Umfrage-Ergebnis: Die Zahlungsmoral der Projektanbieter
Wie oft kommt das Geld später als vertraglich vereinbart?
(Oktober 2009)
| Inhalt dieses Artikels: Späte Zahlung? Kommt vor. | Zahlungsausfälle? Selten, aber passieren. | Verwaltungs-Engpässe der häufigste Grund | Wenig Veränderung zum letzten Jahr |
Laut der GULP Weißen Liste
,
in der IT-Freiberufler Projektanbieter bewerten, hatten 27 Prozent der IT-Selbstständigen in der Zusammenarbeit mit Projektanbietern schon einmal Probleme mit der Bezahlung. Sechs Prozent haben
nur einen Teil ihres Geldes oder gar nichts bekommen. Schon 2004 hat GULP in einer Umfrage unter IT-Freiberuflern genauer
nachgefragt, wo der Schuh drückt – im Vergleich zu damals scheint der Schuh mittlerweile aber bedeutend besser zu passen. 272 externe IT-Spezialisten haben GULP im September 2009 gesagt,
was Sie von der Zahlungsmoral der Projektanbieter halten.
| Späte Zahlung? Kommt vor. |
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| Zahlungsausfälle? Selten, aber passieren. |
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| Verwaltungs-Engpässe der häufigste Grund | ||
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Die Verwaltungsengpässe bleiben die Nummer eins der Gründe, warum IT-Freiberufler manchmal ein bisschen länger auf ihr Geld warten müssen – und haben ihre "Spitzenposition" sogar noch ausgebaut, von 26 Prozent im Jahr 2004 auf 31 Prozent heute. Schwierigkeiten mit dem Endkunden und Absicht, die Zinsen bringt, haben leicht Prozentpunkte dazugewonnen. Liquiditätsengpässe und übersehene Rechnungen scheinen dagegen seltener vorzukommen als vor fünf Jahren. |
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| Wenig Veränderung zum letzten Jahr | ||||||||
![]() Es gibt abseits vom IT-Projektmarkt derzeit Berichte, die in beide Richtungen weisen. Sie kennen das Sprichwort vom halb vollen und halb leeren Glas. Der Optimist schließt sich der Studie der Wirtschaftsauskunftei D & B an, die Mitte September eine leichte Besserung der Zahlungsmoral feststellte. Ihr monatlich gemessener Zahlungsindex, der das Zahlungsverhalten von Unternehmen verschiedener Branchen wiederspiegelt, stieg auf 78,7 Prozent an (Anteil der beobachteten Unternehmen, die ihre Rechnungen pünktlich bezahlen). Er näherte sich damit dem Niveau von März 2009, hat das Vorjahresniveau aber noch nicht wieder erreicht. Der Index von Januar bis Mai stark gefallen und im Juni, Juli und August 2009 wieder angewachsen. Der absolute Pessimist glaubt Creditreform, die im August bekannt gab, dass überfällige Rechnungen von Unternehmen im zweiten Quartal 2009 durchschnittlich nach 14,47 Tagen beglichen wurden und damit einen Tag später als im Vorquartal (13,41 Tage). "In den zurückliegenden Monaten gab es eine merkliche Verschlechterung beim Zahlungsverhalten zu verzeichnen. Liquiditätsschwierigkeiten und Finanzierungsengpässe sind die Gründe für diese Entwicklung", stellt das Unternehmen in einem Bericht fest. Was denken Sie? Ist das Glas der Zahlungsmoral halb voll oder halb leer?
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