Umfrage-Ergebnis: Die IT-Luftblasen des Jahres 2010
Plopp oder top: Welche IT-Trends platzen und welche die nächsten Monate überstehen
| Mobile Anwendungen: Ernst zu nehmen |
![]() Das ist nach Meinung der Umfrageteilnehmer ganz sicher keine Luftblase: Platz eins für die mobilen Anwendungen. Dass das Internet immer mobiler wird, wird keiner bestreiten. 2011 wird jedes dritte neu gekaufte Mobiltelefon ein Smartphone sein, berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis von Prognosen des European Information Technology Observatory (EITO). Nach einer anderen BITKOM-Umfrage verfügt derzeit jeder fünfte Handy-Nutzer über ein Smartphone. Zusätzlich dazu surfen immer mehr Menschen mobil via Laptop, Netbook oder Tablet-PCs. Unternehmen sollten sich die Frage stellen, welche Teile ihres Internetangebots sie auch für mobile Endgeräte optimieren sollten. Freiberufler sollten überprüfen, ob es sich für sie lohnt, sich neue Skills anzueignen, zum Beispiel für die Entwicklung von Apps (z.B. Java, J2EE, Eclipse, xCode, Objective C, C++, C#, sowie die mobilen Betriebssysteme Android, iOS (iPhone), RIM OS (BlackBerry), Symbian OS, webOS (PalmPre), Windows Mobile). In den letzten zwölf Monaten waren in 2,9 Prozent aller Projektanfragen über GULP Spezialisten für mobile Applikationen gesucht. Auch in der Automotive-Branche gewinnen mobile Endgeräte an Bedeutung. So etwa im Bereich Infotainment bei der Kommunikation zwischen Smartphone und Auto. Ideale Weiterentwicklungsmöglichkeiten für Engineering-Freelancer. |
| Social Computing: Eher eine Luftblase |
![]() Das Social Computing kam schon mal eindeutig schlechter weg. In der Luftblasen-Umfrage 2009 hielten 72 Prozent der Projektanbieter und 66 Prozent der IT-Freelancer "Enterprise 2.0 und Social Software" für nicht ernst zu nehmen. Dagegen sehen die 55 bzw. 58 Prozent bei "Luftblase" in der aktuellen Umfrage richtiggehend positiv aus. Damit ist die allgemeine Stimmung sicher gut eingefangen. Bei "social" und "enterprise 2.0" verziehen immer noch die meisten Unternehmen und Unternehmer ihr Gesicht. Dass es aber immer mehr Einzug in die Arbeits- und Lebenswelt hält, ist klar. Und dass dieser Trend noch nicht beendet ist, auch. Mal ehrlich: Wie viele Ihrer Freunde hatten vor einem Jahr ein Facebook-Profil? Wie viele sind es heute? Sind Sie Mitglied von Online-Communities,
in denen Sie auch berufliches diskutieren? Sind Sie vielleicht Twitter-Follower eines Unternehmens oder haben Sie dessen Tweets als RSS-Feed abonniert? (Im GULP Twitteraccount finden Sie übrigens Infos aus dem IT-Projektmarkt und für den IT-Projektmarkt |
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