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Umfrage-Ergebnis

Welche Form der Weiterbildung bevorzugen Sie?

(Juni 2001)
 

Lebenslanges Lernen, das gilt gerade für die schnelllebige IT-Branche. Wer seinen Marktwert erhalten will, der muss wieder die Schulbank drücken und sich weiterbilden.

Zwischen dem 15. Mai und 15. Juni stellten wir den Nutzern des GULP-o-meters die Frage, welche Form der Weiterbildung sie bevorzugen. 238 Befragte urteilten wie folgt:

 

Welche Form der Weiterbildung bevorzugen Sie?

Seminare 26%  
Web Based Training 8%  
Computer Based Training 5%  
In-House-Schulungen 2%  
Selbststudium 58%  
Keine Weiterbildung 1%  
   

Welche Form der Weiterbildung bevorzugen Sie? Die Antwort auf unsere Frage fällt eindeutig aus: 58 Prozent der GULP-o-meter-Nutzer bevorzugen das Selbststudium. Die Mehrheit der Befragten spricht sich also für diese sehr flexible Weiterbildungsform aus. Am zweithäufigsten nannten die GULP-o-meter-Nutzer Seminare. 26 Prozent der Befragten sprechen sich für diese Form der Weiterbildung aus. Lernen am PC präferieren insgesamt 13 Prozent.

In diesem Zusammenhang fällt gerade das Web Based Training auf: Diese sehr neue Form des Lernens steht in der Gunst der Befragten bereits höher als das "klassische" CBT (=Computer Based Training). Unternehmensinterne Weiterbildungsmaßnahmen sind vergleichsweise wenig beliebt. Nur in zwei Prozent der Antworten werden In-House-Schulungen als Weiterbildungsform der Wahl genannt. Und dann war da noch ein Prozent Lernmüder, die vom Lernen die Nase voll haben und am liebsten gar keine Weiterbildungsmaßnahmen mehr hätten.

 

 


Kommentare zu diesem Artikel:

"Ich kann diesem Artikel voll zustimmen und sehe gerade für Freiberufler beim Thema Selbststudium und hier in erster Linie durch E-Learning eine große Chance. Über die Vorteile (selbständiges, flexibeles Lernen, selbstgestaltetes Lerntempo, kaum Reisekosten, wenig Arbeitszeitausfall usw.) möchte ich mich an dieser Stelle nicht mehr auslassen, da sie hinlänglich bekannt sind. Jedoch möchte ich die hoch gesteckte Erwartungen zum jetzigen Zeitpunkt etwas herunterbremsen. Es ist eine differenzierte Betrachtung erforderlich, was wollen die Anwender (Freiberufler), was sind sie bereit zu bezahlen und was stellt für die Anbieter einen echten Mehrwert dar, was ist didaktisch notwendig und technologisch sinnvoll. Welche spezifischen Weiterbildungsbedürfnisse hat ein Freiberufler, etwa Office-Lösungen, Fremdsprachen, Betriebswirtschaft oder fachbereichsbezogene und software-orientierte Themen? Ich denke, hier ist von den Freiberufler-Organisationen mal eine Umfrage zu starten evtl. auch eine Studie zu erstellen. Die würde nicht nur den Anbietern von E-Learning weiterhelfen, sondern grundsätzlich auch der strategischen Ausrichtung des "computergestützten Lernens" hilfreich sein. Viele Grüße, Manfred Noe (April 2003)"


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