 |
|
Umfrage-Ergebnis: Projektauslastung
2006
Zwei Drittel der IT-Freiberufler ganzjährig
mit IT-Jobs ausgebucht |
|
(April 2007) |
|
Die Jobchancen für IT-Freiberufler sind wieder deutlich
besser: Das belegt neben dem IT-Projektmarktindex,
der im vergangenen Jahr ein Plus von 21 % Projektangeboten zählte,
eindrucksvoll die jährliche Umfrage zur Projektauslastung der
externen IT-Spezialisten. Bei der diesjährigen (repräsentativen)
Erhebung äußerten sich 788 IT-Freiberufler, in welchem
Ausmaß sie 2006 mit Projekten ausgebucht waren.
Im Vergleich zu den Vorjahren entwickelte sich die Projektauslastung
externer IT-Spezialisten 2006 unverkennbar in Richtung Vollbeschäftigung.
Während im Jahr 2004 noch jeder Dritte (29 %) nur maximal vier
Monate des Jahres (0-30 %) in IT-Projekten arbeitete, war es 2006
nur noch jeder Zehnte (10 %). |
| |
 |
| |
| Dafür stand der Großteil Befragten (82 %)
für mindestens sieben Monate (61-100 %) in Lohn und Brot. Im
Vergleich zu 2004 (45 %) hat sich ihr Anteil nahezu verdoppelt. Betrachtet
nach Positionen waren in erster Linie externe IT-Berater und –Coaches
ganzjährig mit IT-Jobs ausgebucht. Freiberufliche Projektleiter,
Administratoren sowie Software-Entwickler waren im Schnitt rund zehn
Monate in Projekten eingebunden.
Nach wie vor lässt sich aber die Tendenz beobachten "sich
vor Projekten nicht retten können" oder "gar kein
Projekt haben", denn der Anteil kaum ausgelasteter Freiberufler
(10 %) liegt weiter über denjenigen mit mittlerer Projektauslastung
(8 %).
Die gute Auftragslage 2006 schürt natürlich die Erwartungen
für das aktuelle Jahr, das bisher im IT-Projektmarkt mehr als
zufriedenstellend verlief. Bereits im ersten Quartal 2007 erhielten
freiberufliche IT-Experten 29 % mehr Projektkontakte (27.282) als
im Vorjahr (21.202). Und so rechnet mit 85 % die große Mehrheit
der Befragten damit, dieses Jahr zwischen sieben bis zwölf
Monate in IT-Projekten arbeiten zu können. |
| |
 |
| |
|
Der Vergleich von Prognose 2007 und tatsächlicher Auslastung
2006 offenbart, dass sich unter den Optimisten auch einige IT-Freiberufler
befinden, die im vergangenen Jahr kaum von der guten Auftragslage
profitiert haben. Die detaillierte Betrachtung der Prozentwerte
zeigt, dass sich besonders der Anteil derjenigen, die mit keinem
einzigen IT-Projekt (0-10 %) rechnen deutlich verringert hat. |
| |
 |
| |
|
Es scheint aber auch nicht jeder IT-Experte, der 2006 ganzjährig
mit IT-Projekten ausgebucht war, gleiches für dieses Jahr zu
erwarten: Von den zwei Dritteln (66 %) mit 100%iger Projektauslastung
kündigt heuer nur ca. jeder Zweite (49 %) übervolle Auftragsbücher
an. Dagegen planen deutlich mehr als im Vorjahr zwischen neun bis
elf Monate (71-90 %) mit IT-Jobs ausgefüllt zu sein. Das bedeutet
ein bis drei Monate projektfreie Zeit. Entweder handelt es sich
um eine vorsichtige Einschätzung oder einige Freiberufler möchten
sich nach einem arbeitsreichem Jahr etwas mehr Freizeit gönnen?
Besonders die Projektleiter, IT-Coaches und Administratoren schätzen
ihre diesjährige Auslastung etwas geringer ein als sie im vergangenen
Jahr tatsächlich war. Im Gegensatz dazu rechnen IT-Berater
und Software-Entwickler mit einer Beschäftigung auf ähnlichem
Niveau wie 2006.
Projektauslastung 2002,
2003,
2004
und 2005
|
 |
|
|
|
|