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Wie ist es um US Contractors in Zeiten der IT-Krise bestellt?

Ausgewählte Resultate aus dem 2001 IT Contractors Compensation Survey

Englischer Beitrag

(November 2002)

Quelle: IT Contractor Magazin (Deutsche Zusammenfassung)

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Einen recht genauen quantitativen Einblick in die Lage der IT-Freiberufler in Nordamerika gibt eine Umfrage aus 2001, die people3 Inc und Mercer Human Resource Consulting durchgeführt haben ("2001 IT Contractor Compensation Survey"). 36 große US-Firmen, die zusammen genommen 6.200 IT-Freiberufler und 4.000 Vollzeitangestellte beschäftigen, wurden zwischen November 2000 und Oktober 2001 befragt. 47 Prozent gaben an, aufgrund der sich verschlechternden wirtschaftlichen Lage, aus Gründen der Kostenreduzierung, zu Gunsten von mehr Festangestellten, einer verbesserten internen Struktur oder aufgrund veränderter Geschäftsanforderungen weniger Freiberufler in diesem Zeitraum eingesetzt zu haben.

41 Prozent der Unternehmen, die weniger Freiberufler eingesetzt hatten, schätzten aber, dass sie das für das darauffolgende Jahr aufgrund verbesserter Marktbedingungen, verbesserter Nachfrage und größerer Kosteneffizienz wieder ändern würden.

Im allgemeinen sind die drei wichtigsten Gründe für den Einsatz von Freiberuflern in den USA zusätzlichen Personalbedarf im Rahmen von Projekten abzudecken, Zugriff und Einweisung in neue Technologien zu bekommen und laufende Personalkosten zu reduzieren.

33 Prozent der in diesem Zeitraum eingesetzten Freiberufler wurden speziell für Projekte eingesetzt, in denen neue Technologien und Qualifikationen nötig waren, die im Unternehmen niemand besaß, 27 Prozent setzen Freiberufler ein, um veraltete Technologien (Großrechner usw.) zu betreiben und 28 Prozent unterstützen die Infrastruktur des Unternehmens. Die übrigen 22 Prozent waren als Projektmanager tätig.

Um den Verwaltungs- und Kostenaufwand gering zu halten und sich die Möglichkeit der Übernahme des "Zeitarbeiters" offen zu halten, stellen Unternehmen 69 Prozent der Freelancer über Personalvermittler ein (somit haben diese Vertragsarbeiter eher einen Zeitarbeitsstatus). Nur 22 Prozent schließen Verträge mit unabhängigen Contractors.

Der vertraglich vereinbarte Beschäftigungszeitraum betrug in dieser Erhebung zwölf Monate. Oft werden aber auch (Folge-)Verträge geschlossen, die jeweils auf drei Monate befristet sind, um das eigene Risiko gering zu halten. Vorsicht ist angebracht bei Unternehmen, die sehr langfristige Zeitverträge abschließen; das bietet Angriffsfläche für eine staatliche Überprüfung.

Die wichtigsten Faktoren, die den Stundensatz beeinflussen, sind Routiniertheit und Erfahrungen in den Qualifikationsbereichen, um die es geht, denn US-Unternehmen zahlen deutlich besser für eingefleischte Experten als für Anfänger (vgl. dazu z.B. die erzielten Honorare von Senior Programmierern im Gegensatz zu Programmierern im Beitrag "Stundensätze von freiberuflich tätigen IT-Spezialisten in den USA). Eine untergeordnete Rolle spielen dagegen einzelne Skills wie "Java" oder "C++". Was zählt ist eher, ob man im Bereich der Programmiersprachen zu Hause ist oder nicht.

Am besten bezahlt wurden im Erhebungszeitraum Freiberufler mit Know-how in den Bereichen Netzwerke und Enterprise Resource Planning (ERP).



Englischer Beitrag

 

Autoren: Diane M. Berry and David M. Van De Voort, deutsche Zusammenfassung: GULP
Quelle: IT Contractor Magazin

IT Contractor magazine Die englische Version dieses Artikels ist ursprünglich im IT Contractor Magazin, (www.certmag.com) , erschienen, das vormals von MediaTec Publishing, Inc. herausgegeben wurde. Als führende Quelle für berufliche Weiterbildung, Training und Karriere gibt MediaTec auch die Zeitschriften Chief Learning Officer, Certification Magazine, CertMag's StudyGuides und eine Bandbreite von begleitenden elektronischen Newslettern und Webseiten heraus. MediaTec Publikationen bieten Lesern und Web Usern klare Informationen, die Angestellten und Unternehmen helfen, in neuen und sich wandelnden Märkten erfolgreich zu sein.

 


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