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Marktstudie: "... bin ich zu jung für das Rentnerdasein"

(September 2004)

Inhalt dieses Artikels:
Die älteren IT-Freiberufler kommen | Wo die "alten Bäume" wachsen | Alter = Berufserfahrung? | Der Verlauf der Verantwortung | Der Preis des Alters | Attraktiv mit Falten

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Dies ist eine Marktstudie aus dem IT-Projektmarktindex, dem Marktindex für IT-Projekte.
 

„Mit 65 Jahren bin ich zu jung für das Rentner-Dasein. Sie können von meiner Erfahrung als langjährige IT-Führungskraft mit profunder Projektpraxis profitieren.“ Ein IT-Freiberufler brachte es in seiner GULP Kleinanzeige auf den Punkt: Wer auf erfahrene Spezialisten setzt, kann vor allem auch davon profitieren. Wie es grundsätzlich um die Senioren unter den IT-Freiberuflern steht – darüber gibt diese GULP Marktstudie Auskunft.

Vorab "ein Wort oder zwei" zu den Begrifflichkeiten: Der eine will unbedingt ein "Senior" sein, der andere lässt bestenfalls das Attribut „erfahren“ zu. Der Dritte kokettiert mit dem Titel „Alter“, den Vierten stört nicht mal die Bezeichnung "Greis". Der Fünfte fühlt sich zuallererst als ein "reifes Semester" – und der Sechste mag sich zwar nicht "Oldie" nennen, ruft aber jeden anderen einen "Youngster".

Weil Senior zu bemüht und Greis zu despektierlich, weil erfahren und reif zudem selbstverständlich sind, geht es bei dieser GULP Analyse um die älteren bzw. alten IT-Freiberufler mit 50 und mehr Lenze auf dem Buckel. Und um jegliche Missverständnissen vorzubeugen, sei auf heiklem Terrain persönlicher Selbsteinschätzung festgehalten, dass jenseits des biologischen Rahmens ein "Alter" noch lange nicht alt, dafür aber ein "Junger" schon sehr alt sein kann.

 

Die älteren IT-Freiberufler kommen
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Von 1. Januar bis 1. September 2004 haben sich insgesamt 6.464 IT-Freiberufler in die GULP Profiledatenbank eingetragen. Davon waren 771 genau 50 Jahre und älter, was einem Anteil von 11.93 Prozent entspricht. Dieser Wert wiederum ist etwas geringer als der Anteil der älteren Semester an allen IT-Freiberuflern in der GULP Profiledatenbank, der im August bei 12,76 Prozent (= 6.605 Freiberufler) lag. Die Beobachtung, dass einerseits der IT-Projektmarkt an Erfahrung gewinnt, andererseits sich die Freiberufler-Häufung am jüngeren Rand (40 bis 55 Jahre) findet, bestätigt auch die Altersverteilung innerhalb der reiferen IT-Freiberufler:  
   
Altersverteilung
 
   

Ob alle erfahrenen IT-Freiberufler in der GULP Profiledatenbank oder nur die Älteren, die sich 2004 bei GULP eingetragenen haben – kaum verwunderlich, dass jeweils über die Hälfte in der Region von 50 bis 54 Jahren anzutreffen ist und die Zahl der IT-Freiberufler parallel zum ansteigenden Alter abnimmt.

Interessanter sind die prozentualen Unterschiede, denn die stellen zweifelsfrei fest: Während von den bereits bei GULP eingetragenen Älteren ein durchaus beachtlicher Anteil von 13,28 Prozent die 60 bereits überschritten hat, befinden sich von den "Neuen" nur 10 Prozent in diesen obersten Altersregionen.

 

 

Wo die "alten Bäume" wachsen
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Das West-Ost-Gefälle hat im IT-Projektmarkt ebenso Gültigkeit wie der Frankfurter Raum mit den Großbanken sowie München samt Umland als die Projekthochburgen. Aber gelten diese "Beinahe-Gesetze" auch für die älteren IT-Freiberufler?

 
   
Postleitzahlengebiet
50 bis 59jährigen
60 Jahre und älter
Alle erfahrenen IT-Freiberufler
Alle IT-Freiberufler
 
D0
2,20%
2,50%
2,24%
2,65%
D1
6,91%
5,83%
6,77%
6,67%
D2
11,31%
13,04%
11,54%
9,36%
D3
6,66%
5,27%
6,48%
5,54%
D4
10,07%
10,96%
10,19%
8,65%
D5
11,18%
11,65%
11,24%
10,91%
D6
16,44%
16,92%
16,50%
19,25%
D7
11,14%
13,87%
11,50%
10,61%
D8
19,08%
15,81%
18,65%
17,60%
D9
5,01%
4,16%
4,89%
5,25%
   

Betrachtung 1: Alle Erfahrenen im Vergleich zur Gesamtheit aller IT-Freiberufler

 
- Die allgemeine Vorliebe für die Region D6 ist deutlich ausgeprägter (19,25 Prozent) als bei den älteren Freiberuflern (16,50 Prozent). Arbeiten in den Projekten bei den dort ansässigen Großbanken bevorzugt die jüngeren Semester? Allerdings haben immerhin 2.324 der reiferen IT-Experten in ihrem GULP Profil Erfahrungen bei Banken angegeben.
- Die Nummer 1-Region der Älteren ist D8 (18,65%) – ein Tribut an die angeblich höhere Lebensqualität, die man dem Voralpenland zuschreibt? Oder doch eine "reife" Affinität der dort sehr starken Automotive- und IT-Branchen?
- Ebenfalls bei den älteren IT-Freiberuflern im Schnitt deutlich beliebter sind die Regionen D2 und D4.
 
Betrachtung 2: Die 50 bis 59jährigen im Vergleich zu den 60 Jahre und älteren IT-Freiberuflern
- Dazu das Modell der "Blauen Banane", das die Wirtschaftsgeographie entwickelt hat. Das Modell ist eine Darstellung der europäischen Aktiv- und Passivräume und zeigt, dass sich in den wirtschaftlich aktiven Gebieten die wichtigsten Industrieregionen und rund 40 Prozent der Bevölkerung konzentrieren.
- In Klammern: (50 bis 59 Jahre / 60 Jahre und älter).
 
Wohnsitz der erfahrenen IT-Freiberufler
Wohnsitz der erfahrenen IT-Freiberufler
 
- Die Abweichungen bewegen sich maximal im Ein-Prozent-Bereich, den Unterschied macht D8: Hier sind 19,08 Prozent der 50 bis 59jährigen zu Hause und "nur" 15,81 Prozent der noch älteren IT-Freiberufler. Ein Indiz dafür, dass es beim Standortzuschlag für Bayern doch weniger um eine geografische Vorbereitung für den Ruhestand geht, sondern tatsächlich die Branchen IT und Automotive die geringsten Berührungsängste haben, auch Senioren für ihre IT-Projekte zu rekrutieren.
- Ein P.S.: 13,04 Prozent der Über-60jährigen haben D2 als Wohnort angegeben, was über 3,5 Prozentpunkte mehr als die Gesamtheit aller Freiberufler (9,36 Prozent) sind. Da liegt es nahe, dass die "gute Luft" der Meeresküste als Argument zitiert werden könnte.

 

Alter = Berufserfahrung?
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Zugegeben, eine Analyse der Altersverteilung in Abhängigkeit mit der Berufserfahrung dient in erster Linie der Vollständigkeit der Studie, denn das Ergebnis ist vorhersehbar:

 
   
Verteilung Berufserfahrung
 
   
50 Jahre und älter, da beträgt die Berufserfahrung im Schnitt 24,9 Jahre. Während der Großteil (27,62 Prozent) der 50 bis 54jährigen 20 bis 24 Jahre Berufserfahrung aufweisen kann, können die meisten Älteren 30 Jahre und mehr Berufserfahrung in die Projekt-Waagschale legen. Zahlen, die für immer mehr Projektanbieter an Überzeugungskraft gewinnen und die Attraktivität der reiferen IT-Freiberufler erhöhen – eine Situation, wie sie sich die festangestellten Altersgenossen nur wünschen können.  

 

Der Verlauf der Verantwortung
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Softwareentwickler vor IT-Berater vor Projektleiter vor Trainer vor Administrator. In der Betrachtung der gesamten GULP Profiledatenbank nach dem Gesichtspunkt der bevorzugten Positionen ist das Ranking eindeutig – ebenso bei den reiferen Semestern. Die prozentualen Unterschiede vor und nach der 60-Jahre-Schwelle sind allerdings interessant:

 
   
Bevorzugte Position erfahrener IT-Freiberufler
 
   
Je älter man als IT-Freiberufler wird, desto mehr geht der Trend zum erklärten Softwareentwickler (61,9 statt 54,1 Prozent) – parallel dazu nimmt der Reiz eines Projektleiters ab (8,9 statt 11,1 Prozent).

Es scheint, dass viele IT-Freiberufler im üblichen Rentenalter weniger Sinn für Personalverantwortung mit all ihren Belastungen hat, sondern sich lieber auf das konzentrieren, was ihre ursprüngliche Berufung war und ist: programmieren!

Weniger Alltagshektik, mehr Grundlagenarbeit – diese Tendenz wird dadurch untermauert, dass für die Senioren unter den IT-Freiberuflern auch der Berater immer weniger Vorzüge (13,4 statt 17,1 Prozent) besitzt, dafür aber die Aufgabe eines Qualitätssicherers zunehmend in den Vordergrund (7,0 statt 4,6 Prozent) rückt.

 

 

Der Preis des Alters
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Im Gegensatz zu festangestellten Kollegen gleichen Alters können die freiberuflichen IT-Experten nicht auf regelmäßige Gehaltserhöhungen bauen – sie müssen bei jedem neuen Projekt neu verhandeln und ihre Leistungskraft unter Beweis stellen. Die ist jedoch nicht weniger Wert wie die Leistung der jüngeren Freiberufler, wie die Analyse der jeweiligen Stundensatzverteilung zeigt:

 
   
Verteilung Stundensätze
 
   
Die 50 bis 59jährigen IT-Freiberufler  
- bewegen sich bei ihren durchschnittlichen Stundensatzforderungen bevorzugt in den Regionen 60 bis 69 Euro (24,77 Prozent) und 70 bis 79 Euo (22,91 Prozent);
- lehnen Honorare unter 50 Euro zu mehr als 90 Prozent ab;
- haben häufig so viel Erfahrung und Kompetenz angesammelt, dass auch Stundensätze von 100 Euro und mehr (9,20 Prozent) verlangt werden;
- verzeichnen in den Regionen von 80 bis 90 Euro sowie ab 100 Euro anteilsmäßig deutlich mehr Vertreter als die noch älteren Kollegen.
 
   
Die IT-Freiberufler mit 60 Jahren und älter  
- sind prozentual am stärksten in der Honorargruppe von 70 bis 79 Euro (26,53 Euro) vertreten;
- stehen Stundensätzen unter 50 Euro noch abgeneigter gegenüber als ihre jüngeren Kollegen;
- haben allerdings weniger Probleme mit Stundensatzforderungen zwischen 50 und 59 Euro (16,58 Prozent).
 
   

Dass ältere IT-Freiberufler in der Regel "ihren guten Preis" haben, liegt zuvorderst an der Berufserfahrung.

Ein weiterer Grund liegt ebenfalls nahe: Mit 1.054 ausgewiesenen SAP-Spezialisten liegt deren Anteil bei den Erfahrenen bei 15,9 Prozent – und damit deutlich über deren Anteil von 8,1 Prozent bei allen IT-Freiberuflern. Berücksichtigt man, dass SAP-Spezialisten sich mit einem durchschnittlichen Honorar von 78 Euro in einer um 14 Euro höheren Stundensatz-Klasse als die Allgemeinheit bewegen, hebt dies natürlich den "Euro-Schnitt" der älteren IT-Freiberufler.

 

 

Attraktiv mit Falten
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Was vor einem Jahr bereits angedeutet worden war, ist im IT-Projektmarkt mittlerweile Alltag geworden:
Die "alten Hasen" unter den IT-Freiberuflern brauchen sich vor ihren jüngeren Kollegen nicht verstecken – im Gegenteil: Ihre Erfahrung ist gefragter denn je.

Dies spiegelt sich natürlich wieder in der durchschnittlichen Anzahl der Projektanfragen:

 
IT-Freiberufler Projektanfragen im Schnitt
an alle erfahrenen Freiberufler
Projektanfragen im Schnitt
an die Neueintragungen (2004)
50 bis 54 3,15 2,85
55 bis 59 2,82 2,24
60 und älter 1,46 1,31
 
   
Beachtlich: Zählt man die Projektanfragen zusammen, die bisher an alle erfahrenen IT-Freiberufler in der GULP Profiledatenbank gegangen sind, dann ergibt dies für die 50 bis 54jährigen durchschnittlich 3,15 Anfragen pro Experten und immerhin eine Quote von 1,46 für diejenigen IT-Freiberufler, in deren Alter andere es sich schon längst auf dem Sofa bequem gemacht haben. Allerdings muss man manche Unschärfe in der Aussagekraft der Zahlen beachten – bedingt durch die Dynamik des GULP Datenpools, in dem die Anzahl der älteren Freiberufler über die Jahre hinweg zunimmt.

Beeindruckend: Kaum in der GULP Profiledatenbank – und schon kommen die Projektanfragen. Dies gilt offensichtlich für die älteren IT-Freiberuflern, die erst in diesem Jahr ihr Profil bei GULP hinterlegt haben. Denn: Hier wurden sage und schreibe pro Freiberufler im Durchschnitt 2,85 Projektanfragen (50 bis 54jährigen) bzw. 2,24 (55 bis 59jährigen) gezählt.

Bemerkenswert: Unzweifelhaft befindet sich der IT-Projektmarkt seit geraumer Zeit im kontinuierlichen Aufschwung. Unzweifelhaft auch, dass die älteren IT-Freiberufler davon profitieren und daran Anteil haben.

 

 

 

Kommentare zu diesem Artikel:

"Mit Bedauern ich das hier las, Wird heute doch gemessen mit dem falschem Maß, Die Qualitaet sollte die anzustrebende Muse sein, Doch die zu nutzen ist man in Deutschland sich zu fein. Jungs und Maedels der Uhu-Clane, Man schreibt als "Ufo" schon sich auf die Fahne, Deutschland's Arbeitsmarkt ist ueber'n Berge, "Hurra, hurra! Es geht nun bergab",... so der Litaerge. ;-) (Ufo - under forty) (Mai 2005)"

"Den Erstellern dieser Untersuchung möchte ich zuerst einen Dank aussprechen. Leider kann ich aus der Praxis die hier verbreitete Zuversicht und den Optimismus nicht teilen. Mir erscheint es, daß mit 58 (mein Alter) der "Zug abgefahren ist"; d.h. die Anfragen wurden seit 2 Jahren zunehmend geringer und die sich daraus zu realisierenden Projekte sind auf NULL geschrumpft. Im Vergleich zu den veröffentlichten Honorarsätzen lagen meine Vorstellung nicht darüber, eher darunter. An der Aus- und Weiterbildung kann es auch nicht hapern, ich bin Ing. und Betriebswirt, habe umfangreiche Projekt- und Entwicklungserfahrung in Konzernen gesammelt, aber alles das zählt nicht; warum ??? Vielleicht sind die Projektanbieter ("Vermittler") als auch deren Kunden nicht bereit Personen einzusetzen, die schon mal etwas anderes getan haben und sich deshalb vielleicht auch mal "fünf Minuten" einarbeiten müssen. Lieber verzichten sie auf Erfahrung und deren Übertragung aus anderen Bereichen (Benchmarking). Sollte etwa die Alters-Struktur der Gruppe durcheinander geraten ?? -- hierfür habe ich die Übernahme im HomeOffice auch zu Festpreis angeboten. Leider alles OHNE Erfolg. (März 2005)"

"Hoffentlich spricht sich Ihre Meinung auch bei den Entscheidern der Kunden durch. Ich glaub es aber fast, da es so viele passende 'junge' Kollegen gar nicht mehr gibt (selbst 56). (Oktober 2004)"

"Die Berechnung und Darstellung der durchschnittlichen Projektanfragen per annum ist relativ, da eine Projektanfrage noch lange keinen Zuschlag bedeutet. Darüber hinaus habe ich manchmal den Eindruck, dass bei der Projektvergabe für den Vermittler häufig die eigene Marge wichtiger ist als die Leistungsqualität, die dem Kunden geliefert wird. Leider sind die Vermittler auch nicht immer in der Lage, dem Kunden die wirklichen Stärken des Beraters darzulegen. Aus datenschutzrechtlicher Sicht hat der Berater eigentlich ein Anrecht darauf, das Profil, welches weitergegegeben wird, vorher zu sehen. Das ist das so genannte Selbstbestimmungsrecht (lt. BDSG)! (Oktober 2004)"

"Zur Zeit empfinde ich meine Situation altersmaßig (57) eher etwas problematischer als hier geschildert. Ich hoffe aber, daß es in diese Richtung läuft, vor allem im Mainframe Bereich, wo die Youngsters oft nicht richtig ran wollen. (September 2004)"

"Die 60 habe ich nun mit Erfolg "überwunden", auf den Anschlußauftrag warte ich, trotz umfangreicher Aquise, immer noch. Sobald ich das Alter veröffentliche, wirds ruhig, also genau gegenteilige Erfahrungen. (September 2004)"

"Der Artikel ist ganz informativ. Nur - wie hat einmal ein bekannter Politiker gesagt - die Realität sieht in der Wirklichkeit ganz anders aus. Der IT-Markt entwickelt sich nur ganz ganz zögerlich, geschweige denn von Projektangeboten für die Älteren, die sozusagen mit dem IBM-Host groß geworden sind, also COBOL, IMS usw., so wie ich. Ich bin jetzt 62 und seit 2 Jahren ohne Job, Aussicht gleich null! (September 2004)"

"Was Sie in diesem Artikel konstatieren, ist lediglich Schönfärberei, Illusion und demzufolge Makulatur. Ich kann Ihnen aus eigener Erfahrung versichern, dass der Jugendwahn auch auf dem IT-Markt keinesfalls Halt gemacht hat. Bietet man einen erfahrenen Freiberufler, der sich jenseits der 50 befindet, an, bekommt man als Antwort, ob man denn keinen Jüngeren anzubieten hätte, man wäre schließlich auch ein "junges Team". Die gewünschte Erfahrung, vor allem im Host Bereich, soll in diesem Kontext besonders hoch sein, aber die Leute, die man sich dafür wünscht, haben sich zu Host-Hochzeiten noch auf Mamas Schoss rumgeräkelt. Wenn Sie allen Ernstes behaupten, ältere Semester haben auf dem IT-Markt einen reelle Chance, machen Sie diesen Hoffnung, wo es kaum welche gibt. (September 2004)"

"Stärker aufgliedern nach Mainframe, ClientServer, Java, Sap etc.. Auch so schon sehr informativ. (September 2004)"

"Danke für diese Daten. Ich habe vorher noch nie eine vergleichbare Aufstellung gefunden. (September 2004)"

"Werde nächstes Jahr 50. Da baut so ein Artikel auf. (September 2004)"

"Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube. Ihre Einschätzung hat sich bei den "jungeren" Personalentscheider leider noch nicht herumgesprochen. IT-Consultant 53 Jahre (September 2004)"

"Schön, das wissen wir Uhus *) alles. Die vorgefertigten Konzepte der 'großen' Abieter auf dem Markt tun wir mit einem Lächeln ab. Die Kenntnis der Organisatorischen Vorgänge bei den Kunden setzt uns in die Lage, schnell eine bessere Stratgie zu entwickeln. Aber: Die Haie auf dem Markt (deren Gschäftsführer mit den Vorständen bei gesellschaftlichen Ereignissen oder beim Golfspielen akquirieren) blockieren mittlerweile mit ihren Milchbärten **) die Schlüsselpositionen. Es kommt nicht viel dabei raus ***) Das kostet die Kunden weit mehr als eine eigene Projektentwicklung. Es wäre wünschenswert, dass sich die Kunden auf die eigenen Ressourcen besinnen. Dazu gehören auch die mit der Maetrie vertrauten Externen. *) wer's nicht weiß: Uhu = unter Hundert **) nichts gegen die jungen Kollegen, aber Vertrauen (Schulung) ist gut, Konrolle (Erfahrung) ist besser (altes Zitat von 1904). ***) bei einer Großbank habenen 8 Parmelas 18 Monate für die Bestandsrechnung' fakturiert, ohne Ergebnis. Mit einem guten Programmierer habe ich die Sache in 6 Monaten realisiert. (September 2004)"

"Aupßerordentlich interessant für jemandem wie mich, der zu den Oldies gehört und den dann und wann die Unsicherheit übermannt! (September 2004)"

"Sehr gut recherchiert! (September 2004)"

"Gute Arbeit (September 2004)"

"Sehr informative Studie, die auch den Humor nicht vermissen lässt. Neben den Bergen und dem Meer als bevorzugte Seniorenplätze darf ich als 58 Jahre alter Freiberufler darauf hinweisen, dass gerade in diesem Bereich der Osten einies vorzuweisen hat. Und da ich in wenigen Jahren auch nur noch programmieren will, was mir Spaß macht, habe ich mir bereits ein Häuschen im schönen Mecklenburg-Vorpommern gesichert. (September 2004)"

 

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