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Das klingt zunächst einmal positiv:
Über die Hälfte der Umfrageteilnehmer
(51 Prozent) konnten ihre verfügbare
Zeit in den ersten drei Quartalen 2002 vollkommen
in die Umsetzung von IT-Projekten stecken
und waren so zu 91-100 % mit ihrer Projektarbeit
ausgelastet. Aber: Für das kommende Jahr
2003 glaubt nur noch ein Viertel der Teilnehmer
(25 Prozent) an eine Vollauslastung durch
neue Aufträge. Jeder Zweite hauptberufliche
IT-Freiberufler, der 2002 noch gut im Futter
stand, sieht damit für 2003 eine Verschlechterung
seiner persönlichen Chancen auf dem IT-Projektmarkt.
Während der Bereich der 90-81-prozentigen
Auslastung für 2002 (8 Prozent) und 2003
(11 Prozent) relativ gleich geblieben ist,
sehen 19 Prozent der Umfrageteilnehmer für
2003 nur noch eine Ausbuchung ihrer Arbeitskraft
von 80-71 %. In 2002 lag der Anteil derer,
die zu 80-71 % beschäftigt waren, bei
nur 9 Prozent. Auch die Bereiche 70-61 % und
60- 51 % liegen in der Einschätzung der
Abstimmungsteilnehmer für 2003 höher
als für das Vorjahr und zeigen die pessimistische
Stimmung auf dem IT-Projektmarkt.
Die größte Veränderung gab
es im Bereich von 50-41 % Auslastung: Während
für 2002 nur 3 Prozent der Teilnehmer
angaben "halbtags" beschäftigt
gewesen zu sein, glauben ganze 11 Prozent,
dass dies in 2003 für sie der Fall sein
wird. Das entspräche einer Verdreifachung
der Anzahl der nur zur Hälfte ausgelasteten
IT-Freiberufler. Erschreckend, wenn man bedenkt
wie lange einige freiberufliche IT-Spezialisten
schon in diesem Jahr nach einem neuen Projekt
suchen mussten (siehe Umfrage-Ergebnis: Wie
lange suchen Sie schon ein Projekt? vom
Juni 2002).
Aber es gibt auch positive Meldungen, beachtet
man beispielsweise den Trend
im GULP-o-meter oder die Ergebnisse von
324 befragten IT-Entscheidern des Magazins
CIO :
Sparte in 2002 noch fast die Hälfte der
Unternehmen (48,7 Prozent) an den Ausgaben
für externe Berater, so wollen in 2003
nur noch 39,7 Prozent der IT-Entscheider ihre
Budgets im Bereich IT-Beratung knapp halten
(siehe CIO-Artikel).
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