| Der Jahresverlauf der freiberuflichen
IT-Stimmungslage erinnert an das bayerische Voralpenland: Sanfte
Hügel ohne Steilhänge, aber auch ohne größere
Plateaus. Was heißt: Plus, Minus, Null – die Stimmung
bewegte sich 2004 ohne Ausnahme in positiven Regionen. In einer
chronologischen Betrachtung ist ferner festzustellen, dass der außerordentliche
Optimismus zu Jahresbeginn (plus 50 im Februar) schon bald einer
etwas nüchterneren Grundeinstellung (plus 23 im April) gewichen
war, die sich im Spätsommer (plus 37 im September) wieder langsam
aufhellte und schließlich nach einem Einbruch im November
(plus 19) einen versöhnlichen Abschluss (plus 30 im Dezember)
fand.
Aber wer bestimmt entscheidend den Wert des GULP Stimmungsbarometers?
Bei der Antwort auf diese Frage hilft ein Blick auf die detaillierten
Verteilungen:
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Jan |
Feb |
Mrz |
Apr |
Mai |
Jun |
Jul |
Aug |
Sep |
Okt |
Nov |
Dez |
| positive
Einschätzungen |
61 |
69 |
59 |
49 |
54 |
56 |
54 |
55 |
53 |
48 |
46 |
54 |
| negative
Einschätzungen |
19 |
19 |
23 |
26 |
26 |
24 |
26 |
20 |
16 |
22 |
27 |
24 |
| neutrale
Einschätzungen |
20 |
12 |
18 |
25 |
20 |
20 |
20 |
25 |
31 |
30 |
27 |
22 |
| GULP
Stimmungsbarometer |
42 |
50 |
36 |
23 |
28 |
32 |
28 |
35 |
37 |
26 |
19 |
30 |
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Die Optimisten starteten sehr stark ins Jahr und
verzeichneten bereits in der Februar-Einschätzung mit 69 Prozent
ihren Jahresrekord. Im Gegensatz dazu konnten sich nur 46 Prozent
dazu entscheiden, dem IT-Projektmarkt im November etwas Positives
abzugewinnen. Zwischen diesen "Extremen" beträgt
folglich die Spannbreite über das Jahr hinweg 23 Prozentpunkte.
Die Pessimisten unter den IT-Freiberuflern haben
am meisten Anhänger, wenn es um den November geht (27 Prozent).
Dieses Spätherbst-Hoch ist allerdings die Ausnahme, denn ansonsten
häuften sich die negativen Einschätzungen für die
Entwicklung des IT-Projektmarktes im Frühling (26 Prozent im
April) bis Frühsommer (26 Prozent im Juli). Die wenigsten Skeptiker
(16 Prozent) wollten dem September ihre Stimme geben – was
wiederum im Jahresbogen eine Spannbreite von 11 Prozentpunkten ergibt.
Die Neutralen waren dann am stärksten, als
die Pessimisten ihre schwächste Zeit hatten: Für den September
gaben 31 Prozent der IT-Freiberufler an, dass die Entwicklung im
IT-Projektmarkt wohl stagnieren werde. Demgegenüber steht der
Februar, für den nur 12 Prozent Neutrale zu finden waren. In
zwölf Monaten wurden in der Konsequenz also Schwankungen von
19 Prozentpunkten verzeichnet.
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