GULP SAP-Index Oktober 2007

Boom nach SAP-Beratern etwas gedämpft

(November 2007)
Inhalt dieses Artikels:
Monatliche Projektangebote | Entwicklung der SAP-Stundensätze |
TOP5 SAP-Module
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Nachdem die über GULP zugestellten Projektanfragen im September eingeknickt waren, wendete sich das Blatt im Oktober wieder: Mit einem zehnprozentigen Plus nahmen die Projektgesuche an externe IT-Fachkräfte wieder zu. Davon profitierten auch die selbstständig tätigen SAP-Spezialisten, wenngleich sich die Nachfrage hier nicht mehr so rasant entwickelte wie bisher gewohnt. Gute Karten hatten jedoch SAP-Berater mit Kenntnissen in Finanzmodulen, denn FI und CO wurden von den Anbietern prozentual am häufigsten gesucht.

Monatliche Projektangebote
 
Nachdem die Zahl der Projektanfragen im September kurzfristig etwas einbrach, nahm sie im Oktober mit einem Plus von zehn Prozent wieder deutlich Kurs nach oben: Ingesamt stellte GULP zu Beginn des IV. Quartals 11.960 Anfragen an IT-Selbstständige zu.
GULP SAP-Index

Quelle: Monatliche Anzahl aller über GULP abgewickelter Projektanfragen
(IT-Projektmarktindex) und SAP-Projektanfragen (SAP-Index).

Davon profitierten auch die externen SAP-Berater: Sie erhielten im Oktober 3.054 Projektofferten, was einer Zunahme um rund zwei Prozent entspricht. Damit entwickelte sich hier die Nachfrage in den beiden letzten Monaten nicht mehr ganz so stark wie gewohnt. Allerdings ist das noch lange kein Grund für SAP-Spezialisten, in Panik zu verfallen. Denn mit einem durchschnittlichen Projektanteil von rund 26 Prozent ist SAP dieses Jahr das meistgesuchte Skill im IT-Projektmarkt.

Entwicklung der SAP-Stundensätze
 
An der Stundensatzfront herrscht weiterhin Kontinuität:
Stundensatzforderungen

Quelle: GULP Stundensatz Kalkulator, aktuelle durchschnittliche
Stundensatzforderungen aller IT-Freiberufler sowie SAP-Freiberufler.
Die über 60.000 bei GULP registrierten IT-Freiberufler verlangen seit ihrer letzten Honorarerhöhung im März im Schnitt 70 Euro pro Stunde. Die SAP-Selbstständigen hoben ihre Honorare zuletzt im Juli auf durchschnittlich 83 Euro an. Damit könnte ein weiterer Dreh an der SAP-Preisschraube noch vor Jahresende möglich sein. Denn die letzten Erhöhungen nahmen SAP-Selbstständige immer im Abstand von vier Monaten vor. D.h. es wäre bald wieder soweit.
TOP5 SAP-Module
 
Im Oktober hatten SAP-Berater mit Kenntnissen in Finanzmodulen gute Karten, denn FI (5,4 Prozent) und CO (4,7 Prozent) wurden von den Anbietern prozentual am häufigsten gesucht.
Platz
(Vormonat)
SAP Skill
Anteil
(Vormonat)
Trend
Oktober
1. ( 3 )
FI
5,4% ( 4,4% )
gestiegen
2. ( 1 )
CO
4,7% ( 4,6% )
gleich
3. ( 4 )
BW
4,6% ( 4,1% )
gestiegen
4. ( 5 )
Basis
3,4% ( 2,9% )
gestiegen
5. ( 2 )
SD
2,9% ( 4,5% )
gefallen

Auch BW (4,6 Prozent) kämpfte sich wieder unter die ersten drei Plätze der TOP5-Module zurück. Ebenfalls um einen Rang verbessern konnte sich Basis (3,4 Prozent), das somit den letzten Platz an SD weiterreichte. Das Vertriebsmodul musste mit einem Rückgang von 4,5 Prozent auf nur noch 2,9 Prozent Projektanteil erhebliche Einschnitte hinnehmen.


Kommentare zu diesem Artikel:

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