Kommentare zu diesem Artikel:
"Eine werbeunabhängige Finanzierung der Ö-R ist richtig und notwendig. Aber die Art und Weise ist absolut unfair. Es kann nicht sein, dass eine einzelne Person für ein einzelnes Gerät mehrfach Gebühren zahlen muss. Außerdem wurde die GEZ-Finanzierung des Internetauftritts von ARD/ZDF vor Jahren schon mal diskutiert und abgelehnt. Aber leider ist Rechtsbeugung in Deutschland absolut im Trend. Ob das nun GEMA & Co. ('bestimmt' vs. 'geeignet'), Rente (rentenversicherungspflichtige Selbstständige), Steuern (Freiberufler oder Gewerbetreibender?) oder eben die GEZ (Internet) betrifft. (Oktober 2006)"
"Die Begründung für die Höhe der Gebühr lässt darauf schließen, dass, sobald auch die TV-Programme via Internet empfangbar werden, eine weitere Gebühr notwendig wird. (Oktober 2006)"
"Das ist klar verfassungswidrig. (Oktober 2006)"
"Danke, nach dem ganzen Hin und Her endlich kurz und knapp, was auf mich zukommt. (Oktober 2006)"
"Ich halte die Existenz der GEZ und die damit verbundene Gebühreneintreibung für 'ne Frechheit. Ich kann auch nicht von jedem potentiellen Auftraggeber eine Gebühr verlangen, dafür dass er die Möglichkeit hätte, meine Dienstleistung in Anspruch zu nehmen, das aber in Wirklichkeit evtl. gar nicht tut. Außerdem kann auch ein Freiberufler oder sonstiger Berufstätiger die Dienstleistung der Rundfunkanstalten nur einmal gleichzeitig in Anspruch nehmen... wieso also soll/muss für Rundfunkgeräte (und inzwischen auch Computer)am Arbeitsplatz extra gezahlt werden? (Oktober 2006)"
"Schon die alte Regelung war nicht fair, da es durchaus auch Leute gibt, die Ihre Geräte nicht zum Empfang der öffentlich-rechtlichen Programme nutzen. Zugegeben: das dürften die Wenigsten sein, aber das Grundgesetz beispielsweise schützt jeden und vor allem Minderheiten vor unfairer Behandlung. Wer schaut schon TV auf dem Handy (gut beim Radio mag es einige geben) - dennoch wird es in Zukunft wohl ein Standardfeature bei Handys werden und somit ist man gezwungen dafür zu zahlen, obwohl man es gar nicht nutzt. Beim PC ist die Sache noch schlimmer. Es gibt schließelich technische Möglichkeiten den Empfang abrechnungsfähig zu machen und nicht wieder mit der Pauschalkeule zu schwingen. Sowohl der GEZ, wie auch den Radio/TV-Konsumenten, würde vielleicht besser gefallen, ein Bezahlmodell zu etablieren, dass die tatsächliche Nutzung der Programme kassiert. Schade nur, dass damit der eigentliche Auftrag der öffentlich-rechtlichen Sender - nämlich das Volk über wichtige Ereignisse aus aller Welt zu informieren - ad Absurdum geführt würde. Damit würden diejenigen, die sich Informationen ohnehin kaum leisten können, noch stärker unter Druck geraten. Tja, am Besten bleibt alles beim alten. Wer will bezahlt, wer erwischt wird auch und der Rest freut sich des Lebens. Mal sehen welches Alternativkonzept da noch kommt. (Oktober 2006)"
"Danke für die Info, auch wenn Sie schon in anderen Medien massiv verbreitet wurde. Für die meisten bedeutet das dann wohl 0 EUR Aufschlag. Interessant ist, was dann im nächsten Jahr kommen soll ... (Oktober 2006)"
"Das war ja zu erwarten. Bedauerlicherweise äußern sich Bundespolitiker überhaupt nicht so richtig zu diesem Thema. Der von mir angeschriebene Bundestagsabgeordnete Reinhold Hemker läßt als Antwort seine Handynr. übermitteln. Was ist das für eine Methode? (Oktober 2006)"
"Der Freiberufler mit seinem externen Büro darf hierfür gleich zweimal zahlen: 1. für das externe Büro, 2. für den Arbeitsplatz daheim. Wieder einmal bezahlt man (hier in diesem Fall gleich zweimal) für eine Leistung, die man überhaupt nicht in Anspruch nimmt bzw. auch nie in Anspruch nehmen möchte. (Oktober 2006)"