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Neue Versicherungslösungen

Police für IT-Freiberufler

(Juni 2001)
Inhalt dieses Artikels:
Verbundprodukt statt Einzelversicherungen | Baustein "Haftpflicht" | Baustein "Sachwerte und Ertragsausfall" | Baustein "Rechtschutzversicherung"

Quelle: freiberufler info

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Freiberufler haften mit ihrem persönlichen Vermögen und müssen für betriebliche und existenzielle Risiken selbst vorsorgen. Wie sich selbständige IT-Berater angemessen absichern können, zeigt Diplom Ökonom Ralf Patzschke, Versicherungsexperte für Unternehmen der IT-Branche. Weil jedes (Einzel-) Unternehmen einen anderen Versicherungsbedarf hat, passt die Gerling AG (www.gerling.de ) ihr Multi-Line-Produkt "Compact" durch ein Bausteinsystem exakt an die Risikosituation des Kunden an.

 

Verbundprodukt statt Einzelversicherungen nach oben
   

Compact wurde als ganzheitliches Versicherungspaket konzipiert, das Kunden ausreichende Vorsorge zu möglichst günstigen Prämien zusichern soll und Doppelversicherungen und Deckungslücken vermeidet. Vorhandene Versicherungen anderer Anbieter werden "in Zahlung" genommen, bis die Verträge auslaufen, fehlenden Versicherungsschutz füllen die Compact-Bausteine auf. Versichert sind so die allgemeinen unternehmerischen Risiken und zusätzlich die typischen Tätigkeitsbereiche von freiberuflich tätigen Softwareentwicklern und Hardwareherstellern:

DV-Beratungs-, Organisations-, Analyse- und Schulungs-Leistungen
die Erstellung von Web-Seiten
die Durchführung von Datenverarbeitungsdienstleistungen.

Absicherung elementarer unternehmerischer Risiken in einer Police
In den Augen von Versicherungsberatern ist die Haftpflichtversicherung der wichtigste Baustein einer Versicherung für Freiberufler und Selbständige. Sie schützt den Versicherungsnehmer vor Haftpflichtansprüchen Dritter. Betriebsangehörige sind mit versichert. Grundsätzlich lässt sich die Haftungsverpflichtung nicht ausschließen oder in ihrer Höhe begrenzen. Auch der Verweis auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) schützt den Freiberufler in vielen Fällen nicht davor, dass Geschädigte das Haftungsrecht in Anspruch nehmen.

 

 

Versicherungsleistungen, Baustein "Haftpflicht" nach oben
   
Erfüllung berechtigter Ansprüche
Abwehr unberechtigter Schadenersatzansprüche (passiver Rechtsschutz)
finanzielle Sicherheit bei Personen- und Sachschäden (Deckungssumme 5.000.000 Mark)
speziell für die IT-Branche: Versicherungsschutz bei Vermögensschäden, Betriebsunterbrechungen, Produktionsausfällen, entgangenen Gewinnen, etc. Nicht versichert sind Schäden, die der Versicherungsnehmer selbst erleidet (Eigenschäden), vorsätzlich herbeigeführte Schäden und Erfüllungsansprüche (Wandlung, Minderung).
 

 

Versicherungsleistungen, Baustein "Sachwerte und Ertragsausfall" nach oben
   
Versicherung "klassischer Risiken" für die Betriebseinrichtungen, zum Beispiel durch Feuer, Leitungswasser, Sturm/Hagel, Einbruch-Diebstahl/Vandalismus.
Elektronik- und Werkverkehrsversicherung (sichert beispielsweise den Laptop auf dem Weg zum Kunden ab).
 

 

Versicherungsleistungen, Baustein "Rechtschutzversicherung" nach oben
   

Durch den Baustein "Rechtsschutzversicherung" werden Rechtsanwalts- und Gerichtskosten übernommen, je nach Vertragsgestaltung für die Rechtsgebiete Vertragsrecht (Schadenersatz), Arbeitsrecht, Strafrecht, Sozialrecht, Finanz- und Steuerrecht und Verkehrsrecht. Zusätzliche optionale Bausteine für Freiberufler, die Mitarbeiter beschäftigen, sind die Gruppenunfall- und die Vertrauensschadenversicherung (Diebstahl und Missbrauch durch Mitarbeiter). Für alle Bausteine gilt: Regelmäßige Betreuung und eine jährliche Umsatzmeldung bewahren den Unternehmer vor Unterversicherung und "ungeplanten Selbstbeteiligungen" im Schadensfall.

 

 

Die persönliche Absicherung kommt bei "Einzelkämpfern" häufig zu kurz nach oben
   

Neben seinen unternehmerischen Risiken sollte der Freiberufler auch seine Person absichern. In der Regel hat er keinen Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Sozialversicherung und ist meist vollständig auf die Einkünfte aus seiner eigenen beruflichen Tätigkeit angewiesen. Jeder Freiberufler braucht deshalb eine Kranken- und Krankentagegeldversicherung, die einen Verdienstausfall durch Krankheit finanziell ausgleicht.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist unerlässlich: Von Berufsunfähigkeit durch Unfall oder durch schwere Krankheiten sind mehr als ein Viertel der Bundesdeutschen jedes Jahrgangs betroffen. Die BU gibt es als selbständige Versicherung oder als Zusatz zur Kapitallebens-, Risikolebens- oder Rentenversicherung. Wichtige Vertragsbedingung: Keine Verweisung auf andere Berufe, wenn der Versicherungsnehmer aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in seinem bisherigen Beruf arbeiten kann. Für Freiberufler hat Gerling "EGO Plus" entwickelt, eine kombinierte Versicherungslösung für Krankentagegeld und BU-Rente.

Für die Altersvorsorge empfiehlt sich für Freiberufler eine Kombination aus Vorsorgeprodukt und chancenorientierter Rendite, wie zum Beispiel eine Investment-Police ("Gerling Flirt"). Sie überlässt es dem Anleger, aus mehr als 20 Fonds renommierter Investmentgesellschaften die auszuwählen, die seinen persönlichen Präferenzen für die Fondsinvestition und seiner individuellen Risikobereitschaft am besten entsprechen.

 

 

Entnommen aus: freiberufler info Nr. 2, April/Mai 2001

Logo VBA MagazinDieser Beitrag wurde uns mit freundlicher Genehmigung der freiberufler info überlassen, dem Report für Selbständige in der IT und New Media Branche. Die freiberufler info informiert IT-Freiberufler aus Deutschland, Österreich und Schweiz aktuell über Honorare, Marktentwicklung und Qualifizierung, Marketing, Auftragsakquise, Existenzgründung sowie rechtliche Fragen.

 



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