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Umfrage-Ergebnis

Kettengeschäft Projektvermittlung

(März 2002)
 

In grauer Vorzeit - sprich vor ungefähr fünf Jahren - lief die übliche Projektvermittlung nach folgendem Schema ab: Wollte ein Endkunde ein Projekt besetzen, dann wandte er sich vielleicht an eine Unternehmensberatung. Die kannte eventuell eine Personalagentur, welche Beziehungen zu einer Firma unterhielt, die sich auf das Sammeln von Freiberufler-Profilen spezialisiert hatte. So oder ähnlich entstanden oftmals mehrgliedrige Ketten von Vermittlungs-Instanzen. Diese Zwischen-Zwischenhändler verdienten natürlich allesamt an der Projektvermittelung mit und lebten teils sogar davon - und das obwohl sich ihre Tätigkeit in aller Regel darauf beschränkte, Adressen weiterzureichen. Ob die Ära solcher Kettengeschäfte endgültig vorbei ist, das ermittelte GULP in einer Umfrage. Der Dank geht an die insgesamt 581 Freiberufler, die daran teilnahmen.

 

An einer Projektvermittlung sind oft mehrere Agenturen beteiligt, die alle mitverdienen möchten. Wie war das in Ihrem letzten Projekt? nach oben
Rot Ich war direkt für den Endkunden tätig 29%  
Blau Es war eine Instanz zwischengeschaltet 52%  
Grün Es waren zwei Instanzen zwischengeschaltet 14%  
Violett Es waren drei Instanzen zwischengeschaltet 3%  
Hellblau Es waren vier oder mehr Instanzen zwischengeschaltet 2%  
   
In 14 Prozent der Fälle mischen heutzutage zwei Vermittler bei der Projektvergabe mit, noch längere Ketten mit drei oder sogar noch mehr Vermittlern spielen dagegen mit insgesamt 5 Prozent nur eine sehr bescheidene Rolle. Demgegenüber ist bei mehr als der Hälfte aller Projekte (52 Prozent) nur noch ein Vermittler beteiligt, während 29 Prozent der Projekte per Direktkontakt zustande kamen. Erfreuliches Gesamtfazit daher: Kettengeschäfte mit Freiberuflern gehören im Wesentlichen der Vergangenheit an.  

 


Offizielle Stellungnahme der PASS Partner Consulting AG
zur GULP-Umfrage "Kettengeschäft Projektvermittlung":

„Die PASS Partner Consulting AG möchte als Kunde der GULP Information Services von den Inhalten der GULP-Umfrage „Kettengeschäft Projektvermittlung“ im März vehement Abstand nehmen und an dieser Stelle eine Richtigstellung vornehmen.
Wir sehen uns in unserer Geschäftstätigkeit in keinem Fall als„Vermittlungs-Instanz“, „Zwischenhändler“ oder gar als Kettenglied irgendwelcher Vermittler. Als Tochtergesellschaft der PASS Consulting Group widmen wir uns seit August 2000 dem nationalen sowie internationalen Sourcing von freiberuflichen IT-Spezialisten für weltweite Kundenprojekte der PASS Consulting Group. Die PASS-Kundenprojekte sind eigene Projekte, die durch eigene Berater und zum Teil mit freiberuflichen IT-Spezialisten besetzt werden.“
Athanasia Paraschoudi
Business Development
PASS Partner Consulting AG

 

Kommentare zu diesem Artikel:

"Anmerkung der GULP Redaktion: Wir haben am 20.06.2011 eine Kurzumfrage zu diesem Thema online gestellt. Sie wird voraussichtlich eine Woche laufen. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme auf http://www.gulp.de/kb/trashpoll_promo.htm. (Juni 2011)"

"Da wäre in diesem Jahr 2011 mal eine Aktualisierung fällig - inzwischen scheint es immer mehr Vermittler zu geben, die die Open-Book Policies der Endkunden durch Kettenverträge umgehen. (Juni 2011)"

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