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| Marktstudie:
Embedded Systeme – für IT-Freiberufler lohnenswert?
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| (Juni
2005) |
| Inhalt dieses
Artikels:
Altersverteilung
| Regionale Verteilung | Stundensatzverteilung
| Verteilung der Projektanfragen
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| Um im IT-Projektmarkt dauerhaft
Erfolg zu haben, ist es für selbstständige Experten entscheidend,
eine für Projektanbieter begehrte fachliche Spezialisierung
zu finden. In einer laut Marktbeobachtern zukunftsträchtigen
Nische befinden sich die Hardware- und Software-Entwickler für
Embedded Systeme. Aber stimmt diese Einschätzung auch?
Embedded Systeme sind eingebettete (Computer)systeme, die von Idee
und Praxis her die Flexibilität von Software mit der Leistungsfähigkeit
der Hardware vereinen. Weitestgehend unsichtbar versehen sie ihren
Dienst in einer Vielzahl von Anwendungsbereichen – wie zum
Beispiel in Flugzeugen, Unterhaltungselektronik oder Automobilen:
Dass der Fensterheber im Auto in Echtzeit auf Knopfdruck reagiert,
dafür sorgen Embedded Systeme.
Stand 1. Juni 2005: In der GULP Profiledatenbank finden sich die
Daten von 1.729 Hardware- und Software-Entwicklern für Embedded
Systeme, was einem Anteil von 3,08 Prozent an allen bei GULP eingetragenen
56.085 selbstständigen IT-Spezialisten entspricht. Dies wiederum
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ist zu wenig, um von einer weit verbreiteten Qualifikation
zu sprechen, allerdings auch |
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zu viel, um die Spezialisierung auf Embedded Systeme "exotisch"
zu nennen (wie zum Beispiel MUREX).
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| Altersverteilung |
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| Bekanntlich finden im IT-Projektmarkt auch
selbstständige Spezialisten ihr Auskommen, die im reiferen Alter
auf Projektsuche gehen. Ihr
Vorteil gegenüber jüngeren Kollegen liegt vor allem
in der Berufserfahrung, die sie besonders bei kritischen Aufträgen
begehrt macht. Es ist also keine Überraschung, dass das durchschnittliche
Alter aller IT-Freiberufler stattliche 38,9 Jahre beträgt.
Embedded
Systems-Experten stehen hinsichtlich Berufserfahrung und Alter da
nicht nach, im Gegenteil: |
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| Mit durchschnittlich 41,0 Jahren liegen die Embedded
Systems-Entwickler 2,1 Jahre über dem allgemeinen Schnitt.
Noch ein genauerer Blick auf die Verteilung: Auffällig ist
die deutliche Dominanz der Mitvierziger, die über ein Viertel
der Embedded Systems-Entwickler stellen. Und es spricht ebenfalls
für reichlich vorhandene Berufserfahrung, dass jeder fünfte
Freiberufler (19,9 Prozent) 50 Jahre und älter ist. |
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| Regionale
Verteilung |
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| Zum Vergleich: Die Hochburg des IT-Projektmarktes liegt
seit jeher im Postleitzahlengebiet
D6 - also dort, wo im Großraum Frankfurt am Main die Großbanken
inklusive verwandter Unternehmen ihre bevorzugte Niederlassung haben.
Den zweiten Platz im Ranking der Regionen belegt D8
mit München im Zentrum – eine sehr gute Platzierung, an
der die Projekte rund um Embedded Systeme zumindest beteiligt sind: |
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Die Automotivebranche
lässt grüßen, ebenso Elektronik und Raumfahrt: Bei
den Embedded-Projekten gibt es ein sehr deutliches Süd-Nord-Gefälle
– allein die drei Postleitzahlengebiete D7, D8 und D9 besitzen
einen Anteil von sage und schreibe 55,8 Prozent.
Der Primus in dieser Troika ist D8 mit einem Anteil von 33 Prozent
an allen angebotenen Embedded-Projekten. |
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| Stundensatzverteilung |
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Natürlich und berechtigt würden sich die
1.729 Hardware- und Software-Entwicklern für Embedded Systeme
dagegen wehren, wenn man sie als durchschnittlich bezeichnen würde.
Allerdings: Was ihre Honorarforderungen betrifft, bewegen sie sich
völlig im Schnitt, der gegenwärtig 64
Euro beträgt:
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| Das durchschnittliche Honorar wird bestimmt durch
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den großen Anteil (46 Prozent) derjenigen, die 60 bis
70 Euro in der Stunde fordern, und |
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die Ausgewogenheit der Gruppen unter 60 Euro einerseits und
der über 70 Euro andererseits. |
Immerhin: 138 Embedded-Entwickler (8 Prozent) haben einen Stundensatz
von 80 Euro und mehr. |
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| Verteilung
der Projektanfragen |
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| Wie läuft es beruflich für
die Hardware- und Software-Entwicklern für Embedded Systeme?
Eine Antwort gibt folgende Aufstellung: |
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Wöchentlich und monatlich erfasst
das GULP-o-meter
die Anzahl der über GULP abgewickelten Projektanfragen –
und ist so ein aussagekräftiger Indikator für die Trends
im IT-Projektmarkt. Für Embedded-Entwickler sind die Zeiten
nicht schlecht: |
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| Januar 2005 bis Mai 2005 |
Embedded - Projekte |
| Kontaktierte Freiberufler pro Projekt |
2,1 |
| Kontaktierende Firmen |
56 |
| Kontaktierte Freiberufler |
585 |
| Projektanfragen |
790 |
| Anteil angebotener Projekte in Prozent
|
4,6 % |
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Auf die insgesamt 1.729 Freiberufler (unberücksichtigt
ob verfügbar oder nicht) mit Embedded Systems-Kenntnissen kommen
also innerhalb der ersten fünf Monate des Jahres insgesamt
790 Projektanfragen. Dies und die Tatsache, dass sich die Nachfrage
generell durch eine auffällige Konstanz auszeichnet, lassen
keinen Zweifel daran:
Embedded Systeme sind für selbstständige IT-Experten
auf der Suche nach beruflichen Spezialisierungsalternativen durchaus
mehr als nur einen kurzen Blick wert. |
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Kommentare zu diesem Artikel:
"Interessante Daten! (Juni 2005)"
"Ein Artikel der wirklich gut war :) (Juni 2005)"
"Weiter so! (Juni 2005)"
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