an Bord zu haben. Jedes IT-Projekt benötige
mindestens ein Mitglied, das gut in Qualitätssicherung sei).
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| Macchiavelli
und der IT-Freiberufler |
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Projektmanagement ist eigentlich nichts Anderes als das Gestalten
von Verhaltensoptionen. Das bedeutet immer Machtausübung, weshalb
auch für den IT-Freiberufler das Studium von Macht und Machtsausübung
nützlich ist.
Niccolò Macchiavellis 1532 gedruckter Traktat Il Principe'
- Der Fürst - ist eine bis heute unübertroffene Bibel
politischer Machtausübung. Unerreicht von seinen Nachahmern
bis hin zur satirischen Aktualisierung Peter Nolls und Hans Rudolf
Bachmanns Der kleine Machiavelli. Handbuch der Macht für
den alltäglichen Gebrauch'.
Von Macchiavelli stammt die Aussage, es sei wichtig dafür
zu sorgen, dass die Menschen im eigenen Umfeld wissen, dass sie
die Wahrheit sagen dürfen, ohne als Überbringer einer
schlechten Nachricht bestraft oder als Informant bloßgestellt
zu werden. Diese Menschen sollen aber auch wissen, dass sie die
Wahrheit zwar unter vier Augen sagen dürfen, aber nicht in
der Öffentlichkeit ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung.
Sie sollen zudem wissen, dass man seine Zeit nicht gestohlen hat.
Diese Gedanken und Verhaltensmuster können für den IT-Freiberufler
sehr hilfreich sein, der meist nur kurz in einer Organisation ist.
Für ihn ist es ein Erfolgskriterium, schnell ein wahrheitsgetreues
Bild von seinem Umfeld zu bekommen. Die Kollegen vor Ort müssen
vertrauensvoll mit ihm reden können und wollen, ohne das Risiko
von Strafe oder Bloßstellung.
Nach Macchiavelli wird in unserer Welt, worin so viele Menschen
nicht gut, ja selbst böse sind, derjenige, der überwiegend
gut sein will, mit großer Wahrscheinlichkeit zu großem
Kummer kommen. Deswegen rät Macchiavelli, drei Eigenschaften
zu kultivieren:
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Die Ausstrahlung, im Bedarfsfall nicht nett und nicht gut,
sondern böse und hart zu sein
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Die Fähigkeit, im Bedarfsfall tatsächlich nicht
nett und nicht gut, sondern böse und hart zu sein
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Das Augenmaß, diese Ausstrahlung bzw. Fähigkeit
zum Kampf nur im Bedarfsfall einzusetzen.
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Dadurch wird am ehesten gewährleistet, dass man mit seinen
Mitmenschen in Frieden lebt. Natürlich gibt es gelegentlich
einen Dummkopf, an dem ein Exempel statuiert werden muss. "Si
vis pacem, para bellum", sagten schon die alten Römer
- wer Frieden will, muss sich für den Krieg wappnen.
"Wer versucht, das Leben anständig zu leben, wird wahrscheinlich
eines Tages verzweifeln. Wer durch die Verzweiflung gegangen ist,
ist ein Erwachter. Wer noch nicht durch gegangen ist, ist ein Kind."
schreibt Hermann Hesse in ,Morgenlandfahrt'. Weil der IT-Freiberufler
aber in einer rauen Wirklichkeit überleben will, ist er mit
Macchiavelli gut beraten, damit er statt zu verzweifeln eine redliche
Chance auf Erfolg hat und seinen Auftraggeber zufrieden stellt.
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| Sprachen und
Wertesysteme |
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In international besetzten Projekten muss es dank der Verbreitung
von Englisch keine babylonische Verwirrung mehr geben. So arbeiten
bei Cap Gemini Ernst & Young die Mitarbeiter in englischer Sprache
und in systematisierten Abläufen. Bei der Einbindung von Kunden
und Anwendern gewährleistet ein Englisch-Trainer im Projektrahmen
Transparenz für alle.
Dagegen kann der Umgang mit weltanschaulichen und religiösen
Unterschieden umso schwieriger werden, je größer diese
Unterschiede sind und wenn sie nicht in virtuellen Netzen, sondern
Schreibtisch an Schreibtisch gelebt werden. So beschreibt der stellvertretende
UNO-Generalsekretär Pino Arlacchi in seinem Buch Ware
Mensch' Staaten, in denen noch heute Sklavenhaltung üblich
ist. Das lässt eine andere Einstellung zu Hierarchien, Teamarbeit,
Mobbing im Arbeitsleben erwarten. Werden Verhaltens- und Kulturmuster
vorab auf Kompatibilität geprüft, ist ein Teil der möglichen
Reibungen und Konfrontationen im Projekt vermeidbar.
Dass in einigen Ländern vermehrtes Lächeln die Vorbereitung
auf einen Angriff bedeuten kann, ist ebenfalls gut zu wissen. Diese
Freundlichkeit signalisiert alles Andere als Freundschaft. Hier
ist Alarmbereitschaft angesagt. Einschlägige Länderinformationen
geben Relocation-Spezialisten oder Websites. Erste Anlaufstellen
können die EURES- und Migrations-Berater der Bundesanstalt
für Arbeit sein,
die Bundesagentur
für Außenwirtschaft
oder die Auslandsberatungsstelle des BDAE
.
Im Internet bietet das zum britischen Wirtschaftsmagazin The Economist
gehörende The
Economist Intelligence Unit'
kostenpflichtige Country Reports' für derzeit mehr als
180 Länder.
Werden Angriffssignale missverstanden und wird nicht rechtzeitig
reagiert, dann bleibt oft nur der Weg zum Mobbing-Berater. So berät
die Fairness-Stiftung
unentgeltlich Führungskräfte, Selbstständige, Unternehmen
und Organisationen.
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| Old Economy
- New Economy |
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Den Vorstellungen und Zielen der Old Economy hat die New Economy
ihre eigenen entgegengesetzt:
| Old Economy |
New Economy |
| Nachhaltigkeit |
Keine langfristigen Ziele |
| Bleiben & Beteiligung durch Aktien |
Job Hopper & Abfindungen |
| Leistung |
Leistungsbereitschaft |
| Teamdenken |
Netzwerkdenken |
| Konflikte & Mobbing |
Freiräume & Alternativen |
| Verantwortung, z. Tl. Gewährleistung |
Keine Übernahme von Verantwortung |
| Identifikation mit dem Unternehmen |
Pflege des eigenen Image |
Nicht feste Rollenverteilung, sondern Spiel- und Freiräume
faszinieren. Gunter Schwarz, New-Economy-Experte der Boston Consulting
Group, beschreibt in einem Capital-Interview, "dass die heutigen
Young Professionals alles auf einmal wollen - und zwar sofort: einen
idealen Job, ein erfülltes Privatleben, Challenge und Bewährungsproben,
Status und Spaß."
Eugen Buß hat nach den Quellen der Identität bei 30
Top-Managern von heute geforscht. Seine im Auftrag der Identity
Foundation entstandene Studie Quellen der Identität.
Das Selbstverständnis deutscher Top-Manager der Wirtschaft'
zeigt auf, dass sich Vertreter der New Economy durch Autonomie,
Unkonventionalität, Kreativität, Leistungsbereitschaft,
Tempo, Flexibilität definieren. Hohen Wert hätten Dinge
bewegen' und Unabhängigkeit'. Es gehe weniger um langfristige
Ziele (Sinn der Arbeit, Sinn des Lebens), sondern um das Offenhalten
von Optionen und Alternativen. Schneller Erfolg oder, falls der
ausbleibt, flexible Neuorientierung sei angesagt. Man denke vernetzt
und in Netzwerken vor allem, wenn es um die eigenen Interessen gehe.
Im Klartext bedeutet der Anspruch auf mehr Freiraum weniger Spielraum
für andere. Wenn Leistungsbereitschaft zählt, dann tritt
Leistung in den Hintergrund. Die Kosten dafür können auch
andere tragen. Das eidgenössische Prinzip gutes Geld
für gute Leistung' bei guter Leistung für gutes
Geld' liegt hinter den sieben Bergen. Nachhaltigkeit und langfristige
Ziele (Sinn der Arbeit, Sinn des Lebens) sind aus dem Blick geraten.
Eigenschaften wie Moralvergessenheit, Rücksichtslosigkeit,
Übervorteilung anderer, Härte, Ichbezogenheit scheinen
zu überlebensnotwendigen Soft Skills zu mutieren.
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| Hard & Soft
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In einem IT-Projekt stehen das auftraggebende Unternehmen, das
Projekt und seine Mitarbeiter in einem durch die gemeinsame Aufgabe
begrenzten Beziehungsgeflecht. Hier werden auf verschiedenen Ebenen
Informationen verarbeitet, laufen Prozesse ab. Ohne Hard-Skills
läuft dabei gar nichts. Sach- und Methodenkompetenz machen
ja 80% bis 90% des Erfolgs aus. Nach den bislang vorliegenden wissenschaftlichen
Erkenntnissen sind Soft-Skills - die menschlichen, sozialen, kulturellen
Faktoren - nur mit 8% beteiligt. Aber ihr Fehlen oder ihre unzureichende
Ausprägung tragen oft genug zum Scheitern bei.
Meist wird die Leistung von einem Team erbracht. Projektmanagement
soll den durchgängigen und konsistenten Ablauf der Leistungserbringung
gewährleisten, wobei die Schnittstellen überwacht werden.
Der Kommunikationsprozess im Team ist schwerer plan- und lenkbar.
Soft Skills sind oft mehrdimensional, nur zum Teil messbar und verändern
sich wie gesprochene Sprachen. Sie haben mit den unterschiedlichen
Charakteren und ihren Eigenheiten, mit Arbeitskultur und mit Unternehmenskultur
zu tun. Sie können sich ergänzen, gegenseitig steigern
oder miteinander in Konflikt geraten.
Es erscheint deshalb sinnvoll, an den Schnittstellen im Projekt
nicht nur die Ergebnisse, sondern auch die Arbeitsstile und Kommunikationsprozesse
zu überprüfen und zu diskutieren. Geht es beim Projektergebnis
um Nachhaltigkeit, dann ist der Kunden- und Anwendernutzen ebenfalls
zu betrachten. Wie diese Ziele sich vereinbaren lassen, bestimmt
mit, ob sich die Einzelleistungen summieren und ob das Gesamtergebnis
ein Erfolg wird. Für den Einzelnen geht es darum, wach und
mit offenen Augen das Projekt zu durchlaufen und eigene Reviews
einzuplanen. Er sollte je nach Lage offen und flexibel sein sowie
Spannungsfelder als Chance nutzen, sich zu positionieren.
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| Training der
Soft-Skills |
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Professionelles Training nach dem No cure no pay'-Prinzip
Einige Soft-Skill-Trainer bieten erfolgsbasierte Betreuung nach
dem No cure no pay'-Prinzip. Dabei wird mit dem auftraggebenden
Unternehmen vorab die Ist-Lage ermittelt und die Zielsetzung für
das Training festgelegt. Während des Projekts trägt der
Trainer seine Kosten selbst. Nach dem Projekt wird eine Soll-Ist-Analyse
in bezug auf Umsatzzuwachs, Gewinnzuwachs, Kostenreduzierung durchgeführt.
Sind die vordefinierten Ziele erreicht, ist das Honorar fällig.
Anbieter derart harter Verträge sind z. B. das IPV
Institut für Profiliertes Verhalten AG
mit Sitz in Zug, Schweiz und das LTP
- Laboratorium voor Toegepaste (= Angewandte) Psychologie
mit Sitz in Amsterdam, Niederlande.
Eine bewährte 'Learning by doing'-Methode
Wer sich die Trainingsgebühren sparen will, kann als Autodidakt
seine Soft-Skills verbessern. Z. B. kann er in Eigenregie Qualifikationen
für Führungskräfte erwerben, wie Pressesprecher Ernst
Primosch sie für Henkel nennt:
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mindestens in einer Fremdsprache arbeiten können
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mindestens zwei Jahre Auslandserfahrung haben
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in mindestens zwei Unternehmensbereichen (z. B. in Fertigung
und Entwicklung) mindestens zweijährige Einsatzzeiten
haben
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mindestens einen bereichsübergreifenden Einsatz (z.
B. Projektmanagement) von mindestens zwei Jahren haben.
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| Fazit |
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Ein bisschen Glück ist auch dabei
Zum Erfolg gehört neben all den notwendigen oder modischen
Hard- und Soft-Skills natürlich das berühmte Quäntchen
Glück. Darauf gibt es in international besetzten Teams viele
Sichtweisen.
Während das Glück in den Niederlanden wie Regen von oben
kommt, schmiedet sich in Deutschland der Tüchtige sein Glück
selbst. In England muss das Glück gesucht werden. Und in Italien
wird - frei nach Macchiavelli - das Glück zur einen Hälfte
von Fortuna beigesteuert, zur anderen liegt es in der eigenen Verantwortung.
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| Autoren: Dr. Elisabeth Schwarz-Mehrens und Frits
Fliers
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Kommentare zu diesem Artikel:
"Guter Artikel mit nützlichen Verweisen. (Dezember 2006)"
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