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Aktuelle Marktzahlen |
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Die Dynamik des europäischen IT-Marktes liegt weiterhin über
dem weltweiten Durchschnitt, wie der Bundesverband Informationswirtschaft,
Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM
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feststellt. "Das im Vergleich zum Vorjahr moderate Wachstum
ist eine Delle in einem mittelfristig stabilen Wachstumspfad."
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Beim globalen Konjunkturabschwung
für IT-Investitionen schneidet Deutschland bislang
erträglich ab. Besonders die Nachfrage nach Software
und Dienstleistungen hält an.
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Nicht alle Anbieter von IT-Projekten reagieren mit Zaudern auf
die angespannte Marktsituation. So werden sich Software und Services
aufgrund der erhöhten Nachfrage der Endverbraucher nach integrierten
IT-Lösungen stärker entwickeln. Ebenso gibt die stärkere
Nutzung des Internet in allen Bereichen der Wirtschaft neue Impulse.
"Die Aufträge gehen deutlich nach unten. Tatsächlich
befinden wir uns in einer Flaute. Doch Freiberufler leben in einem
zyklischen Markt. Daher ist mittelfristig Optimismus angebracht",
meint Dr. Helmut Stiegler von der STI-Consulting
GmbH aus München .
Die Marktzahlen bestätigen diese Sicht. Das European
Information Technology Observatory EITO
erwartet für den westeuropäischen ITK-Markt (Informationstechnik,
Telekommunikation, Hardware, Software und Services) im laufenden
Jahr ein Wachstum um 6,8 Prozent auf 1,124 Billionen Mark. Für
das Jahr 2002 rechnet EITO in Europa mit einem Marktwachstum um
sieben Prozent auf dann 1,203 Billionen Mark.
Informationstechnik einschließlich Software und IT-Services
legt derzeit in Westeuropa um 7,5 Prozent auf 521 Milliarden Mark
zu. Laut EITO wird im Jahr 2002 ein Wachstum um 8,6 Prozent auf
566 Milliarden Mark erreicht. Spitzenreiter sind informationstechnische
Dienstleistungen und Software. Die "Professional Services"
erreichen mit 9,3 Prozent sowie 9,8 Prozent im laufenden respektive
im kommenden Jahr überdurchschnittliche Zuwachsraten. Der Markt
für Software legt im gleichen Zeitraum um 10,5 Prozent sowie
11,6 Prozent zu. Große Chancen werden insbesondere dem Application
Service Providing (ASP) zugerechnet.
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Das Projektgeschäft entwickelt
sich wellenförmig.
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| Chancen
für strategisch denkende IT-Spezialisten |
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Gerade unternehmerisch handelnde Freiberufler haben Perspektiven.
"Wir suchen den IT-Spezialisten, der in der Lage ist, strategisch
zu denken", stellt Hans Jörg von Schönfeld heraus.
Ein solcher IT-Experte springt nicht nur von Projekt zu Projekt.
Vielmehr zeigt er Flagge und möchte sich langfristig am Markt
positionieren. Diese aktive Strategie kann optimale Voraussetzungen
schaffen. Dazu bietet der Vorstand der Pass
Partner Consulting AG
ein Partner-Modell an. Dabei stehen dem Freiberufler unternehmerisches
Engagement in internationalen Großprojekten ebenso offen wie
eine Beteiligung an der AG. Die Bandbreite kann sich vom Projektmanager
über die Strategieberatung bis zur Bereichsleitung oder der
Kooperation ganzer Teams bei Festpreisaufträgen erstrecken.
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Wie viel Prozent der bei GULP eingetragenen
Freiberufler sind je Monat verfügbar? Vergleich der
Jahre 2001 , 2000
und 1999
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Hinsichtlich der Stundensätze müssen sich IT-Freiberufler
im bewegten Markt kaum Sorgen machen, wie eine Auswertung der GULP-Profiledatenbank
im Zeitraum April 1999 bis Oktober 2001 zeigt. Lag der gewünschte
Honorarsatz von IT-Freiberuflern im Oktober 1999 noch bei 68 Euro,
so kletterte er ein Jahr später bereits auf 71 Euro. Heute
beträgt der mittlere Stundensatz 75 Euro. Die Stundensätze
sind also von Oktober 2000 bis Oktober 2001 mit 5,6 Prozent stärker
gestiegen als im gleichen Zeitraum von 1999 bis 2000 (4,4 Prozent).
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| Die
kommenden Monate |
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Allerdings wird die weltweit angespannte, konjunkturelle Lage die
ITK-Märkte in den kommenden Monaten unter Druck halten. BITKOM-Hauptgeschäftsführer
Bernhard Rohleder sagt eine stärker zyklisch veranlagte Entwicklung
voraus: "Die Branche insgesamt wird auch in Zukunft wachsen.
Man sollte sich aber daran gewöhnen, dass es in einzelnen Segmenten
auch mal nach unten geht." Daher gelte es, die Unternehmen
in die Lage zu versetzen, auf sich schlagartig verändernde
Marktbedingungen adäquat zu reagieren. Hierbei können
die Freiberufler einen wichtigen Servicefaktor darstellen. Nach
Ansicht von Branchenkennern wie Theo Rosenbecker liegt künftig
die Betonung auf dem besonderen Verständnis von Dienstleistung.
"Wes' Brot ich ess', des' Lied ich sing", meint der Geschäftsführer
der quadro software GmbH .
Darauf gründet die Akzeptanz der Endkunden für Freiberufler
in der stattfindenden Marktbereinigung ebenso wie auf eine maßgeschneiderte
Auswahl der externen Spezialisten. "Hier sehen wir als Beratung
unsere Aufgabe: Zu entscheiden, ob der Freiberufler in das Projekt
passt oder nicht."
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Dieser Beitrag wurde uns mit freundlicher Genehmigung der IT freiberufler
überlassen, dem Report für Selbständige in der IT und New
Media Branche. Die IT freiberufler informiert IT-Freiberufler aus Deutschland,
Österreich und Schweiz aktuell über Honorare, Marktentwicklung
und Qualifizierung, Marketing, Auftragsakquise, Existenzgründung sowie
rechtliche Fragen. |
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