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| GULP Weiße Liste:
Die besten Agenturen 2003
IT-Freiberufler voten – Spitzennoten
für QUEST, epos Systemhaus und U.N.P-Software
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(Januar 2004)
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Inhalt dieses Artikels:
And the winner is ... | 2001
bis 2003: Die Akzeptanz der Stundensätze | Probleme
oder nicht bei der Bezahlung | Generelle
Zufriedenheit | Veränderungen
| Mitmachen! |
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| Ein Projektangebot über eine Agentur, mit
der man noch nicht zusammengearbeitet hat – für die meisten
IT-Freiberufler, die ihr Profil auf www.gulp.de eingetragen haben
und etwas über die Verlässlichkeit der Agentur wissen
wollen, führt der kürzeste Weg zur GULP Weißen Liste.
Hier finden sie monatlich in 25 Rubriken (von Betreuung über
Stundensatzverhandlung bis zur Zahlungsmoral) jeweils die zehn Agenturen,
die aktuell die besten Noten erhalten haben. |
| And
the winner is ... |
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| Seit Juli 2001 gibt es die GULP Weiße
Liste, seitdem bewerten freiberufliche IT-Experten die Agenturen
(bisher weit über 5.000 Mal), mit denen sie zu tun hatten.
Neben einem monatlichen Ranking ermittelt GULP auch die durchschnittliche
Jahresnote – und der Gewinner 2003 ist: die QUEST GmbH aus
Frankfurt a. M.. Die Agentur aus Frankfurt am Main mit Fokus „Banken“
hat wie im Jahr zuvor besonders mit individueller Betreuung sowie
partnerschaftlicher und fairer Zusammenarbeit gepunktet.
Hinter QUEST landeten in der Jahreswertung die epos Systemhaus
GmbH und die U.N.P.-Software GmbH, die 2003 verstärkt zur Imagebildung
nutzen konnten. Zu Beginn des Jahres noch im Mittelfeld des Notenrankings,
machten beide Agenturen sehr schnell Platz für Platz gut. Für
GULP Geschäftsführer Karl Trageiser zeigt dies, dass keine
Agentur sich auf einem positiven Namen ausruhen kann, andererseits
aber konstant guter und fairer Service durch die GULP Weiße
Liste schnell bei den IT-Freiberuflern und damit im gesamten IT-Projektmarkt
bekannt wird. |
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| 2001
bis 2003: Die Akzeptanz der Stundensätze |
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| Im IT-Projektmarkt ist Bewegung; auf
eine Bergfahrt vor und rund um das Millenium herum folgte eine fulminante
Talfahrt, die erst im zweiten Halbjahr 2003 wieder gestoppt worden
ist. Solch ein „nieder“ (beim „auf“ gab
es noch keine Notenvergabe) beeinflusst natürlich das Verhältnis
von IT-Freiberufler und Agentur, wie die Einträge in die GULP
Weiße Liste zeigen. Gerade hinsichtlich der Stundensatzverhandlungen
zeichnete sich eine deutliche Entwicklung von 2002 auf 2003 ab.
Hierzu die Verteilung der IT-Freiberufler-Antworten: Der geforderte
Stundensatz wurde
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2001 |
2002 |
2003 |
akzeptiert. |
70,3 % |
72,2 % |
67,8 % |
nicht akzeptiert. |
29,7 % |
27,8 % |
32,2 % |
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Die Verhandlungen sind härter geworden, die IT-Freiberufler
mussten zunehmend Abstriche in ihren Stundensatzforderungen machen.
2002 noch gaben 72,2 Prozent der Freiberufler in ihrem Eintrag in
die GULP Weiße Liste an, dass ihr Stundensatz akzeptiert worden
ist, ein Jahr später konnten dies nur noch 67,8 Prozent behaupten.
Das Ergebnis bestätigt die regelmäßigen GULP
Auswertungen, die gerade hinsichtlich der von den Projektanbietern
nachgefragten Stundensätze einen deutlichen Einbruch von 2002
auf 2003 verzeichneten.
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| Probleme
oder nicht bei der Bezahlung |
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Zufrieden mit der Agentur – dabei
geht es aber nicht nur um die Höhe der Stundensätze, sondern
auch darum, ob die Bezahlung reibungslos erfolgt. Wie lange die
Rechnungsbegleichung in der Regel dauerte – die Angaben der
Freiberufler schwanken hier über die Jahre zwischen durchschnittlich
3,4 und 3,9 Wochen. Eine jahreszeitliche oder langfristige Tendenz
sucht man allerdings vergebens. Interessanter sind die Angaben zu
den Schwierigkeiten des Geldflusses. Die Verteilung der Antworten:
Bei der späteren Bezahlung gab es
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2001 |
2002 |
2003 |
keinerlei oder
kaum Probleme. |
87,0 % |
89,9 % |
91,0 % |
Probleme bis
gravierende Probleme. |
13,0 % |
10,1 % |
9,0 % |
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Die Zeichen sind nicht sonderlich auffällig, aber ohne Schwierigkeiten
erkennbar: Die schwarzen Schafe unter den Agenturen, die ein elementares
Problem mit ihrer Zahlungsmoral haben, werden weniger – die
Entwicklung in der GULP Weißen Liste nimmt hier einen nahezu
linearen Verlauf zum Positiven hin. 2003 waren nur noch neun von
100 Erfahrungen definitiv schlecht. |
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| Generelle
Zufriedenheit |
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| Die Aussagen vieler Agenturen, dass
man in schwierigen Zeiten enger mit den IT-Freiberuflern zusammen
gerückt sei, scheinen zu stimmen – soviel besagt zumindest
auch das Votum der IT-Freiberufler in der GULP Weißen Liste:
Der Projektanbieter, mit dem sie zu tun hatten, ist
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2001 |
2002 |
2003 |
unbedingt bis
mittel empfehlenswert. |
68,2 % |
75,0 % |
76,7 % |
nicht empfehlenswert
bis „Finger weg!“. |
31,8 % |
25,0 % |
23,3 % |
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Die Entwicklung wird die Agenturen generell freuen: 2001 verweigerte
noch beinahe jeder dritte Eintrag der betroffenen Agentur eine Empfehlung,
zwei Jahre später vergab nicht einmal mehr ein Viertel der
teilnehmenden IT-Freiberufler eine schlechte Gesamtnote. Im Vergleich
nahmen in den zwei Jahren also die positiven Empfehlungen um stattliche
8,5 Prozentpunkte zu. |
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| Veränderungen |
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| Die GULP Weiße Liste hat in diesem
Jahr ihren dritten Geburtstag – aus ihrer vergleichsweise
noch kurzen Existenz kann sie aber bereits jede Menge berichten:
Im Geburtstjahr 2001 erhielten die Agenturen im Durchschnitt über
alle Rubriken hinweg die schlechtesten Noten. Der Grund dafür
ist offensichtlich und erklärt sich aus einer zutiefst menschlichen
Eigenheit: Der Leidensdruck der Kritiker fordert vehementer seinen
Weg in die Öffentlichkeit als das Bedürfnis der Zufriedenen
ein Lob auszusprechen. Die Folge: Diejenigen, die schlechte Noten
zu vergeben haben, sind einfach schneller – in der 2001 gerade
ins Leben gerufenen GULP Weißen Liste finden viele von ihnen
ein perfektes Forum um einmal „Dampf abzulassen“.
Ein Jahr später hat die Krise im Projektmarkt bereits ihren
Lauf genommen, das Groß der IT-Freiberufler zeigt aber gerade
in Stundensatzverhandlungen noch ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein.
Im Gegenzug gibt es auf Seiten der Projektanbieter noch etliche
schwarze Schafe, die der Stundensatzforderung zwar zustimmen –
bei der Bezahlung nach dem Projekt aber plötzlich jeglichen
Sinn für Fairness vermissen lassen. Für viele IT-Freiberufler
ist 2002 deshalb ein „Jahr der schlechten Erfahrungen“,
in dem zuweilen dramatisch vor Augen geführt worden ist, dass
man hohe Stundensätze fordern kann – es aber auch darauf
ankommt, dass die Überweisung pünktlich erfolgt.
2003 sitzen bei den Stundensatzverhandlungen eindeutig die Projektanbieter
zunehmend am längeren Hebel, die Folge: Sie akzeptieren seltener
die geforderten Stundensätze. Allerdings ist im Durchschnitt
die Zahlungsmoral gestiegen, was sicher auch dazu beigetragen hat,
dass sich in der GULP Weißen Liste der Grad der Zufriedenheit
mit den Projektanbietern auf einem höheren Niveau befindet.
Immer mehr Agenturen und Freiberufler haben sich mittlerweile „gefunden“
in einem IT-Projektmarkt, der sich in schwierigen Zeiten selbst
bereinigt hat bzw. noch bereinigt. Gerade zuverlässiges und
seriöses Gebaren auf Agenturseite wissen IT-Freiberufler zunehmend
zu schätzen – die gerne beschworene „Partnerschaft“
scheint in der Tat nicht jeglicher Grundlage zu entbehren.
Inwiefern Partnerschaften von Dauer sein werden, wird die Zukunft
zeigen. Denn spätestens zu dem Zeitpunkt, wenn der Aufschwung
des IT-Projektmarktes sich auf das Verhältnis von Angebot und
Nachfrage auswirkt, wird der IT-Freiberufler, der sich heute „unter
Wert“ verkauft, als Treuepfand den höheren Stundensatz
einfordern.
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| Mitmachen! |
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| Die Aussagekraft der GULP Weißen
Liste basiert auf den vielen Eintragungen, die IT-Freiberufler machen.
Auch wenn dies nach dem Projekt etwas Aufwand bedeutet, er lohnt
sich letztendlich für (fast) alle IT-Freiberufler: Sie erhalten
eine zuverlässige Gesamteinschätzung aus den Erfahrungen
von Gleichgesinnten und wissen so, wem sie in jedem Fall vertrauen
können. Zu übersehen ist die GULP Weiße Liste für
IT-Freiberufler nicht: Sie liegt direkt auf der Login-Seite zum
eigenen Profil.
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