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| Marktstudie:
SAP HR - Klein, aber fein |
| (Juni
2006) |
| Inhalt dieses
Artikels:
Deutlich mehr Projektkontakte |
Bundesweit gesucht |
Betätigungsfeld der "reifen" Generation |
Erfahrung hat ihren Preis |
SAP HR auf einen Blick
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| Je größer ein Unternehmen
ist und je mehr Mitarbeiter es hat, desto mehr Zeit investiert die
Personalabteilung in die Verwaltung der Mitarbeiterdaten. Doch mit
dem Erfassen und Pflegen der Stammdaten allein ist es nicht getan.
Hinzu kommen noch Arbeitsschritte wie beispielsweise die Zeiterfassung,
Lohn- und Gehaltsabrechnungen sowie Personalbeschaffung und –entwicklung.
Abhilfe schafft hier eine EDV-gestützte Abwicklung des Personalmanagements
wie es die Walldorfer SAP AG mit ihrem Software-Modul "Human
Resources" (HR) bietet. Dieses integriert die Prozesse Personalmanagement,
Organisationsmanagement, Personalabrechnung, Zeitmanagement und
Personalentwicklung.
Ob sich für IT-Freiberufler eine Spezialisierung in SAP HR
lohnt, analysiert die aktuelle Marktstudie. Sie beleuchtet Projektchancen
und Finanzlage freiberuflicher SAP HR Spezialisten näher. |
| Deutlich
mehr Projektkontakte |
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| Die Projektangebote für freiberufliche SAP HR
Berater entwickelten sich in den vergangenen 13 Monaten relativ turbulent:
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Der Anteil angebotener SAP HR Projekte lag im untersuchten
Zeitraum im Schnitt bei 1,7 Prozent, wobei die Nachfrage seit Januar
2006 mit einem durchschnittlichem Projektanteil von 1,9 Prozent
leicht zugenommen hat (Mai bis Dezember 2005: 1,6 Prozent Projektanteil).
In diesem Zusammenhang ist auch interessant zu wissen, auf wie viele
SAP HR Berater sich diese Angebote verteilen? In der GULP Profiledatenbank
sind 978 SAP HR Spezialisten registriert. Das entspricht einem Anteil
von rund 1,7 Prozent aller bei GULP eingetragenen IT-Freiberufler.
Es gibt also nur einen kleinen Kreis externer HR Spezialisten.
Eine detaillierte Analyse von 100 dieser HR-Experten ergab, dass
diese seit Jahresbeginn 2005 bis heute insgesamt 1.121 Projektkontaktierungen
erhielten. Damit wurde jeder von ihnen im Schnitt elfmal für
Projekte angefragt. Zum Vergleich: Im selben Zeitraum wurden an
jeden bei GULP registrierten IT-Freiberufler durchschnittlich 1,7
Projektanfragen gerichtet (98.767 Projektanfragen verteilt auf 59.086
Freiberufler, Stand Mai 2006). Die SAP HR Berater erhielten demnach
rund sieben Mal so viele Projektkontaktierungen wie ihre Kollegen.
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| Bundesweit
gesucht |
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Personalmanagement spielt im Krankenhaus ebenso eine Rolle wie bei Banken oder
in der Industrie. Damit ist der Einsatz von SAP HR auch weniger
an bestimmte Branchen gebunden, sondern orientiert sich eher an
der Unternehmensgröße und dem damit verbundenem Bedarf
an schlanken Personalprozessen. So setzen vor allem größere
mittelständische und große Unternehmen auf SAP HR. Auch
die Verteilung der Projektanfragen verdeutlicht, dass SAP HR weniger
auf die klassischen Ballungsgebiete im IT-Projektmarkt beschränkt
ist und – entgegen dem sonstigen Trend – bundesweit
überdurchschnittlich gesucht wird. |
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Zwar ist die Nachfrage nach dem Modul HR in den
Postleitzahlengebieten D6 und D8 am stärksten, jedoch nicht
in dem Maße, wie es bei allen über GULP abgewickelten
Projektanfragen der Fall ist. Rund 45 Prozent aller Projekte werden
im Süden Deutschlands (D6, D7, D8, D9) durchgeführt. Im
Norden (D2) und Nord-Westen (D4, D5) der Republik ist die Nachfrage
mit elf bis zwölf Prozent nahezu ausgeglichen. Insgesamt bieten
sich freiberuflichen SAP HR Spezialisten bundesweit Einsatzmöglichkeiten,
vorausgesetzt sie sind entsprechend mobil und flexibel. |
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| Betätigungsfeld
der "reifen" Generation |
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| In der Regel sind SAP Spezialisten etwas älter
als der Durchschnitt, was auch beim Modul HR zutrifft: Mit im Schnitt
rund 43 Jahren sind SAP HR Experten vier Jahre älter als alle
bei GULP registrierten IT-Freiberufler.
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Das Modul HR ist eher ein Betätigungsfeld der
so genannten "alten Hasen", was die überdurchschnittlich
hohe Anteile von freiberuflichen SAP HR Spezialisten jenseits der
Vierzig bestätigen: Mehr als drei Viertel (77,7 Prozent) von
ihnen haben das vierte Lebensjahrzehnt bereits überschritten.
Dementsprechend sind die jüngeren Altersklassen bei SAP HR
unterrepräsentiert. Der Blick in die Zukunft zeigt, dass in
circa 15 Jahren bereits ein Viertel (25,4 Prozent) der HR Spezialisten
das rentenfähige Alter erreicht bzw. überschritten hat.
Sollten sich die Zahlen der jungen Kollegen weiterhin auf diesem
geringen Niveau entwickeln, könnte auch hier ein Fachkräfteengpass
eintreten.
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| Erfahrung
hat ihren Preis |
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| Die Anforderungen, die an SAP HR Berater gestellt
werden, sind hoch. Damit sie die Geschäftsprozesse optimieren
können, müssen sie die Unternehmensabläufe erkennen
und verstehen. Neben dem technischen Fachwissen kommt es deshalb
besonders auch auf ihre soziale Kompetenzen an, u.a. Kommunikationsstärke
und Teamfähigkeit. Bei der Altersverteilung dominieren deutlich
die älteren Jahrgänge, so dass ein bestimmter Grad an
Berufspraxis für SAP HR Berater unentbehrlich scheint. Das
macht sich auch an ihrem Preis bemerkbar: |
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| Aktuell fordern SAP HR Experten im
Schnitt einen Stundensatz von 82 Euro. Damit liegen sie stolze 14
Euro über den Honorarforderungen aller IT-Freiberufler. Allerdings
mussten auch sie in den wirtschaftlich schwierigen Zeiten finanziell
Federn lassen: Ihre Stundensätze reduzierten sich von 92 Euro
auf 78 Euro. Trotz dieses deutlichen Rückgangs blieb ihr Honorar
aber weiterhin auf einem überdurchschnittlichem Niveau. Im
Gegensatz zu allen IT-Freiberuflern, die seit Ende 2004 stabile
und sogar leicht steigende Stundensätze verzeichnen, hat sich
bei SAP HR eine eindeutige Richtung noch nicht durchgesetzt. |
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Kommentare zu diesem Artikel:
"Sehr guter Artikel, sehr informativ. Zusätzlich interessant wäre ein Vergleich mit ABAP oder Modulen wie MM. (Juni 2006)"
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