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Eine Web-Site will auf schnelle, unbürokratische, nutzerfreundliche,
sichere und günstige Weise das Einbürgerungsverfahren
für die USA übernehmen.
Dieses Versprechen gibt zumindest einem Bericht der New
York Daily
zufolge das Unternehmen INS Green Card. Dabei handelt es sich aber
nicht um die vieldiskutierte deutsche Green Card, sondern vielmehr
um das amerikanische Orginal. Der Service wurde erst am 14. Dezember
gelauncht und ist das geistige Kind zweier Immigrationsprofis. Caroll
und Ben Ferro waren früher Distrikt Direktoren der nationalen
Immigrationsbehörde und haben zusammen 60 Jahre Berufserfahrung
in diesem Sektor. Die Web-Site hilft den künftigen Immigranten
zu entscheiden, ob sie für eine Einbürgerung überhaupt
in Frage kommen. Wird diese Frage mit "ja" beantwortet,
navigiert die Site durch das gesamte Verfahren. INS Green Card hilft
aber auch, wenn es darum geht die Green Card zu verlängern.
Bislang existiert der Service der Site nur in englisch, aber in
einigen Monaten soll er auch in spanisch, koreanisch, chinesisch,
russisch und deutsch zur Verfügung stehen. Die Web-Site wirbt
damit, eine extrem kostengünstige Alternative zum normalen
Prozedere zu sein, zum Schnäppchenpreis gibt es den Service
allerdings nicht. 60 US-Dollar werden bei der generellen Überprüfung
der Einbürgerungschancen fällig, 150 US-Dollar für
die Bearbeitung der Formulare.
So meint etwa Schwester Kathryn Walsh von der South Side Community
in Brooklyn zu NY Daily, daß ihre Missionsstation nur zwischen
10 und 50 US-Dollar für ähnliche Dienste fordere. Auch
Margie Mc Hugh von der New Yorker Einwanderungsbehörde meint,
daß die Preise höher seien als im Offline-Verfahren.
Die beiden Ferros stört das wenig. Ben Ferro hält den
Service nämlich vor allem deswegen für eine Verbesserung
der gesamten Einwanderungsprozedur, weil das lästige stundenlange
Warten in der Behörde nun ein Ende hat.
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