Kommentare zu diesem Artikel:
"Vor einiger Zeit fragte mich ein Projektanbieter nach meinen Stundensatz, ohne die Tätigkeit, Einsatzort und Position nennen zu wollen und war sehr überrascht, als ich im erklärte, dass ich ohne die Informationen keinen Stundensatz nennen kann. Die Forderungen nach einem höherem Stundensatz im Laufe des Projektes resultieren meist daraus, dass man zusätzliche (zu Beginn des Einsatzes nicht benannte) Verantwortung bzw. Aufgaben zugewiesen bekommt. So schließt man z.B. ein Vertrag als einfache Entwickler und soll danach aber die Teamleitung übernehmen oder 24-Stunden-Bereitschaft und Second-Level-Support leisten. (November 2006)"
"Einen anderen Freiberufler als Kunden auszugeben ist mir leider regelmässig passiert. Ich sollte ein Projekt fachlich unterstützen, ein Interview wurde geführt von dem sowohl mein Vermittler als auch ich einen sehr positiven Eindruck mitgenommen hatten. Zwei Tage später stellte sich heraus, dass einer der Interviewpartner selbst Freelancer war und auf Grund meiner, im Vergleich zu ihm, höherwertigen Qualifikation sich gegen mich ausgesprochen hat. Der Entscheider selbst war von mir als Person sehr angetan und hätte mich sogar gerne gleich am nächsten Tag beginnen lassen wollen. Er war jedoch nicht in der Lage mich fachlich zu beurteilen, weswegen er mit großem Bedauern dann doch einen Rückzieher machen musste - mit Rücksicht auf die bereits etablierten Teamkollegen. So etwas ist unschön,lässt sich aber nicht immer ausschließen. Daher gehe ich fortan sehr offensiv vor und frage direkt nach dem Status meiner Interviewpartner. Dies ist ein absolutes Unding. (Oktober 2006)"
"Ich finde die Punkte interessant und eigentlich verständlich. Eine Verlängerung des Projektes als Anlass für eine Stundensatzerhöhung zu nehmen, finde ich nicht sehr korrekt. Dass der Kunde zufrieden ist, ist ersichtlich, und ich meine, dass dabei auch die Mund zu Mund Propaganda viel Wirkung haben kann. Wir sind, als Freiberufler immer bemüht, keine Ausfallzeiten zwischen den Projekten zu haben. Mit den anderen Punkten bin ich durchaus einverstanden. Das nicht Erscheinen zum Projekt ist für mich eine bodenlose Frechheit, und ich kann den Kunden daher sehr gut verstehen. Man kann doch gleich dem Vermittler sagen, dass man es nicht will. Die Praktiken der Projektvermittler ist wieder ein anderes Kapitel, über die man sich bei anderer Gelegenheit auseinandersetzen sollte. (Oktober 2006)"
"'Zwischenmenschlich kompliziert' - das ist keine Einbahnstraße. Auch einem Freiberufler kann es passieren, dass sein Auftraggeber ein 'schwerer Brocken' ist. Das kann zu Zweierlei führen: 1.) der Freiberufler wirft hin und sagt, 'mit dem will ich nichts mehr zu schaffen haben' oder 2.) der Vermittler fragt den Freiberufler, 'was haben Sie denn bei diesem Kunden angerichtet?' und der Freiberufler weiß darauf beim besten Willen keine Antwort zu geben. Ein unangenehmer Auftraggeber hat bei schwacher Konjunktur Oberwasser, ein unangenehmer Freiberufler bei starker. (Oktober 2006)"
"Interessant. (Oktober 2006)"
"Durchaus interessant. Absprachen sollten aus gegenseitigem Respekt eingehalten werden. Ein 'Nein danke' kommt für mich aber auch in Frage, wenn der Projektvermittler einen anderen Freelancer beim Kunden als Kunden ausgibt, mit dem man das tel. Interview führt. Oder überdimensionierte Rahmenverträge bevor überhaupt Kernaussagen zum Projekt mitgeteilt werden. Oder ZahlungsFRISTEN von 60 Tagen und mehr. Oder unbeantwortete Anfragen auf Projekte. Auch diese Liste ließe sich hier um einiges erweitern. (Oktober 2006)"
"Es kann nur mit einer ausführlichen Kommunikation zwischen IT-Freiberufler und Projektvermittler eine saubere und für beite Seiten positive Geschäftbeziehung vonstatten gehen. (Oktober 2006)"
"Die Liste ist eigentlich klar. Über die Wichtigkeit der einzelnen Punkte kann man diskutieren. Eine Anmerkung habe ich: Bei Projektverlängerung habe ich immer eine Erhöhung des Stundensatzes rausschlagen können. Die Verlängerung ist ja ganz klar mein Verdienst. Der Kunde zeigt, dass er mit mir zufrieden ist. (Oktober 2006)"