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| 45.000: Der Strom der
Freiberufler reißt nicht ab
Von Januar bis einschließlich September
7.221 Neueintragungen in der GULP Profiledatenbank |
| (Oktober
2003) |
Inhalt dieses Artikels:
Das Alter der "Neuen"
| An Berufserfahrung fehlt
es selten | Fruchtbare IT-Regionen
| Die finanziellen Ansprüche
lassen nach | Und was haben
sie vorher gemacht? |
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| Ende September war es soweit: Die GULP Profiledatenbank
übersprang die 45.000er-Schwelle. Knapp zwei Wochen später
zählt sie sogar schon 45.286 Profile von freiberuflichen IT-Spezialisten
– und die größte internetbasierte IT-Freiberuflerdatenbank
im deutschsprachigen Raum wächst immer weiter.
Von Anfang Januar bis einschließlich September 2003 haben
sich 7.221 IT-Freiberufler bei GULP neu eingetragen, das sind im
Durchschnitt 802 neue Profile pro Monat. Zieht man davon die Profile
ab, die in dieser Zeit gelöscht worden sind (z. B. wegen Rente,
Festanstellung oder Zusammenschluss zur Gründung einer Firma),
bedeutet dies einen Netto-Zuwachs der GULP Profiledatenbank um 5.467
Freiberuflerdaten.
Auch die „Manager auf Zeit“ nutzen zunehmend den Service
von GULP: 285 von ihnen haben sich in diesem Jahr neu eingetragen,
der Netto-Zuwachs beträgt 231 – und die Zahl der Einträge
am 30. September beläuft sich insgesamt auf 1.906.
7.221 neue Profile von IT-Freiberuflern in schwierigen Zeiten,
da lohnt sich ein genauerer Blick: Wie alt sind die „Neuen“?
Welche Berufserfahrung können sie vorweisen? In welchen Regionen
findet man sie? Und mit welchen Stundensatzforderungen suchen sie
ein IT-Projekt? Die statistische Auswertung führt zu „jugendlichen“
Erkenntnissen – insbesondere, wenn man die im August 2003
zuletzt durchgeführte halbjährliche
Auswertung der Stundensatzforderungen in der GULP Profiledatenbank
zum Vergleich heranzieht. |
| Das Alter
der „Neuen“ |
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alle
Profile
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Neueintragungen
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Abbildung 1: Das Alter der
IT-Freiberufler
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30 bis 39 Jahre scheint nach wie vor ein gutes Alter für den Einstieg in
die Freiberuflichkeit zu sein, denn in insgesamt 50 Prozent aller Neueintragungen
werden die Geburtsjahrgänge 1964 bis 1973 genannt. Das entspricht weitgehend
der Augustauswertung; einen nur auf den ersten Blick erstaunlichen, letztendlich
aber erwartungsgemäßen hohen Anteil verzeichnen die ganz jungen IT-Freiberufler.
Während in der Gesamtbetrachtung 8,6 Prozent der eingetragenen IT-Experten
das 30. Lebensjahr noch nicht erreicht haben, sind es bei den „Neuen“ immerhin
15,8 Prozent. |
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| An Berufserfahrung
fehlt es selten |
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alle
Profile
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Neueintragungen
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Abbildung 2: Die Berufserfahrung
der IT-Freiberufler
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Neu in der GULP Profiledatenbank – das bedeutet keineswegs,
dass der IT-Freiberufler ein Anfänger auf seinem Gebiet ist.
Auf über fünf Jahre Berufserfahrung bringen es 89 Prozent
der „Neuen“, wobei immerhin 35,1 Prozent sogar 15 Jahre
und länger im IT-Bereich tätig sind. Dennoch: Die „Jungen“
in der GULP Profiledatenbank gewinnen an Boden, denn bei den Neueintragungen
nimmt die Gruppe mit weniger als fünf Jahren Berufserfahrung
11 Prozent ein. Zum Vergleich: In der Halbjahresauswertung vom
August
umfasst dieser Bereich gerade einmal 4,2 Prozent. |
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| Fruchtbare
IT-Regionen |
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alle
Profile
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Neueintragungen
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Abbildung 3: Der Wohnsitz
der IT-Freiberufler
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Wo die Projekte sind, da wohnen auch die IT-Freiberufler. Seit
es die GULP Profiledatenbank gibt, wird diese Erkenntnis immer
wieder
bestätigt. So auch bei den Neueintragungen seit Januar 2003,
die belegen, dass freiberufliche IT-Selbstständige bevorzugt
in den IT-Ballungszentren mit den Postleitzahlengebieten D6 (17,3
Prozent), D8 (16,8 Prozent) und D7 (10,5 Prozent) ihre Zelte aufgeschlagen
haben. Wenig Anreiz bietet dagegen nach wie vor die Region D0, wo
nur 3 Prozent der „Neuen“ beheimatet sind. |
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| Die finanziellen
Ansprüche lassen nach |
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alle
Profile
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Neueintragungen
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Abbildung 4: Die Stundensatzforderungen
der IT-Freiberufler
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Die schwierigen Zeiten im IT-Projektmarkt zeigen Wirkung. Im Vergleich
zu den durchschnittlichen Stundensatzforderungen aller IT-Freiberufler
gehen die „Neuen“ mit deutlich bescheideneren Ansprüchen
auf Projektsuche. Anteilig 32,5 Prozent von ihnen verlangen pro
Stunde weniger als 60 Euro, bei der umfassenden Auswertung im August
waren es dagegen nur 22,1 Prozent.
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| Und was
haben sie vorher gemacht? |
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Jeder IT-Freiberufler besitzt eine eigene
berufliche Biographie. Es ist deshalb nicht möglich, unter
dem Gebot der Übersichtlichkeit statistisch zu erfassen, was
die IT-Freiberufler vor ihrem Eintrag in die GULP Profiledatenbank
gemacht haben. Stichproben in den einzelnen neuen Profilen legen
allerdings folgende Trends nahe:
| 1) |
Immer mehr IT-Freiberufler kommen ohne Zwischenstation in
einer Festanstellung direkt von der Universität. |
| 2) |
Die diversen Entlassungswellen füttern unentwegt den
Pool mit berufserfahrenen IT-Experten. |
| 3) |
Umschulungen werden kaum noch als Voraussetzung für den
Weg in die Freiberuflichkeit genannt. |
Zum Schluss: Wer sich von den „Neuen“
schließlich in der Freiberuflichkeit durchsetzen wird, darauf
weiß nur die Zukunft die Antwort. Ungeachtet dessen steht
es aber außer Zweifel, dass der Markt der Freiberufler einiges
an Erfahrung und Know-how dazu gewonnen hat. |
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