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Vorab: Das nachfolgende Diagramm zeigt die Einschätzung der Teilnehmer am GULP Stimmungsbarometer. Ein Index-Wert von 0 stellte einen ausgeglichenen Anteil positiver wie negativer Einschätzung dar. Der Anteil der Optimisten und Pessimisten wird jeweils über Spannweiten kenntlich gemacht.
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GULP
Stimmungsbarometer
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Anteil positiver
Einschätzungen
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Anteil negativer
Einschätzungen
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Die zuversichtliche Grundstimmung aus dem Vorjahr setzte sich weiter fort, denn auch im Jahr 2005 waren die Optimisten in der Überzahl. Dennoch gingen auch an ihnen bestimmte Ereignisse nicht spurlos vorüber, wie vor allem das kurzzeitige Tief im Juni beweist. Zu Jahresbeginn und –ende fielen die Bewertungen der IT-Freiberufler ebenfalls etwas verhaltener aus. Alles in allem herrschte aber die meiste Zeit des Jahres über "gute Laune", die auch in den ersten beiden Monaten 2006 weiter andauert. Dass aber nicht alle Freiberufler zu den Frohnaturen zählten, zeigt die detaillierte Verteilung der Einschätzungen:
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Jan.
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Feb.
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Mrz.
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Apr.
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Mai
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Jun.
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Jul.
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Aug.
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Sept.
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Okt.
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Nov.
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Dez.
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| positive Einschätzungen in % |
58
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66
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67
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56
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46
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40
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53
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59
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63
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64
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53
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51
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| neutrale Einschätzungen in % |
18
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16
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15
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22
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33
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24
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22
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23
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24
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21
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28
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28
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| negative Einschätzungen in % |
24
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18
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19
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22
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22
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36
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25
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18
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13
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15
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19
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21
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| GULP Stimmungsbarometer |
34
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48
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48
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34
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24
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4
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28
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41
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50
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49
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34
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30
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Obwohl die Optimisten im gesamten Jahresverlauf deutlich in der Mehrzahl waren, dämpften die im ersten Halbjahr noch etwas häufiger vertretenen Bedenkenträger den Gesamtindex des GULP Stimmungsbarometers: Dieser erzielte in den Monaten Januar bis Juni insgesamt 191 Punkte, während er im Zeitraum Juli bis Dezember auf 232 Punkte anstieg. In der zweiten Jahreshälfte zeichnete sich jedoch immer mehr eine Verschiebung zugunsten der neutralen Einschätzungen ab, wie auch die nachfolgende Grafik veranschaulicht.

Dank dieser Entwicklung konnten sich die Idealisten wieder stärker gegenüber den Pessimisten durchsetzen. Im Monat Juni dagegen stieg der Anteil der Pessimisten um 64 % rapide an: mehr als ein Drittel der Freiberufler sah die Entwicklung des Projektmarktes auf abfallendem Niveau. Dieser Stimmungswechsel dürfte jedoch weniger Ausdruck eines beginnenden Sommerlochs gewesen sein, sondern vielmehr eine Reaktion auf den Rückgang der Projektanfragen im Mai, wie der IT-Projektmarktindex dokumentiert:

Die Erholung des Projektmarktindex im Juni rief aber recht schnell wieder die Optimisten auf den Plan, so dass der Gesamtindex im Juli von vier auf 28 Punkte stieg. Seitdem
hielt sich der Anteil der zuversichtlich gestimmten Freiberufler stabil oberhalb der 50 %-Marke. |