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| Der GULP IT-Projektmarktbericht
2004 10 Prozent oder 67,9 Prozent?
Projektmarktbericht 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010
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| (Januar
2005) |
| Inhalt dieses
Artikels:
Die Prognose für 2004
| Zwölf Monate: Die Highlights
| Zahlenwerk | Die
Prognose für 2005 |
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| Nicht für jeden einzelnen,
aber generell: 2004 war für den IT-Projektmarkt ein gutes Jahr.
Wie gut, darüber gibt der zweite GULP IT-Projektmarktbericht
Auskunft, der die letzte Voraussage auf den Prüfstand stellt
und eine neue Prognose wagt. Außerdem im Fokus: Entwicklungen,
Höhepunkte, Schwierigkeiten, Zahlen und Daten eines Jahres,
das es in sich hatte. |
| Die
Prognose für 2004 |
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"Und in einem Jahr stellen wir die Voraussage
wieder auf den Prüfstand." Mit diesem Satz endete der
GULP
IT-Projektmarktbericht 2003, der für 2004 einen Anstieg
der über GULP abgewickelten Projektanfragen um 10 Prozent prognostizierte.
Das hätte bedeutet: Etwa 35.000 Projektanfragen bis 31. Dezember
2004.
Bis dahin musste man aber noch zwölf Monate durchstehen ...
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| Zwölf
Monate: Die Highlights |
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Januar
Angesichts des durchwachsenen Vorjahres wenig überraschend:
Im IT-Projektmarkt trifft man in den ersten Wochen 2004 auf sehr
viel Skepsis und manchmal etwas verhaltenen Optimismus. Man ist
grundsätzlich ein wenig zwiespältig - eine Einstellung,
die sich auch in einer GULP Umfrage zum Thema
"Offshore" wider spiegelt: Die Projektanbieter sind
der Meinung, dass Offshore-Programmierungen wohl weiter zunehmen
werden, andererseits aber ist die Euphorie aufgrund tatsächlich
erfahrener Qualitätsverluste weitgehend gewichen.
Das macht Hoffnung, die sich bereits Ende des Monats erfüllt,
denn der IT-Projektmarkt begegnet nach kargen Jahren wieder einem
bereits längst vergessen geglaubten Gefühl: Die Freude
über einen Rekord. Mit 3.597 Projektanfragen startet 2004 außergewöhnlich
vielversprechend und zählt sogar in der fünften Kalenderwoche
1.108 Projektanfragen - soviel, wie noch
niemals zuvor in einer Woche über GULP abgewickelt worden
sind. |
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| Februar Es gib also wieder mehr
Projekte - und der Weg dazu führt für die meisten IT-Freiberufler
über GULP. Zu Recht, denn über die Hälfte der in
der GULP Profiledatenbank eingetragenen Experten haben, sind über
einen der GULP Dienste bereits in mindestens einem konkreten
Projekt gelandet.
Und die Honorare? Nun, positive Euro-Auswirkungen des Aufschwungs
lassen auf sich warten - im Gegenteil: Die Stundensätze fallen
abermals und bleiben im Februar vorerst bei
66 Euro stehen.
Da tut es gut wenigstens zu lesen, dass etwa die Hälfte der
Projektanbieter 2004 wieder mehr
in die IT investieren wollen. |
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| März Nun stellt sich nur
noch die Frage, welche Branchen denn die größten Hoffnungsträger
des Aufschwungs sind? Die GULP Umfrage dazu gibt Antwort: Die Banken
sind und bleiben die Auftraggeber Nummer 1 im IT-Projektmarkt, aber
andere Branchen holen
auf, wobei Telekommunikation und Automotive sich zunehmend in
Szene setzen.
Allerdings finden sich IT-Freiberufler immer öfter in folgender
Situation: Man bewirbt sich bei einem Unternehmen für ein IT-Projekt
und ist sich schnell mit dem Projektleiter einig. Aber dann verlangt
der Einkauf, dass der Freiberufler über eine Agentur beschäftigt
werden muss. Weil aber trotzdem ein Großteil der Freiberufler
den direkten
Weg ins Projekt sucht, gibt es ab sofort GULP
Direkt. |
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April
Der Frühling ist vor allem auch eine Zeit des Wartens auf
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| Mai Schon bald ist auch die GULP
Membership einer der Bausteine des Erfolgsgeheimnisses
des größten deutschen IT-Projektportals, das weiter wächst
und Mitte Mai schließlich die Daten von 50.000
IT-Freiberuflern in der GULP Profiledatenbank zählt. IT-Experten
jeglicher Ausrichtung haben hier ihr Profil eingetragen, z. B. auch
ein weitgereister
ASIC-Entwickler, der nicht länger in Singapur bleiben wollte,
weil er für sich einen Know-how-Verlust befürchtete. |
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| Juni Für viele Menschen ist
die Ferienzeit inklusive Urlaubsreise angebrochen. Aber auch für
den IT-Freiberufler, der arbeiten und daheim bleiben muss, lohnt
sich ein Blick über die Grenze. Dort trifft er z. B. in England
und Frankreich auf so genannte Umbrella
Companies, deren übersetztes Modell mittlerweile auch in
Deutschland immer mehr Freunde findet.
Die Zahl der Anhänger wächst auch, wenn der "freie
Geist" von Linus Torwald das Thema ist. Und die Signale sind
unüberhörbar: Die Linux-Experten sind
bereit für noch mehr Aufschwung, der sich dann auch fort
setzt im: |
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| Juli Der Hochsommer ist richtig
heiß: 5.215 Projektanfragen
markieren den höchsten jemals bei GULP gemessenen Wert. Dabei
bleibt es vorerst auch, denn die sehr starken Oktober (5.197) und
November (5.125) kommen nur in die Nähe dieses Ergebnisses.
Und wenn der Projektmarkt aufblüht, dann geht es naturgemäß
GULP besonders gut.
Das heißt aber auch für die Geschäftsführung
jede Menge Arbeit, die damit aber keine Probleme hat - sondern Michael
Moser zum Prokuristen beruft. |
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| August Können Rekorde langweilen?
Im IT-Projektmarkt jedenfalls noch nicht - und so ist die Freude
groß, als am 1. August alle Zahlen für die ersten sechs
Monate vorliegen, Zwischenbilanz gezogen wird und als Ergebnis fest
steht: 25.164 Projektanfragen = das erfolgreichste
Halbjahr in der achtjährigen GULP Geschichte.
Und die Stundensätze? Nun, es gibt zwar wieder Projekte, aber
sie werden im Schnitt schlechter bezahlt. Die halbjährliche
GULP Stundensatzauswertung berechnet durchschnittliche Honorarforderungen
von 64 Euro,
abermals zwei Euro weniger als ein halbes Jahr zuvor.
Ob als Strategie zu höheren Stundensätzen ein Foto
im Profil, eine Verbesserung der Soft
Skills oder die Konzentration auf den Mittelstand
hilft, darüber herrscht bei den IT-Freiberuflern keine einhellige
Meinung - einig sind sie sich aber in ihrer Selbsteinschätzung:
Wir sind Freiberufler aus Überzeugung! |
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September
Im Gegensatz zum Frühling hat im Herbst das Warten vielfach ein
Ende. Und zwar für |
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| Oktober Wenn die Tage wieder kürzer
werden, ist manch älterer IT-Experte versucht, in Erinnerungen
an selige Dotcom-Boomjahre
zu schwelgen, als ALLES noch möglich schien.
2004 aber ist die Situation im IT-Projektmarkt definitiv anders,
wenn auch aufmerksame Beobachter wieder ein klein wenig Aufbruchstimmung
ausmachen: Ein Drittel der IT-Freiberufler will seine Stundensätze
wieder
anheben. Da passt es, dass im Gegenzug die Projektanbieter ebenfalls
ein Ende
des Honorarsinkflugs kommen sehen. Diese Einsicht kommt wiederum
nicht von ungefähr, sondern ist die Folge davon, dass sich
bei vielen Projektanbietern das erfolgreiche
Umsatzjahr bereits abzeichnet. |
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| November Ebenfalls immer deutlicher
wird, dass zu den Protagonisten und Nutznießern des Aufschwungs
die IT-Experten mit fundierten Kenntnissen in objektorientierten
Programmiersprachen gehören. Dabei bleibt JAVA das angesagte
Skill - und C# gewinnt an Dynamik. Diese Qualitäten punkten
freilich nur, wenn sie in einem gepflegten
Profil in angemessener Form dargestellt werden. |
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| Dezember Es weihnachtet - und die
Stimmung im IT-Projektmarkt bleibt "vorwiegend
heiter". Insbesondere die qualifizierten IT-Freiberufler,
die in der Pharma-Branche in einem Projekt tätig sind, können
beim Weihnachtseinkauf etwas großzügiger sein, denn sie
erhalten mit 78,6 Euro im Schnitt die höchsten
Stundensätze.
Auswirkungen auf die Honorarhöhe hat aber nicht nur die Branche,
sondern immer häufiger auch das passende Zertifikat und/oder
ein relevanter Abschluss. Während viele Projektanbieter bei
einer Bewerbung durchaus auf diese
Punkte achten, haben einige Freiberufler gerade bei den Zertifikaten
noch Nachholbedarf.
Und so steht am Ende des Jahres auch die Gewissheit, dass im hart
umkämpften Projektmarkt unter anderem eine Fähigkeit entscheidend
ist: Die Bereitschaft, sein Wissen und seinen Informationsstand
rund um die Belange eines IT-Freiberuflers so aktuell wie möglich
zu halten. Auch deshalb wird das GULP
Forum nach wie vor eifrig genutzt, auch deshalb aktivieren in
den zehn verbleibenden Tagen des Jahres 2004 bereits 145 Freiberufler
im neuen
Netzwerk ihre GULP Card. |
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| Zahlenwerk |
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| Zurück zur GULP Prognose für
das Jahr 2004: Laut Rechnung hätte man 40.000 Projektanfragen
erreichen müssen - weil die GULP Auguren aber lieber Vorsicht
walten ließen, sagten sie einen Zuwachs von 10 Prozent gegenüber
2003 und damit rund 35.000 Projektanfragen voraus. Und dann das: |
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Bereits im Januar setzte sich 2004 deutlich von
den beiden schwachen Vorjahren ab und kam sogar in die Nähe
des 2001-Januar-Ergebnisses, dem bisherigen Rekordmonat - der es
allerdings nur noch 29 Tage blieb. Denn schon im Februar sprang
der IT-Projektmarktindex auf ein bis dahin unerreichtes Niveau,
wo er trotz der erwarteten saisonalen Schwankungen im Laufe des
gesamten Jahres blieb.
Das Ergebnis: 53.784 Projektanfragen 2004, was eine Steigerung
von 67,9 Prozent gegenüber 2003 bedeutet. Der mittlerweile
unaufhaltsam erscheinende Aufschwung des IT-Projektmarktes wird
besonders deutlich bei der Betrachtung der Halbjahresergebnisse:
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Von einer Eintagsfliege kann angesichts des kontinuierlichen
Anstieges nicht mehr die Rede sein - wenn auch abzuwarten bleibt,
ob und wenn ja, wie lange sich die Steigerungsrate weiter in diesen
Dimensionen bewegen wird. Bis man mehr weiß, lohnt sich ein
Blick auf einige andere beachtliche Zahlen, die unter dem Strich
von 2004 stehen. Im vergangenen Jahr (Zahlen 2003 in Klammern)
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ist zum 31. Dezember die Zahl der Profile in
die GULP Profiledatenbank auf 54.159 (47.060) angewachsen; |
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hat der GULP Server rund 21,48 Millionen (21,35
Millionen) Seitenaufrufe gezählt; |
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gab es 1,47 Millionen Suchanfragen über
den GULP Roboter; |
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sind 2.690 (2.615) neue und bestätigte Referenzen
eingetragen worden; |
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sind 1.198 IT-Freiberufler GULP
Member geworden. |
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| Die
Prognose für 2005 |
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| Der Weg zur Vorhersage: Der Verlauf
des Projektmarktindex ist in den vergangenen Jahren stets einer
grundsätzlichen
Tendenz über die Monate hinweg gefolgt, die sich wie folgt
darstellt: |
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Von sattem Plus bis deutlichem Minus - die Monate
in der Einzelwertung:
| Monat |
Bilanz |
+ / - |
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Monat |
Bilanz |
+ / - |
| Januar |
ein sattes Plus |
++ |
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Juli |
ein sattes Plus |
++ |
| Februar |
eher ausgewogen |
o |
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August |
eher ein Minus |
- |
| März |
ein kleines Plus |
+ |
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September |
ein deutliches Minus |
-- |
| April |
ein deutliches Minus |
-- |
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Oktober |
ein kleines Plus |
+ |
| Mai |
ausgewogen |
o |
|
November |
kaum Steigerung |
o |
| Juni |
ein Minus |
- |
|
Dezember |
ein großes Minus |
-- |
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Nimmt man das Mittel der monatlichen Steigungsraten des IT-Projektmarktindex
und passt die daraus resultierende Kurve an die kalendarischen Gegebenheiten
(z.B. frühe Osterfeiertage im März 2005) und projektmarktspezifische
Besonderheiten (höchster jemals gemessener Dezember Wert 2004)
an, dann ergibt sich folgender prognostizierter Verlauf der Projektanfragen
2005: |
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| Die Berechnung, die bereits beim Projektmarktbericht
2003 ausgesprochen konservativ war, ergibt alles in allem eine
Steigerung um 20 Prozent, was bedeuten würde: von 53.784 Anfragen
in 2004 auf rund 64.700 Projektangebote in 2005.
Aber wie schon im vergangenen Jahr rechnet GULP grundsätzlich auch mit
negativen Überraschungen - und mahnt sich deshalb selbst zur
Vorsicht.
Zum Schluss deshalb die GULP Prognose für 2005: Ein Zuwachs
der Projektanfragen von 10 Prozent - also etwa unter dem Strich
die Zahl 59.200.
Ganz zum Schluss mit einem Hauch von Optimismus und dem Wissen
darum, dass die IT eine wachsende Branche ist: 2005 wird die 60.000er-Schallgrenze
durchbrochen. Ob der Zeitpunkt dafür genau so knapp vor Sylvester
liegen wird wie 2004, als man kurz vor Schluss die 200.000ste
Projektanfrage seit der GULP Gründung zählte?
So oder so - in spätestens 346 Tagen weiß man mehr. |
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