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Problemlösungen und Strategien innerhalb
einer Existenzgründungs- sowie Existenzaufbauberatun
Steuerberater und Coach können
entscheidend dazu beitragen, dass der Start in die Freiberuflichkeit
trotz aller gesetzlichen und sonstigen Fallstricke gelingt.
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(März 2002)
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Inhalt dieses Artikels:
Die ersten Jahre | Strategische
Existenzberatung | Der
Steuerberater | Gutachterliche
Testate | Der Coach |
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Innerhalb der ersten zwei Jahre stehen nicht nur staatliche
Fördergelder zur Verfügung, zusätzlich werden dem
angehenden Freiberufler in verschiedenen Bereichen durch Sonderregelungen
Vorteile gewährt. Peter Brenner, Existenzgründungsberater
und Coach sowie Sachverständiger im Bereich der Informatik,
empfiehlt innerhalb der ersten 2 Jahre mit Hilfe einer geförderten
Beratung nicht nur die Freiberuflichkeit zu erzielen und die Scheinselbstständigkeit
zu verhindern, sondern durch Modellierung der Gestaltungsspielräume
eine optimale Startposition zu sichern.
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| Die
ersten Jahre |
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Vor einer Existenzgründung und in den ersten zwei Geschäftsjahren
sind wichtige Entscheidungen von einem als Freiberufler tätigen
Informatiker zu treffen. Allerdings neigen die meisten Selbstständigen
dazu, die erforderlichen Maßnahmen nicht oder mit einem aus
vielen Quellen zusammengetragenen Halbwissen durchzuführen.
Die Auswirkungen dieser fahrlässigen Verhaltensweise zeigen
sich dann spätestens bei einer Prüfung durch das Finanzamt,
die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA), oder
durch steuerliche Nachteile innerhalb des Jahresabschlusses und
der Einkommensteuererklärung. Aber auch Nachteile in auftragsschwachen
Zeiten wie derzeit, müssen bei fehlender Marketing- und Akquisitionsstrategie
in Kauf genommen werden. Auch bei der Planung der späteren
Altersvorsorgung darf ein junger Unternehmer nichts dem Zufall überlassen.
Gleiches gilt für erforderliche Versicherungen, vertragliche
Haftungsproblematiken, Fortbildungsplanung sowie die Festlegung
zukünftiger Beratungsschwerpunkte. Wie kann ein durch Projekt-
und Verwaltungsarbeiten zeitlich stark beanspruchter Einzelberater
diese dringend erforderlichen Aktivitäten erfolgreich bewältigen?
Durch Einsatz eines Coachs der als Existenzberater fungiert.
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| Der
Steuerberater |
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Ist in den ersten Geschäftsjahren ein Steuerberater erforderlich?
Der Coach soll und darf natürlich den Steuerberater nicht
ersetzen, aber er muss Vorschläge und Empfehlungen aussprechen,
die dann mit dem persönlichen Steuerberater zu verwirklichen
sind. Es ist zwar nicht einfach einen Steuerberater zu finden, der
nicht nur das steuerliche Tagesgeschäft abwickelt, sondern
gleichzeitig auch als ein Berater fungiert. Aber es gibt Parameter,
mit deren Hilfe ein geeigneter Steuerberater zu identifizieren ist.
Zumindest sollte ein Steuerberater den Jungunternehmer von den ständig
anfallenden terminlichen Verpflichtungen entlasten wie Umsatzsteuer-Voranmeldungen,
Vorauszahlungen oder Anfragen durch das Finanzamt. Eine Empfangsvollmacht
für den Steuerberater ist in diesem Zusammenhang sehr sinnvoll.
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| Gutachterliche
Testate |
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Innerhalb des für die staatliche Förderung zu erstellenden
Existenzberatungsberichtes kann ein auch als Gutachter agierender
Coach untersuchen, ob der angehende Freiberufler die Kriterien für
eine Anerkennung als Freiberufler erfüllt. Außerdem ist
es ihm möglich zu prüfen, ob die Kriterien für die
Rentenversicherungspflicht oder sogar für eine Scheinselbstständigkeit
vorliegen. Gehen beide Prüfungen positiv für den Jungunternehmer
aus, kann er ein solches Testat im Streitfall dem Finanzamt oder
auch der BfA vorlegen. Da der Coach als Gutachter anerkannt ist,
bewirkt eine solche Vorlage sowohl die Anerkennung des Freiberuflerstatus
als auch die Verhinderung der mit der Scheinselbstständigkeit
zusammenhängenden Pflichten. Ein weiterer wichtiger Punkt ist
dann der Zukunftsschutz zur Sicherung der erzielten Anerkennungen.
Auch hier ist der Coach gefordert die erforderlichen Strategien
festzulegen und umzusetzen.
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| Der
Coach |
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Der durch die Gesetzgebung und die beteiligten Behörden definierte
Dschungel an Vorschriften, Regularien sowie unscharfen Festlegungen,
birgt für den Infomatiker erhebliche Risiken und Gefahren.
Eigentlich kann er nur Fehler begehen. Auch vor einem sehr schadhaften
Halbwissen sei gewarnt. Wird er Gewerbetreibender und auch noch
Scheinselbstständiger, handelt er sich existenzgefährdende
Nachteile ein. Nicht nur die Pflichtmitgliedschaft in der IHK, die
Buchführungs- und Bilanzierungspflicht, die sofortige steuerliche
Berücksichtigung seiner Rechnungen bei Fälligkeit, sowie
die hohen Beiträge zur Rentenversicherung sind hier zu benennen.
Nur eine von Anfang an strategisch ausgerichtete Vorgehensweise
verhindert erhebliche Wettbewerbsnachteile für den Einzelnen.
Im Gegensatz zu den später entstehenden erheblichen finanziellen
Nachforderungen, ist eine staatlich geförderte Existenzberatung,
die zusätzlich selbstverständlich auch eine Betriebsausgabe
darstellt, kostenseitig die wirtschaftlichste zum Selbstschutz geeignete
Beratungsform.
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Der Verfasser dieses Aufsatzes ist seit 1978 Informatiker
und als Existenzgründungsberater / Coach sowie Sachverständiger
im Bereich der Informatik tätig. Bei Rückfragen zu diesem
Themenkreis steht Ihnen Herr Brenner unter E-Mail peterbrenner@t-online.de
oder Telefon 0172-5470892 sowie Fax 02203-695854 jederzeit zur Verfügung.
Weitere Informationen finden Sie auch unter www.svkanzlei.de
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