Versichert bis zum Halse? (IT-Haftpflicht,
Berufsunfähigkeit, Krankheit)
(September
2002)
Freiberuflich tätige Personen tragen ein
großes Risiko. Da sie nicht sozial- und krankenversicherungspflichtig
sind, genießen sie im Ernstfall auch nicht
denselben Schutz wie Festangestellte. Umgekehrt
haben sie die Freiheit, selbst zu entscheiden, ob
und wieviel Geld sie in welche Versicherungen investieren
wollen. GULP wollte wissen, welche Absicherungen
IT-Freiberuflern am wichtigsten sind.
Zwischen dem 31.07. und dem 28.08.2002 gaben insgesamt
767 Nutzer der GULP Projektbörse dazu Auskunft:
IT-Haftpflicht:
habe ich 29%
brauche ich noch 35%
kein Bedarf 36%
Berufsunfähigkeitsversicherung:
habe ich 59%
brauche ich noch 22%
kein Bedarf 19%
Krankenversicherung:
habe ich 92%
brauche ich noch 5%
kein Bedarf 3%
IT-Haftpflicht versichert sind derzeit 29 Prozent der befragten
Freiberufler, während 36 Prozent gar keinen Bedarf sehen, diese
relativ junge Versicherungsform zu nutzen. Über ein Drittel
(35 Prozent) beschäftigt der Gedanke, dass sie sich gegen Schäden,
die infolge ihrer Tätigkeit beim Auftraggeber verursacht werden
könnten, absichern sollten.
Als weit wichtiger empfinden Freiberufler die Absicherung gegen
mögliche Berufsunfähigkeit. Mehr als die Hälfte
(59 Prozent) sind bereits dagegen abgesichert. 22 Prozent haben
vor, diese Versicherung noch abzuschließen, allerdings sieht
fast ein Fünftel aller Befragten (19 Prozent) keinerlei Anlass,
Geld dafür aufzuwenden.
Eine überwältigende Mehrheit der befragten Freiberufler
ist gegen das offensichtlichste Risiko abgesichert: 92 Prozent geben
an, über eine Krankenversicherung zu verfügen.
Fünf Prozent haben noch keine, tragen sich aber mit dem Gedanken,
bald eine Krankenversicherung abzuschließen. Erstaunlich:
immerhin 3 Prozent sehen laut eigener Aussage keinen Grund, sich
gegen Krankheit zu versichern und vertrauen stattdessen auf ihre
gute Gesundheit.
Kommentare zu diesem Artikel:
"Sehr gute Information.
Das schafft den Überblick. (Oktober 2002)"
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