Kommentare zu diesem Artikel:
"Die Ich-AG kommt hier ziemlich schlecht weg. Zu Unrecht, wie ich finde. Nach meiner Ausbildung zur Fachinformatikerin, Fachrichtung Anwendungsentwicklung habe ich mich bewusst und direkt für die Freiberuflichkeit entschieden. Mit wenig Berufserfahrung konnte ich auf keinen wirklich guten Stundensatz kommen - ich habe viel gelernt in diesen 3 Jahren - jedes Jahr hat sich mein Umsatz verbessert - in meinem persönlichen Fall war die Ich-AG für mich das, was sie auch sein sollte: Ein guter Einstieg in die Selbständigkeit. Jetzt ist es mir möglich, einen besseren Stundensatz zu nehmen, da mehr Erfahrung. Die Ich-AG war für die ersten 3 Jahre o.k. Wichtig sind ganz anderse Skills, z.B.: Hartnäckigkeit, die Bereitschaft, sich auf seine Kunden jederzeit einzustellen, Belastbarkeit und Durchhaltevermögen. Nicht zu vergessen: Der unabänderliche Wille, für sich selbst zu arbeiten und dies in einem recht grossen Umfang - Spass an der Arbeit! Ist dies gegeben, steht einer langfristigen selbständigen Tätigkeit meiner Meinung nach nichts im Wege - ob mit oder ohne Ich-AG. (Dezember 2007)"
"Ich finde den Einstieg in Form einer Ich-Ag jedenfalls besser, als länger unvermittelt zu hause zu sitzen. Natürlich muß dass Konzept stimmen- Qualifikation usw.-aber dies ist jeden seine Sache. Spätestens nach einem Jahr wird sich die Spreu vom Weizen trennen.(Jan.2004) (Januar 2004)"
"Vielleicht sollte man auch bedenken, dass die Bewilligung des Existenzgründungszuschuss' ziemlich unkompliziert ist und weiss man denn zu diesem Zeitpunkt, ob man die 25K verdienen wird - mal scheinheilig gefragt. Sollte der Verdienst nach einem Jahr über dieser Grenze liegen, dann muss der Zuschuss nicht zurückgezahlt werden. Auf der anderen Seite muss aber auch bedacht werden, dass von den Eur600 über 400 schon für die Kranken- und Sozialversicherung 'draufgehen'. Also sollten sich angehende Freiberufler die aus der arbeitslosigkeit kommen einfach mal ausrechnen, ob sie mit dem Überbrückungsgeld nciht doch besser fahren (Dezember 2003)"
"Der Artikel ist schon recht informativ. Allerdings sollte man einem Stundensatz von 30 Eur nicht zu hochnäsig gegenuberstehen. Beim derzeitigen Auftragsmangel und Zahlungsunlust von Firmen ist ein Fachmen für 30 Eur allemal effektiver als ein 'schon 3x Windows installier'- Freiberufler für 100 Eur. (Mai 2003)"
"Ich finde diesen Artikel sehr informativ. Ich bin 20 Jahre alt habe eine abgeschlossene Ausbildung die aber in keinster Weise mit IT zu tun hat doch in meiner Freizeit beschäftige ich mich privat sehr stark im IT Bereich und war nun auf der Suche nach einer neuen Asubildung im IT Bereich da auch das Arbeitsamt keine Umschulungen anbot. Leider sieht es hier sher schlecht aus mit einem Ausbildungsplatz und daher wollte ich mich über die Vorteile und Risiken einer Ich AG informieren da ich event. anstrebe PC Hardware und Software übers Inet event. auch Handel zu vertreiben. Dies war bis jetzt der aufschluss reichste Artikel den ich gelesen habe über die Summen die hier erwähnt werden aknn ich mir kein Urteil erlauben da wie ich finde die Preise für IT Spezialisten sehr schwanken einige astronomisch hoch sind und andere wieder rum sehr preiswert. (Mai 2003)"
"Ich habe Angebote mit 155 Euro,mit Reisezeit von 3 Stunden pro Einsatz, abgelehnt. Das mal zum Thema 30 Euro pro Stunde. Schade um die Erfahrung, aber Einnahmen-Kosten=NULL entspricht nicht meinen Vorstellungen. Zum Thema Ich-AG: die angesprochenen 25000 Euro sind kein Umsatz sondern Gewinn nach Abzug aller Kosten, so jedenfalls nach Angabe Arbeitsamt. Hut ab,wer dies mit 43 Arbeitstagen schafft!! (März 2003)"
"Verstehe die Aufregung um den 72-Stundensatz nicht. Die Rechnung wurde doch auch für 30 Euro gemacht, womit für mich mit 50 Euro Stundensatz die Ich AG auch schon nicht mehr interessant ist. (März 2003)"
"der Artikel ist interessant ganz im Gegensatz zu den teilweise doofen Kommentaren aber das mit dem 25Tsd Euro Limit ist echt zu hart. Das haben die meisten schon LOCKER in einem halben Jahr gemacht (März 2003)"
"Der Grundsatz zur 'Ich-AG' ist richtig. Nach dem Handwerk kommen nun immer mehr Niedriglohnanbieter auf den Markt. Damit wird automatisch der Stundensatz für Freiberufler gedrückt. Das hat zur Folge, das die Jobs für Freiberufler knapper werden. Hier sind aber gerade die Porvider gefordert, zügiger zu handeln und flexibler die Kundenverhandlungen zu führen. (März 2003)"
"Auch ich finde das Beharren auf dem durchschnittlichen Stundensatz von 72 EUR zu hoch angesetzt. Auch wenn ich es sicherlich begrüße, daß GULP die Fahne (und den Stundensatz) der Freiberufler hochhält: Dauerhaft wird die Glaubwürdigkeit dann aber doch nicht erhöht, wenn ausschliesslich die Forderung des Stundensatzes in den Profilen zur Ermittlungsgrundlage genommen wird. Jedem ist klar: Niemand mit etwas Erfahrung setzt diesen Satz zu niedrig an, weil er immer das Maximum von dem ist, was er bei evtl. Verhandlungen bekommen wird. In Zeiten, wo Java-Spezialisten sich schon teilweise für 30 EUR und darunter verkaufen, ist uns allen doch klar: 1. Ein Stundensatz für ein zeitlich in Tagen umrissenes Projekt, wie eine Beratung, die ja eher in Tagessätzen abgerechnet wird, läßt sich nicht mit einem Stundensatz für eine Dauertätigkeit über mehrere Monate vergleichen. Wenn ich z.B. nur 5 Beratertage abrechnen kann, dafür den ganzen Vor- und Nachbereitungsaufwand habe und danach wieder mit einer längeren Akquisitionsphase rechnen muss, können auch 150 EUR Stunden = 1200 EUR Tagessatz nicht sehr viel sein. 2. Aber 72 EUR dauerhaft pro Stunde entsprechen aufs Jahr gerechnet (11 Monate) , um es mal in DM anschaulich zu machen, knapp 250.000 DM Umsatz. Dies ist sicher ein angemessener Verdienst erfolgreicher und eingeführter Freelancer, und kein Maximalwert, aber ganz bestimmt auch kein Durchschnittswert. Zumal bei vielen Freiberuflern der Umsatz vom Rohertrag (hier: Abzug direkter unvermeidbarer Kosten wie Fahrtkosten, Arbeitsmittel) nicht so weit weg ist. Wirklich hohe Ausgaben in Weiterbildung, (Rechts- etc.)Beratung, Investitionen in Mitarbeiter, etc., tätigen erfahrungsgemäß (leider?) nur ein kleinerer Teil der Freiberufler. (März 2003)"
"Gebt dem Kind einen anderen Namen und macht die Vorraussetzungen unsinnig. Sich mit der Unwissenheit der Bürger zu schmücken ist bei unseren Politikern gerne gesehen. Ich erhielt für 6 Monate eine Existensgründerunterstützung, halt Ihr erwäntes Überbrückungsgeld. (März 2003)"
"Zum ersten Kommentar folgendes: 'Haben Sie daran gedacht, das man als Freiberufler sich selbst und seine eigenen Kosten tragen muß, sprich, Freiberufler versichern sich selbst und da sind 72 Eur das mindeste der Gefühle.' Die ICH-AG wirft meist nur unqualifizierte Selbstständige auf den Markt. (Februar 2003)"
"Ich werde Freiberufler !! (Februar 2003)"
"Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen ! Die Ich-Ag ist nur ein weiteres Gängelungsinstrument unserer derzeitigen Bundesregierung (Februar 2003)"
"Der von ihnen angesetzte _Stundensatz von 72 Euro ist für Existenzgründer definitiv zu hoch angesetzt. Das Ich Ag Modell ist besser als sein Ruf. (Februar 2003)"