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Gute Stimmung im ITK-Markt

Branchenbarometer des BITKOM sieht neuen Schwung

(Dezember 2004)

Inhalt dieses Artikels:
Steigende Umsätze und stabile Erlöse | IT-Dienstleister als Antreiber im Markt | Hohe Steuern und Abgaben als Hemmnis

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Dass sich der IT-Projektmarkt 2004 kontinuierlich im Aufschwung befindet, belegt der wöchentliche IT-Projektmarktindex. Die von GULP beobachtete Entwicklung wird aktuell bestätigt vom Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM extern ), der in seinem Branchenbarometer Ende November meldet: Die Stimmung im ITK-Markt ist gut.

In der Meldung heißt es weiter: Die Unternehmen der Informations- und Telekommunikationswirtschaft (ITK) rechnen im kommenden Jahr mit einem kräftigen Umsatzplus. Das ergab das aktuelle Branchenbarometer des BITKOM. Das Stimmungsbarometer beruht auf einer vierteljährlich stattfindenden Umfrage des BITKOM unter seinen Mitgliedsfirmen (nach eigenen Aussagen 1.300 Unternehmen, davon 700 Direktmitglieder mit etwa 120 Milliarden Euro Umsatz und 700.000 Beschäftigten).

 

Steigende Umsätze und stabile Erlöse
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Danach rechnen 74 Prozent der Unternehmen im Jahr 2005 mit steigenden Umsätzen, weitere 15,5 Prozent gehen von stabilen Erlösen aus. 37 Prozent der Unternehmen erwarten sogar eine Umsatzsteigerung von mehr als fünf Prozent.

Auf dieser Basis bestätigt der BITKOM seine Wachstumsprognose von 3,4 Prozent auf 136 Milliarden Euro im deutschen ITK-Markt für das kommende Jahr. "Die IT- und Telekommunikationsbranche wird wieder zum Zugpferd für die Gesamtwirtschaft", sagt BITKOM-Präsident Willi Berchtold. Einen positiven Effekt werde der Umsatzanstieg auf die Mitarbeiterzahl in der Branche haben. Berchtold: "Der Trend geht bei vielen Unternehmen wieder zu Neueinstellungen." 46 Prozent der Firmen wollen im kommenden Jahr neue Jobs schaffen, 42 Prozent rechnen mit einer stabilen Mitarbeiterzahl und nur 12 Prozent sehen sich gezwungen, Arbeitplätze abzubauen.

 

 

IT-Dienstleister als Antreiber im Markt
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Bereits im dritten Quartal 2004 waren laut BITKOM-Umfrage die Umsätze für 56 Prozent der Unternehmen gestiegen. Im vierten Quartal des laufenden Jahres gehen sogar 60 Prozent der ITK-Anbieter von einem Umsatzanstieg aus. "Der Markt wird derzeit vor allem von Softwareunternehmen, IT-Dienstleistern und Mobilfunkbetreibern angetrieben", sagt Berchtold. Am stärksten zieht die Nachfrage bei den Softwareanbietern an. 84 Prozent rechnen für 2005 mit einem Umsatzplus. Der Großteil der Nachfrage stammt von gewerblichen Kunden, die mit dem Einsatz neuer Programme zur Steuerung ihrer betrieblichen Abläufe ihre Effizienz steigern wollen. Ebenfalls stark gefragt sind Sicherheitslösungen, die vor Viren oder Datenverlust schützen.

Unter den IT-Dienstleistern gehen 76 Prozent von einem Umsatzzuwachs im kommenden Jahr
aus. Dabei profitieren die Anbieter vom anhaltenden Trend zum Outsourcing von IT-Aufgaben. Gleichzeitig steigt mit höheren Ausgaben für neue Computer-Hardware der Bedarf für die Implementierung der Anlagen und die Schulung der Mitarbeiter. Auf Wachstumskurs bleiben die Anbieter von Mobilfunkdiensten, von denen 83 Prozent mit steigenden Umsätzen rechnen. Grund: Die Zahl der Handy-Nutzer wird auch im kommenden Jahr steigen. Die Hersteller von Telekommunikationsinfrastruktur, die lange Zeit Umsatzeinbußen verzeichneten, bestätigten ihren Aufwärtstrend: 70 Prozent rechnen mit einem Zuwachs der Erlöse.

 

 

Hohe Steuern und Abgaben als Hemmnis
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Als größtes Hemmnis für ihren geschäftlichen Erfolg bewertet die Mehrheit der vom BITKOM befragten Unternehmen zum dritten Mal in Folge die politischen Rahmenbedingungen in Deutschland: 53,5 Prozent der Firmen nannten die Politik als Markthemmnis, gefolgt von einer noch steigerungsfähigen Inlandsnachfrage (36,5 Prozent) und Finanzierungsschwierigkeiten (31 Prozent). Bei den politischen Rahmenbedingungen ist es vor allem die hohe Belastung mit Steuern und Abgaben, die den Unternehmen zu schaffen macht: 53 Prozent werten die hohe Abgabenlast als Markthemmnis Nummer eins. 49 Prozent der Firmen bemängeln das starre Arbeitsrecht und 31 Prozent die Bildungspolitik in Deutschland.

 

 

 

Kommentare zu diesem Artikel:

"Auch ich denke z. Z. über eine (erstmalige) Neueinstellung nach. (Dezember 2004)"


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