Trash Poll der Woche

(Februar 2010)
Die wöchentliche GULP Kurzumfrage rund um Leben, Liebe, Alltag & Beruf - nicht immer ganz ernst gemeint, sondern mit einem Augenzwinkern.

Das Ergebnis der Kalenderwoche 04/2010:
Verwenden Sie Projektmanagement-Software?
Ja, meine private. 18%
Ja, die meines Auftraggebers. 19%
Noch nicht, aber interessiert mich. 17%
Nein, brauche ich nicht. 46%
Teilnehmerzahl: 133
Es gibt viele Gründe dafür, IT-Projekte mit Hilfe von Projektmanagement-Software zu planen. Einer davon lautet Pflicht. In großen Unternehmen werden gerne alle Projekte zentral im Rahmen eines Enterprise Resource Planning (ERP) geplant, gesteuert und kontrolliert. Dann werden alle größeren Projekte mit Hilfe einer Projektmanagement-Software in die unternehmensweite Planung integriert. 19 Prozent der Teilnehmer an dieser GULP Trash Poll nutzen die Projektmanagement-Software ihres Auftraggebers.

Fast ebenso viele (18 Prozent) verwenden ihre private Software fürs Projektmanagement. So ein Programm kann für Termin-, Ressourcen- und Kostenplanung, aber auch für die Definition des Projektinhalts oder Risiko- und Qualitätsmanagement eingesetzt werden. Sind Zwischen- und Hauptziele klar definiert und festgehalten, lassen sich Konflikte und kritische Phasen rechtzeitig erkennen. Mit einer Software lässt sich der Zusammenhang zwischen Terminen, Zeiten, Ressourcen und Kosten deutlich darstellen. Wird das Projekt im Team bearbeitet, sind alle auf dem aktuellen Stand.

Klingt gut, wenn allerdings der Aufwand für die Planung oder die Einarbeitung in das Programm größer sind als der, der im Projekt wegfällt, lohnt sich die softwarebasierte Planung nicht mehr. Das ist zum Beispiel bei relativ überschaubaren Projekten so, die sich mit guten Organisations-Tools abdecken lassen.

Die Antworten auf die Frage stehen folglich im Zusammenhang mit der Rolle des Freiberuflers im Projekt: Ein Projektleiter bei einem größeren Endkunden wird die Projektmanagement-Software seines Kunden nutzen (müssen). Wer vom Projektleiter vorgegebene Arbeitspakete abarbeitet, muss sich nicht um die Organisation des Projekts selbst kümmern – ebenso wenig um die entsprechende Software. Für eigenverantwortliche Entwicklungen kann das eigene Projektmanagement-Tool eine Hilfe zur besseren Selbstorganisation sein.

Wofür verwenden Sie Projektmanagement-Software? Kaufen Sie die bekannten Standard-Lösungen, nutzen Sie Freeware oder Ihre eigenen Programmierungen? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare.
 
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