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Der Wasserstandspegel in Ihrer Badewanne ergibt sich aus der Differenz
zwischen den Zu- und Abflüssen. In der Finanzwelt ist es nicht
anders. Nicht hohe Einnahmen führen zu finanziellen Reserven,
sondern die Differenz zwischen Geldeingängen und Geldausgängen.
Diese Differenz, Cashflow genannt, ist Ihr Hebel zu finanzieller
Freiheit und der Bildung eines attraktiven Vermögens. Bauen
Sie deshalb regelmäßig Ihren Geldfluss aus:
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Schalten Sie alle Ampeln auf Grün für
fakturierbare Umsätze. |
Arbeiten, die Sie sofort umsetzen und abrechnen können, sollten
in Ihrer Tagesplanung absolute Priorität genießen. Umsatz
geht vor Spaß und vor allem vor Verwaltung. Setzen Sie sich
ein tägliches Umsatzziel und beginnen erst dann mit Ihren
anderen Arbeiten, wenn Sie dieses Ziel erreicht oder gar übertroffen
haben.
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Fakturieren Sie immer so schnell es geht. |
Ihr Kunde kann frühestens nach Rechnungseingang eine Zahlung
an Sie veranlassen. Schreiben Sie deshalb Ihre Rechnungen so früh
es irgendwie geht. Nutzen Sie den ersten Freitag eines neuen Monats
als letzten Termin, um alle verbliebenen Arbeiten (vor allem aus
Großkunden-Projekten) aus dem Vormonat zu fakturieren.
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Zahlen Sie so spät es geht. |
Je später Sie zahlen, desto länger arbeitet das Geld
auf Ihrem Konto. Falls Sie noch einen Kontokorrentkredit nutzen,
sparen Sie dadurch 8 % bis 10 % pro Jahr. Es gibt nur eine Ausnahme
von dieser Regel: die Zahlung mit Skonto. Wenn Sie 20 Tage früher
zahlen und dafür 3 % Skonto erhalten, verzinst sich Ihr Geld
mit gut 50 % pro Jahr. Falls Ihr Lieferant keinen Skonto bietet,
schlagen Sie ein Zahlungsziel von 90 oder zumindest 60 Tagen vor.
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Fürchten Sie Fix-Kosten wie der Teufel das
Weihwasser. |
Unterschreiben Sie zukünftig keine Vereinbarungen über
sich wiederholende Kosten, bevor Sie nicht den Betrag in Gedanken
mit 50 multipliziert haben. Sind Sie bereit, eine so hohe Summe
zu investieren? Ist es das wirklich wert? Halten Sie ein! Ehe Sie
sich versehen, haben Sie sich an die Ausgabe gewöhnt oder
vergessen, die Vereinbarung zu kündigen. Und Ihr Lieferant
bucht ab, Monat für Monat, Jahr für Jahr. Wieso, glauben
Sie, würden sonst für den Abschluss von Abonnements so
hohe Prämien bezahlt?
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Entschlacken Sie Ihren Fixkosten-Block. |
Wissen Sie, weshalb Ihr Konto leer ist? Weil alle Einnahmen Monat
für Monat durch regelmäßig wiederkehrende Kosten
wie Mieten, Leasingraten, Telekommunikationsgebühren oder
Zeitungsabonnements aufgefressen werden.
Erstellen Sie sofort eine Liste aller solcher Kosten, sortieren
diese nach Betrag absteigend und überlegen Position für
Position, ob diese nicht entbehrlich oder ersetzbar ist. Geben
Sie sich nicht zufrieden, bis Sie Ihre regelmäßigen
Zahlungen um mindestens 20 % entschlackt haben.
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Streichen Sie den Begriff "geringfügige
Kosten" aus Ihrem Wortschatz. |
Auf Dauer summieren sich selbst kleinste Beträge zu stattlichen
Summen. Wenn Sie Ihren Jahresgewinn um 10.000 Euro steigern möchten,
müssen Sie "nur" an 220 Tagen 45,40 Euro mehr verdienen.
Oder 220 mal zurückzucken, wenn Ihnen die Idee kommen sollte,
50 Euro auszugeben.
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Stellen Sie jede Ausgabe in Frage – immer
wieder. |
Verlassen Sie ausgetretene Wege. Denn viel zu schnell gewöhnen
wir uns an angenehme Standards und vor allem an Ausgaben. Gestern
war es vielleicht richtig, sich den Luxus eines eigenen Büros
zu leisten. Morgen können Sie vielleicht mit einem Kooperationspartner
eine Bürogemeinschaft bilden, Geld sparen und auch noch zusätzliche
Kunden gewinnen. Oder Sie tauschen Ihre teuren, aber alten Räume
in der Stadtmitte gegen neue und günstigere Räume in
einem aufstrebenden Gewerbegebiet.
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Im Einkauf liegt der Gewinn. |
Wenn Sie schon Geld ausgeben, nehmen Sie nie einen Verkaufspreis
als gegeben hin. Fragen Sie nach einem attraktiven Rabatt. Verhandeln
Sie anschließend über einen zusätzlichen Preisnachlass.
Und sprechen dann über die Zahlungsbedingungen. Denken Sie
daran: wenn Sie 20 Tage früher zahlen und dafür 3 % Skonto
erhalten, verzinst sich Ihr Geld mit gut 50 % pro Jahr.
Greifen Sie nach gebrauchten Investitionsgütern. Autos beispielsweise
können Sie nach sechs Monaten weit unter dem eigentlichen
Wert kaufen. Das gleiche gilt für gebrauchte Maschinen und
Büromöbel. Bevor Sie sich für eine neue Immobilie
entscheiden, ziehen Sie einen Fachmann hinzu und prüfen die
aktuellen Versteigerungsangebote.
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Unterscheiden Sie zwischen guten Kosten und schlechten
Kosten. |
Bei allem Kostenbewusstsein schütten Sie aber das Kind nicht
mit dem Bade aus. Denn
nicht jede Sparmaßnahme wird Ihr Betriebsergebnis positiv
verändern. Auch bei Ihren
Aufwendungen gibt es gute Kosten und schlechte Kosten. Das Ergebnis
macht den Unterschied: Gute Kosten bringen mehr Geld in Ihre Tasche.
Schlechte Kosten bringen auch mehr Geld in Ihre Tasche – aber
nur dann, wenn Sie diese streichen. Gezielte Ausgaben für
Vertrieb, Neugeschäft, Reputation, Kundenbindung und spürbaren
Kundenservice sind Investitionen in Ihre Zukunft. Denn mit gezielten
Maßnahmen auf diesen Gebieten steigern Sie über kurz
oder lang Ihr Unternehmensergebnis. Typische schlechte Kosten finden
Sie dagegen in folgenden Bereichen:
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Miete |
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Verwaltung |
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Fuhrpark |
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Reisekosten, Hotels, Bewirtung und Spesen |
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Allgemeine Werbung, Imagewerbung |
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Technische Spielereien |
Gewöhnen Sie sich an, jede ausgabenwirksame Entscheidung
wie folgt zu hinterfragen:
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Was würde passieren, wenn ich es nicht kaufe? |
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Gibt es das auch gebraucht zu kaufen? |
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Wie wird sich diese Entscheidung auf meinen (Tages-)Gewinn
auswirken? |
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