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| Über
40 % mehr Projektkontakte |
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Im Schnitt wurde 2006 in jedem fünften Projektangebot (22
%) nach SAP-Know-how gesucht. Im Vergleich zum Vorjahr steigerte
sich die Zahl der Projektkontaktierungen für SAP-Spezialisten
um sagenhafte 41 %: Während im Jahr 2005 insgesamt 13.394
Projektanfragen über GULP an freiberufliche SAP-Experten zugestellt
wurden, waren es 2006 bereits 18.917. Besonders in der zweiten
Jahreshälfte beschleunigte sich die SAP-Nachfrage:

Das bislang beste Quartalsergebnis erzielte SAP mit 5.342 Anfragen
im letzten Vierteljahr 2006. Zurückzuführen ist dies
vor allem auf einen starken November, in dem es monatlich erstmals über
2.000 Projektanfragen für SAP-Spezialisten gab. Ganz genau
lag ihre Zahl bei 2.147, so dass täglich 72 bzw. stündlich
drei SAP-Spezialisten angefragt wurden.
Als Gewinner-Modul 2006 entpuppte sich Business Information Warehouse
(BW). Mit einem durchschnittlichen Projektanteil von rund 5 % setzte
es sich an die Spitze der nachgefragtesten SAP-Module zu denen weiter
FI (Finanzwesen), SD (Vertrieb), CO (Controlling) sowie SAP-Basis
zählten.
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TOP-5 SAP-Module
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Durchschnittlicher Projektanteil 2006
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BW
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4,7 %
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FI
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3,4 %
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SD
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3,2 %
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Basis
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3,0 %
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CO
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3,0 %
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| SAP
bundesweit gefragt |
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Die prozentual meisten Projektanfragen für SAP gingen in
die Ballungsgebiete des IT-Projektmarktes D6 (18,8 %) und D8 (16,4
%). In der Spitzenreiterregion D6 befindet sich mit Frankfurt am
Main nicht nur der deutsche Bankenplatz Nr. 1; auch die SAP AG
hat in diesem Gebiet ihren Firmensitz (Walldorf).

Bundesweit gesehen waren die Einsatzmöglichkeiten für
SAP-Experten sehr vielfältig. In nahezu allen Postleitzahlgebieten
lag der Anteil der Projektanfragen bei über 5 %. Einzige Ausnahme
war die östliche Achse Halle-Leipzig-Dresden (D0) mit einem
Anteil von nur 1,3 %. Überdurchschnittlich viele Projektkontaktierungen
gab es in den Regionen D2 (Hamburg), D3 (Hannover), D4 (Düsseldorf),
D5 (Köln-Bonn) und D9 (Würzburg-Nürnberg).
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| Honorare
durchbrechen die 80 Euro-Marke |
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Auch finanziell zeigte die gute Nachfrage 2006 ihre Wirkung: Erstmals
nach drei Jahren forderten selbstständige SAP-Experten im
September wieder Stundensätze von 80 Euro.

Im auftragsstarken November drehten sie dann abermals an der Preisschraube:
Ihre Honorare stiegen auf durchschnittlich 81 Euro weiter an und
blieben zum Jahresausklang stabil auf diesem Niveau. Damit vergrößerten
sie die Differenz zu den durchschnittlichen Honoraren aller IT-Freiberufler
weiter. Diese stagnieren nach der letzten Erhöhung im September
bei 69 Euro.
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Kommentare zu diesem Artikel:
"Sehr guter Überblick. Preise zu den einzelnen Moduln würden ihn perfekt machen. (März 2007)"
"Sehr interessanter und motivierender Artikel. (Januar 2007)"
"Das finde ich sehr beruhigend. Ich würde mir aber im Zusammenhang mit der immer aufrufbaren Statistik, die auch die Top 5 abbildet, wünschen, dass mehr als nur die ersten 5 Module angezeigt werden. (Januar 2007)"
"Habe ich auch gemerkt. Ich hoffe nur, es setzt sich in 2007 fort. Die Steigerung zum Jahresende ist ja kein Indiz für das Folgejahr, denn zum Jahresende müssen nun mal die Fehlleistungen abgefangen werden. (Januar 2007)"
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