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| Zwischenbilanz 2007:
Dynamisches erstes Halbjahr
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| (Juli
2007) |
Inhalt dieses Artikels:
Bedarf an Externen deutlich gestiegen
| Gefragte Positionen und Skills
| Aussichtsreiche Regionen
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| Zwar rechnete GULP zu Jahresbeginn mit einem
weiteren Aufwärtstrend im IT-Projektmarkt, doch keiner ahnte,
mit welcher Dynamik sich dieser vollziehen würde. Sechs Monate
und einige Marktbeobachtungen später zeigt sich: Der IT-Projektmarkt
boomt; externe IT-Spezialisten sind gefragt wie nie. Einige von
ihnen so stark, dass es in bestimmten Bereichen bereits schwierig
ist, verfügbare Experten zu finden. GULP zieht eine Zwischenbilanz.
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| Bedarf
an Externen deutlich gestiegen |
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| Die vergangenen sechs Monate waren
geprägt von einem sehr hohen Bedarf an externen IT-Mitarbeitern.
So wurden über ein Drittel (36 %) mehr Projektangebote über
www.gulp.de an IT-Freiberufler zugestellt
als noch im ersten Halbjahr 2006. |
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| Somit ist der seit Anfang 2004 einsetzende deutliche
Aufwärtstrend im Projektmarkt nicht nur weiter ungebrochen, sondern
erreicht ganz neue Dimensionen. Die wöchentlich bei GULP eingehenden
Projektgesuche überschritten dieses Jahr bereits mehrmals Werte
oberhalb der 2.000er Grenze. Absoluter Spitzenreiter war die vorletzte
Juniwoche mit 2.935 Projektanfragen. Diese rasante Entwicklung spiegelt
sich natürlich auch in den Monatswerten wider. Hier überholten
sich die Bestwerte innerhalb kürzester Zeit: Nachdem im März
erstmals die Grenze von über 9.000 Projektanfragen monatlich
geknackt wurde, legte der Juni mit mehr als 10.000 Angeboten einen
noch schwungvolleren Halbjahresendspurt hin.
Ganz nebenbei zählte GULP Mitte Mai die 400.000ste
Projektanfrage in der zehnjährigen Firmengeschichte. Zwar
hatte man diese für 2007 prognostiziert, jedoch bei weitem
nicht so früh in diesem Jahr. |
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| Im Schnitt wurden dieses Jahr monatlich 9.158 Anfragen
abgewickelt, im vergangenen Jahr lag der Mittelwert noch bei 7.148.
Nicht nur die GULP Mitarbeiter in Vertrieb und Recruiting, sondern
auch der GULP Server leisteten damit Schwerstarbeit: Bis Ende Juni
wurden pro Tag 303 Projektangebote an externe IT-Fachleute zugestellt.
Das sind 13 pro Stunde bzw. alle viereinhalb Minuten eine. |
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| Gefragte
Positionen und Skills |
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| Die meisten Angebote (49 %) richteten
sich an externe Software-Entwickler und Programmierer; bei ca. einem
Viertel (23 %) waren Berater gesucht. Im Vergleich zum Vorjahr ist
speziell die Nachfrage nach Beratern gestiegen, aber auch der Bedarf
an Administratoren hat leicht zugenommen.
Bei den Skills dominierte
SAP: In nahezu jedem vierten Angebot (24 %) wurde nach externem
SAP-Know-how gesucht. Besonders gefragt waren SAP-Spezialisten mit
Kenntnissen in APO-Systemen, den Modulen BW, FI, CO, MM und PP sowie
der Programmiersprache ABAP. Neben SAP zählten aber auch Java,
SQL oder Oracle mit einem durchschnittlichen Projektanteil zwischen
15 % bis 17 % zu den begehrteren Skills im IT-Projektmarkt. |
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| Aussichtsreiche
Regionen |
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| Den größten Bedarf an externen
IT-Spezialisten gab es im bayrischen Raum (D8) sowie Frankfurt am
Main (D6): Jede fünfte Projektanfrage ging in diese Regionen,
womit beide Gebiete ihre Position als Ballungszentren des IT-Projektmarktes
erneut bestätigen. |
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| Auch in den Gegenden Dortmund-Köln-Bonn (D5) sowie
Heilbronn-Stuttgart-Freiburg (D7) waren freiberufliche IT-Experten
gefragt: Noch jedes zehntes Projektangebot entfiel auf diese Gebiete.
Aufgeschlüsselt nach Positionen wurden Software-Entwickler
überdurchschnittlich oft im Raum Bayern (D8: 21,4 %) gesucht.
Dagegen waren Administratoren besonders gefragt in den Gebieten
Frankfurt am Main (D6: 22,6 %), Berlin (D1: 7,0 %) und Düsseldorf
(D4: 9,1 %). Berater wurden verstärkt im Norden der Republik
(D2: 9,6 %) benötigt. Ebenso wie Trainer (D2: 10,7 %) für
die sich zusätzlich auch im Raum um Stuttgart (D7: 12,8 %)
überdurchschnittliche Projektchancen ergaben.
Weitere Eckdaten der kontaktierten IT-Freiberufler:
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Der Großteil (83 %) der angefragten IT-Spezialisten
ist bereits mehr als ein Jahrzehnt in der IT-Branche tätig.
Jeder Dritte ist sogar bereits über 20 Jahre im Geschäft.
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Im Schnitt verlangten die kontaktierten Experten für
ihre Dienste 71 Euro pro Stunde. Zumindest für sie sind
damit Honorare von mehr als 70 Euro nicht mehr die Ausnahme,
sondern eher die Regel. |
Ob sie damit auch die große Masse der IT-Freiberufler repräsentieren,
wird das im August erscheinende Update der Stundensatz-Auswertung
zeigen. |
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Kommentare zu diesem Artikel:
"Zur regionalen Verteilung von Anfragen: München liebt Dich! Jetzt im Ernst: Für einen auf Microsoft-Technologien spezialisierten DBA und .NETter ist München ein nahezu idealer Standort. Microsoft führt regelmäßige Info-Veranstaltungen durch (eine Mischung aus Werbung und Fortbildung), man kann auch mal vorbeifahren und die Leute vom anderen Ende des Telefons kennenlernen und sehen, wie die so arbeiten, die User-Groups sind relativ und absolut groß (sqlpass.de, munichdot.net) und viele Drittanbieter (HW, SW) sind ebenfalls vor Ort. Durch den Kontakt mit anderen Freelancern lernt man in den Pausen dieser Veranstaltungen oft sogar mehr als durch die Vorträge selbst. Erfahrungsberichte und Technik-Tricks aus erster Hand sind oft Gold wert. Mit einem Branchen-Mix aus Banken, Versicherungen, Industrie, Automobil usw. ist das ein guter Standort. (Ich bin als 'Preusse' unbefangen. Ehrlich.) Die Möglichkeiten, durch Gespräche mit anderen ITlern zu lernen, werden für mich immer wichtiger - wer kann schon alle relevanten Fachbücher durchlesen, bevor die Nachfolgeversion auf den Markt kommt? Für Oracle-DBAs sind Frankfurt und Zürich wohl erste Wahl, JAVA ist in Frankfurt begehrt. Steht alles in GULP, nichts neues. Die positiven Effekte dieser Ballungszentren gehen aber deutlich über die besseren Akquisemöglichkeiten hinaus! Der Nachteil von München und Frankfurt sind hohe Lebenshaltungskosten und horrende Gewerbesteuern. Die trüben das Bild natürlich, aber unter dem Strich kann ich die Nähe zu Großstädten bzw. Ballungszentren nur empfehlen! (August 2007)"
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