| Unterstellt man, dass eine Auslastung
von zwei Drittel eine gesunde Größe darstellt,
um nicht in Arbeit zu ersticken und das letzte Drittel dann
für Akquise-Maßnahmen und Profilpflege genutzt
werden kann, erhält man folgendes Bild: 60 Prozent der
Befragten waren in den ersten beiden Quartalen recht gut durch
ihre Projektarbeit ausgelastet, ein Viertel der Teilnehmer
(26 Prozent) konnte ihre Arbeitskraft hingegen nur sporadisch
einbringen.
Für das laufende Halbjahr glauben nur noch 53 Prozent
der Befragten an eine hohe Auslastung, aber auch der Anteil
derer, die sich auf eine lange Durststrecke einstellen, ist
gesunken: Nur noch 19 Prozent - also knapp jeder Fünfte
- schätzt seine weitere Auslastung unter 30 Prozent ein.
Die
Ergebnisse der Befragung im Einzelnen: |
| Auslastung
Q1+Q2 |
Schätzung
Q3+Q4 |
| Auslastung |
Prozent |
100-91% |
45 |
90-81% |
5 |
80-71% |
6 |
70-61% |
4 |
60-51% |
2 |
50-41% |
9 |
40-31% |
3 |
30-21% |
4 |
20-11% |
6 |
10-0% |
16 |
|
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| Auslastung |
Prozent |
100-91% |
30 |
90-81% |
7 |
80-71% |
11 |
70-61% |
5 |
60-51% |
8 |
50-41% |
15 |
40-31% |
5 |
30-21% |
6 |
20-11% |
4 |
10-0% |
9 |
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Im Einzelnen gaben 45 Prozent der Befragten zu Protokoll, dass sie in den ersten beiden Quartalen diesen
Jahres vollständig (91-100 Prozent) ausgelastet gewesen
sind. Und für das angelaufene zweite Halbjahr glaubt
knapp ein Drittel (30 Prozent) an eine Vollauslastung durch
neue Aufträge.
Groß ist der Anteil der Befragten, deren Auslastung
in den ersten beiden Quartalen unter 50 Prozent lag. Insgesamt
gaben 38 Prozent der Teilnehmer an, nur zur Hälfte oder
sogar weitaus weniger mit der Umsetzung von IT-Projekten ausgelastet
gewesen zu sein. Für das 3. und 4. Quartal schätzen
dies 39 Prozent der Befragten.
Der Unterschied liegt im Detail: Während 9 Prozent der
Teilnehmer für das erste Halbjahr eine 50-41-prozentige
Auslastung angaben, glauben 15 Prozent, dass diese Situation
im zweiten Halbjahr auf sie zutreffen wird. Ein Anstieg um
6 Prozentpunkte.
Dagegen sank der Anteil derer, die praktisch alle Felle auf
dem IT-Projektmarkt davon schwimmen sehen: 16 Prozent der
Befragten haben sich in diesem Jahr noch in kein einziges
IT-Projekt einbringen können. Doch für das zweite
Halbjahr sieht es nach einer leichten Stimmungsbesserung aus:
"Nur" noch 9 Prozent sehen sich in diesem Zeitraum
faktisch arbeitslos.
Damit haben sich im Vergleich zur Vorjahres-Umfrage
zwar die Leerlaufzeiten erhöht, aber auch der Optimismus
auf eine baldige Besserung der Marktsituation hat sich gesteigert.
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