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Die zweite Jahreshälfte 2002 hat begonnen. Die Lage in der IT-Branche ist auch im dritten Quartal weiterhin angespannt, IT-Unternehmen halten sich weiterhin mit Investitionen zurück und der IT-Projektmarkt reagiert abwartend. GULP wollte von den Nutzern des GULP-o-meters wissen, wann sie eine Belebung des IT-Projektmarktes sehen. Zwischen dem 15. Juni und dem 10. Juli gaben uns insgesamt 346 Teilnehmer dazu Auskunft: |
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| Wann sehen Sie eine Belebung des IT-Projektmarktes? |
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Bislang war erwartet worden, dass sich die Lage im IT-Projektmarkt zum Ende des Jahres entspannen würde, doch nach Meinung der 346 befragten Umfrage-Teilnehmer scheint eher das Gegenteil der Fall zu sein: Nur noch 8 Prozent erwarten tatsächlich ein Ende der Flaute noch im dritten Quartal 2002. In diesem Zeitraum spricht allerdings die regelmäßig im August/Septenber einsetzende "Sommerflaute" gegen einen Aufwärtstrend (vgl. Rückblick im GULP-o-meter: die saisonale Entwicklung). Zu den Optimisten gehören auch die 18 Prozent, welche sich durch das Jahresendgeschäft im vierten Quartal 2002 eine Belebung des IT-Projektmarktes erhoffen. Rückschauend findet man diese Hoffnung jedoch bestätigt: Oktober und November waren bislang die gesegneten Monate im IT-Projektmarkt - sieht man vom Krisenjahr 2001 ab. Ein Großteil der Teilnehmer (46 Prozent) glaubt daran, dass eine Erholung erst 2003 einsetzen wird. Schlimm genug die Befürchtung, dass es dieses Jahr keinen Aufschwung mehr geben wird, aber eine wahre Katastrophe für diejenigen, welche sich schon seit geraumer Zeit auf Projektsuche befinden und vermutlich noch länger ausharren müssen (vgl. Umfrage-Ergebnis vom Juni 2002). Ein Viertel (24 Prozent) der Umfrage-Teilnehmer äussert sich äusserst pessimistisch: Sie glauben, dass der IT-Projektmarkt keine Wachstumsimpulse mehr erhalten oder gar zu seiner alten Form zurück finden wird. Damit ist die Stimmung in der Branche sehr viel schlechter als noch vor einem halben Jahr: In einer Umfrage vom November 2001 glaubten nur drei Prozent, dass anstehende Projekte ein Opfer des Rotstifts geworden sind und sich der IT-Projektmarkt hiervon nicht mehr erholen wird. |
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