Kommentare zu diesem Artikel:
"Ein Vermittler, der seine Aufgabe ernst nimmt, soll hierfür angemessene Entlohnung erhalten. Wenn allerdings Vermittler in einer Seilschaft mehrerer Firmen zusammenarbeiten, um den letzten in der Kette mit niedrigem Stundesatz abzufinden, wird es ärgerlich. (Januar 2007)"
"Interessant, dass anscheinend viele wissen, wie viel der Vermittler bekommt. Meiner weigerte sich strikt, irgendwelche Zahlen zu nennen. Über Umwege fand ich heraus, dass er 20% nimmt. Nebenbei finde ich 10% gerechtfertigt. 20% über 6 Monate sind immerhin in meinem Falle 18.000 Euro, was eine Menge ist dafür, dass er einmal die Tür offen hielt. (November 2006)"
"Diese 'Einigung' auf '10%' und auch die Häufigkeit dieses Themas in den Foren, zeigt meines Erachtens vor allem, dass die meisten 'Freiberufler' mehr Angestellte als Selbständige sind. Sicher, schon vor 10.000 Jahren schimpfte man über die Preise der Zulieferer und die Knausrigkeit der Kunden. Wichtiger als die prozentuale Marge des Kunden ist aber doch, was man selber bekommt. Auch die Forderung nach keinem oder nur sehr kurzem Kundenschutz geht völlig am realen Leben in der Wirtschaft vorbei. (Juli 2006)"
"Ich kann meinem Vorgänger nur zustimmen 'Interessanter Artikel, aber..', dass sich die Vermittler zwischenzeitlich zu viel herausnehmen mit ihren Rahmenverträgen, Kundenschutz, Schadensersatz usw.. Manchmal darf man noch nicht mal mit dem Kunden über mögliche Vertragsverlängerungen reden - solch widersprüchliche Artikel sind im Rahmenvertrag enthalten. Und Schadensersatz global, das mehrfache des Auftrags umfassend, scheint manche Vermittler zu faszinieren. Alle Vermittler sollten die Höhe ihrer Provision offenlegen, nur dann ist ein faires Miteinander möglich. (Juli 2006)"
"Mich würden neben den Wunschvorstellungen der Freiberufler ebenfalls die realen Zalen interessieren. Ich habe einen Kundenschutz von 24 Monaten! Was die Vermittlungsgebühr angeht, kommt es ganz auf den Service an. Ist es ein reiner Vermittler, der von der Materie keine Ahnung hat, oder ein Dienstleister, der den Kunden lange aufgebaut hat und betreut? (Juni 2006)"
"Normalerweise geht man Ärger ja aus dem Weg. Aber wenn es hart auf hart kommt, ist die Kundenschutzklausel i.d.R. unwirksam: Zu lange, zu allgemein, zu hohe Strafen, keine Karenzentschädigung... Andererseits habe ich mit Kundenschutz überhaupt kein Problem, wenn ich mit dem Vermittler zufrieden bin und sich die Provision im Rahmen hält, besonders bei mehrmaligen Verlängerungen. (Juni 2006)"
"Ich stoße zunehmend auf Kunden die sagen, sie arbeiten lieber mit einem oder wenigen Vermittlern zusammen, statt individuell mit vielen Freiberuflern zu verhandeln zu müssen. (Juni 2006)"
"Leben und leben lassen. Immer mehr reine Vermittler folgen diesem Credo. Und die anderen sind früher oder später sowieso weg, weil niemand für sie arbeiten will. (Juni 2006)"
"Die Behauptung, dass Vermittler 'für sie tätig werden' bestärkt wieder einige Kollegen in der Ansicht, dass sie den Vermittler bezahlen würden. Vermittler arbeiten aber für den Kunden und werden genau deshalb von ihm bezahlt. Dementsprechend verdiene ich zum einen ohne Vermittler nicht mehr, einen Aufschlag von 20 % oder 30 % könnte ich niemals durchsetzen. Zum anderen sollte sich niemand wundern, wenn sich der Vermittler 'überraschend' auf die Seite des Kunden schlägt... (Juni 2006)"
"Schade, wissen doch die Freiberufler selten, wie viel Arbeit hinter einer professionellen Vermittlung steckt. (Juni 2006)"
"Guter Artikel. (Juni 2006)"
"Sehr einseitige Wunschvorstellungen. (Juni 2006)"
"Die lukrativsten Projekte habe ich über Vermittler bekommen. Alle waren bereit, die teilweise langfristigen Zahlungsziele beim Endkunden abzufedern, damit nicht große finanzielle Lücken beim Übergang von einem zum nächsten Projekt entstehen. Zudem schätze ich die Mitarbeit des Vermittlers beim Sondieren zum Thema Projektverlängerung oder auch mal, wenn es bei Stundenabrechnung etc. hakt - die Vermittler sind ja emotional etwas weiter weg vom Projekt. Wer jemals in einem großen Konzern versucht hat, als Einzelkämpfer an sein Geld zu kommen, wird die Dienste der Vermittler zu schätzen wissen. (Juni 2006)"
"Interessante Aufbereitung des Themas. Mir schießt da das Modell 'X + 1' durch den Kopf: X IT-Fachleute + 1 Vermittler bilden ein gemeinsames Unternehmen, in dem der Vermittler für die Aufträge sorgt, die von den X Fachleuten ausgeführt werden. Er wäre quasi Angestellter der IT-Fachleute mit fixem Gehalt. Provision würde entfallen, und für Kundenschutz bestünde ebenfalls kein Bedarf... Sozusagen ein auftragsgebundener 'Think-Tank', der sich einen eigenen Auftragsbeschaffer leistet. (Juni 2006)"
"Interessanter Artikel, aber es wäre jetzt auch interessant zu erfahren, welche Verträge die befragten Freiberufler letztendlich dann doch wieder unterschrieben haben. Ich kenne Projektanbieter, die mindestens 12 Monate Sperrfrist verlangen, bei einer Vertragsstrafe von 20.000 Euro für ein Projekt, das lediglich 8.000 Euro Umsatz für den Freiberufler bringt. Und ich wurde ob meiner Weigerung, diesen Vertrag zu unterzeichnen, darauf hingewiesen, dass es genügend Interessenten geben würde! Hier scheint mir doch ein großer Widerspruch zu liegen. (Juni 2006)"