Die Aquise von preferierten Endkunden

Oder: Resourcenschonendes Kallkulieren in der Kriese

(April 2010)
Falsch? Richtig gesehen. In diesem Artikel geht es nicht um die Akquise von Endkunden oder ressourcenschonendes Kalkulieren in der Krise. Es geht um Rechtschreibfehler, die uns im IT-Projektmarkt tagtäglich begegnen. Wir machen sie alle nicht gerne, aber dennoch passieren sie, wenn auch manchmal nur aus Flüchtigkeit. GULP hat gesammelt, und zwar die Rechtschreibfehler, die im IT-Projektmarkt häufig vorkommen – in von Kunden verfassten Projektanfragen, Freiberufler-Profilen, Kommentaren zu Artikeln in der GULP Knowledge Base oder Beiträgen im GULP Forum. Vielleicht findet der eine oder andere sich in dieser Sammlung an Beispielsätzen wieder. Vielleicht lässt sich der eine oder andere Fehler sogar in Zukunft vermeiden.
A wie Aquise bis D wie dezidiert
 

Falsch: Englische Vermittler treten bei der Kundenaquise aggressiver auf.
Richtig: Englische Vermittler treten bei der Kundenakquise aggressiver auf.

Akquise ist das Kurzwort für Akquisition und bedeutet so viel wie Kundenwerbung und Kundengewinnung. Das ist klar. Akquise wird mit "k" geschrieben, weil es vom lateinischen Wort "acquirere" (erwerben) abstammt – auch wenn diese Schreibweise im Deutschen sehr ungewöhnlich ist.

Falsch: Ich habe gehört das nur bestimmte Arten von freiberuflichen Programmierern beim Finanzamt anerkannt werden.
Richtig: Ich habe gehört, dass nur bestimmte Arten von freiberuflichen Programmierern beim Finanzamt anerkannt werden.

Mit einem "s" schreibt man "das",

  • wenn es sich um ein Relativpronomen handelt und es sich durch "welches" ersetzen lässt: "Ich nehme das Projekt an, das mir gestern angeboten wurde."
  • wenn es sich um ein Demonstrativpronomen handelt. Es lässt sich dann meist durch "dieses" ersetzen: "Das wollte ich nicht."
  • wenn es ein bestimmter Artikel ist. Es kann dann meist mit "ein" oder "dieses" ersetzt werden: "Ich rechne damit, das Projekt zu bekommen."

In allen anderen Fällen handelt es sich in der Regel um das Bindewort "dass". Kleine Hilfe: "Dass" folgt meist auf Worte wie denken, meinen, sagen, glauben, hoffen oder hören. Vor "dass" steht ein Komma.

Falsch: Das Problem (und der Vorteil) bei Dienstleistern wie uns ist: Wir können unsere Leistung nicht deligieren.
Richtig: Das Problem (und der Vorteil) bei Dienstleistern wie uns ist: Wir können unsere Leistung nicht delegieren.

Delegieren, Delegation – kommt alles von lateinisch "delegare" (anweisen, übertragen). Hier wird noch etwas deutlich: Nach einem Doppelpunkt wird groß geschrieben, wenn ein vollständiger Satz folgt. Man schreibt nach einem Doppelpunkt klein, wenn der folgende Text kein vollständiger Satz ist (sondern zum Beispiel eine Aufzählung).

 

Falsch: Ein dezidierter Server kann nicht als Arbeitsplatzrechner eingesetzt werden.

Richtig: Ein dedizierter Server kann nicht als Arbeitsplatzrechner eingesetzt werden.

Jemandem etwas dedizieren bedeutet soviel wie es ihm widmen, denn dedizieren ist das Verb zu "Dedikation". Auch ein Scheck kann auf ein bestimmtes Konto dediziert ausgestellt werden. Ein dediziertes Gerät ist ferner ein Gerät, das nur eine bestimmte Funktion erfüllt. Dezidiert dagegen heißt "entschieden", "energisch" und "bestimmt": Ich vertrete diesen Standpunkt dezidiert.

E wie Eigenbrödler bis G wie Grüsse
 

Falsch: Wir IT-Spezialisten gelten ja manchmal als Eigenbrödler.
Richtig: Wir IT-Spezialisten gelten ja manchmal als Eigenbrötler.

Wird zwar mit "d" ausgesprochen, aber mit "t" geschrieben, denn das Wort kommt tatsächlich von "eigen" plus "Brot". Als Eigenbrötler, also als einer, der sein eigenes Brot bäckt, wurden einst Junggesellen mit eigenem Haushalt bezeichnet. Irgendwann wurden Eigenbrötler dann sprachlich zu Sonderlingen, Außenseitern und Einzelgängern.

Falsch: Die Einfaltslosigkeit der Konkurrenz darf nicht dazu führen, dass man selbst dazu gezwungen wird, sich anzupassen!
Richtig: Die Einfallslosigkeit der Konkurrenz darf nicht dazu führen, dass man selbst dazu gezwungen wird, sich anzupassen!

Wer einfallslos ist, hat keine Einfälle, und die schreibt man ohne "t". Mit dem Einfaltspinsel hat das rein grammatikalisch nichts zu tun (in der Praxis mag das wieder anders sein...).

Falsch: Bist du der einzigste Freiberufler von diesem Vermittler im Umfeld des Endkunden?
Richtig: Bist du der einzige Freiberufler von diesem Vermittler im Umfeld des Endkunden?

Einzig – einziger – der einzigste? "Einzigst" wäre eine Steigerung von einzig, aber die gibt es nicht. Einziger als einzig kann man nicht sein.

Falsch: Kommt auf das entsprechende Entgeld an.
Richtig: Kommt auf das entsprechende Entgelt an.

Das Wort "Entgelt" ist vom Verb "entgelten" abgeleitet und wird deswegen am Ende mit "t" geschrieben.

Falsch: Leider hat man zu wenig Zeit, sich mit dem Vertragsgebahren zu beschäftigen.
Richtig: Leider hat man zu wenig Zeit, sich mit dem Vertragsgebaren zu beschäftigen.

"Gebaren" ist ein veralteter Ausdruck für "sich gebärden" und wird ohne "h" geschrieben. Gilt auch für das Geschäftsgebaren.

Falsch: Viele Grüsse
Richtig: Viele Grüße

Nach einem langen Vokal wird in der Regel "ß" geschrieben. Gilt auch für den Gruß. Weitere Beispiele: Blöße, Maße. Ein anschauliches Beispiel: Es macht einen Unterschied, ob Sie Bier in Maßen oder in Massen trinken. In der Schweiz gilt das natürlich nicht, denn dort darf das "ß" generell durch "ss" ersetzt werden. Auf die Grußformel "Freundliche Grüße" folgt übrigens kein Komma, sondern gleich der Absendername.

H wie Hacken bis K wie Kriese
 

Falsch: Funktioniert das in der Praxis ohne Hacken?
Richtig: Funktioniert das in der Praxis ohne Haken?

Gilt auch für das kleinere Modell, das Häkchen. Da hilft nur: Die Hacken zusammenschlagen und einen Haken dahinter setzen. Zur Not auch mal nachhaken.

Falsch: Was hälst du davon?
Richtig: Was hältst du davon?

Auch wenn man es ohne "t" so ausspricht, der Duden schreibt: "Die 2. Person Singular von "halten" lautet "[du] hältst". Das "t" nach dem "l" darf nicht weggelassen werden, da es zum Wortstamm gehört und deshalb in allen Formen des Verbs erhalten bleibt." Alles klar?

Falsch: IT-Freiberufler fordern Ihr Recht ein. Rein juristisch sind Sie dazu in der Lage.
Richtig: IT-Freiberufler fordern ihr Recht ein. Rein juristisch sind sie dazu in der Lage.

Die Regel dürfte wohl bekannt sein (Höflichkeitsanrede "Sie")  – aber ein Flüchtigkeitsfehler schleicht sich schnell mal ein. Es lohnt sich, darauf ein Auge zu werfen. "Du" darf in Briefen oder E-Mails seit der Rechtschreibreform übrigens groß oder klein geschrieben werden, ebenso "ihr" oder "euch".

Falsch: Grund war, dass ich mit acht Stunden kallkuliert hatte.
Richtig: Grund war, dass ich mit acht Stunden kalkuliert hatte.

Kalkulieren, Kalkulation, kalkulatorisch und Kalkül: Alle ohne Doppel-l vor dem "k".

Falsch: Das zahlt heutzutage kein Auftraggeber mehr, schon gar nicht in der Kriese.
Richtig: Das zahlt heutzutage kein Auftraggeber mehr, schon gar nicht in der Krise.

Das war in den letzten Monaten der häufigste Rechtschreibfehler im GULP Forum. So häufig, dass schon scherzhaft darüber diskutiert wurde, ob "Kriese" vielleicht ein ganz neues Wort mit anderer Bedeutung sei. Auf die Frage "Warum wird immer statt von "Krise" von "Kriese" gesprochen?" kamen folgende Antworten:

  • Es reimt sich auf "Aquise" und ist genau so richtig.
  • Vielleicht ist das "ie" in "Kriese" auch eine Anspielung auf den Internet Explorer von Microsoft.
  • Alternativ wäre denkbar, dass sich eine "Kriese" über einen längeren Zeitraum erstreckt als eine "Krise", da man zum Aussprechen wie auch zum Schreiben minimal länger braucht.
L wie lizensieren bis S wie Standart
 

Falsch: Diese Unternehmen lizensieren ihrerseits weltweit eigenständige Trainingsunternehmen als autorisierte Testzentren.
Richtig: Diese Unternehmen lizenzieren ihrerseits weltweit eigenständige Trainingsunternehmen als autorisierte Testzentren.

Lizenzieren kommt von der Lizenz und deswegen steht da zweimal z.

Falsch: Manuel, gib das doch manuel ins Manuel ein.
Richtig: Manuel, gib das doch manuell ins Manual ein.

Zugegeben, der Satz ist frei erfunden – aber wir haben in den GULP Profilen so oft den Namen "Manuel" gefunden, dass wir nachgesehen haben, was da los ist. Tatsächlich werden manuell und Manual häufig fälschlicherweise wie "Manuel" geschrieben.

Falsch: Welche wichtigen Schwerpunkte preferieren die Projektanbieter in einem Profil?
Richtig: Welche wichtigen Schwerpunkte präferieren die Projektanbieter in einem Profil?

Ä - das gilt ebenso für das dazugehörige Substantiv: Freiberufler tragen zwar Referenzen ins Profil ein (zumindest GULP Member), haben aber klare Präferenzen für etwas.

Falsch: Die Unternehmen kalkulieren zuerst, ob die Projekte mit firmeneigenen Resourcen bewältigt werden können.
Richtig: Die Unternehmen kalkulieren zuerst, ob die Projekte mit firmeneigenen Ressourcen bewältigt werden können.

Im Englischen schreibt man Resource mit einem s, zum Beispiel beim "Enterprise Resource Planning (ERP)", im Deutschen aber mit zweien. Adresse schreibt man dafür im Deutschen mit einem "d" und im Englischen mit zweien (address).

Falsch: Warum seit ihr schon seid zwei Stunden hier?
Richtig: Warum seid ihr schon seit zwei Stunden hier?

"Seid" mit "d" ist eine Form des Verbes "sein": Ihr seid hier. "Seit" mit "t" ist Präposition (Verhältniswort) und Konjunktion (Bindewort): seit damals, seit gestern, seit drei Jahren, seit ihr hier seid.

Falsch: Es sollte eine Auskunftsstelle für die Seriösität von Unternehmen geben.
Richtig: Es sollte eine Auskunftsstelle für die Seriosität von Unternehmen geben.

Seriosität kommt genau genommen nicht direkt von "seriös", sondern vom lateinischen Wort "seriositas" (Ernsthaftigkeit) und wird deswegen nicht mit "ö" geschrieben.

Falsch: Reisekosten werden seperat abgerechnet.
Richtig: Reisekosten werden separat abgerechnet.

Schon wieder Latein: Separat leitet sich von lateinisch separare (trennen, absondern) ab und schreibt sich deswegen mit "a" in der Mitte.

Falsch: Es ist Standart, dass ich meinen eigenen Laptop mit zum Kunden nehme.
Richtig: Es ist Standard, dass ich meinen eigenen Laptop mit zum Kunden nehme.

Der Standard als Maßstab, Richtschnur oder Norm endet auf "d", die Standarte als kleine Fahne wird mit "t" geschrieben.

T wie Terrabyte bis W wie wiedersprechen
 

Falsch: Die Database umfasste 3 Terrabyte.
Richtig: Die Database umfasste 3 Terabyte.

Terra ist Lateinisch für "Erde". Tera mit einem "r" steht als Vorsilbe für "eine Billion" im internationalen Einheitensystem. Beispiele: Terabyte, Terahertz, Terameter.

Falsch: Bei Stundensatzverhandlungen sage ich generell nie "nein", sondern immer "unter diesen Vorraussetzungen".
Richtig: Bei Stundensatzverhandlungen sage ich generell nie "nein", sondern immer "unter diesen Voraussetzungen".

Voraus ist eine Zusammensetzung aus "vor" und "aus". Korrekt ist deswegen nur die Schreibung mit einem r. Das gilt analog für voraussichtlich, im Voraus, vorausgesetzt und so weiter.

Falsch: Als Arbeitgeber, der früher freiberuflich tätig war, muss ich wiedersprechen.
Richtig: Als Arbeitgeber, der früher freiberuflich tätig war, muss ich widersprechen.

Das Wort "wider" drückt meist dem Sinn nach "gegen" oder "entgegen" aus: wider meinen ausdrücklichen Wunsch, wider Erwarten, wider Willen, das Für und Wider, unwiderruflich, widersprechen, widerspiegeln, widerlegen, Widersacher, Widerrede, Widerstand.

Das Wort "wieder" dagegen steht in der Regel sinngemäß für "nochmals" oder "erneut": für nichts und wieder nichts, hin und wieder, wiederverwertbar, wiedergeben, wiederholen, wiederherstellen, Wiedervorlage.

Zum Schluss eine schlechte und zwei gute Nachrichten.

Zuerst die schlechte: Diese Fehler haben nichts mit der neuen Rechtschreibung zu tun – darauf können Sie sich also nicht berufen. Und jetzt die guten:

Nummer eins: Auch die GULP Redaktion, die wirklich viel Zeit mit Schreiben und Texten verbringt, hat eine selektive Rechtschreibschwäche, wenn es um "Sie" und "sie" geht. Sie kennt die Regeln und findet die Fehler, muss aber beim Schreiben trotzdem besonders darauf aufpassen.

Nummer zwei: Wer in seinen Browser gogle.de eingibt, wird trotzdem zu google.de weitergeleitet. Wenigstens da kann man nichts falsch schreiben.

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Kommentare zu diesem Artikel:

"immer wieder erfrischend (Mai 2010)"

"Nach dem Lesen dieses Artikels bin ich etwas in Stimmung gekommen, deshalb erlaube ich mir, einige Kommentare zu obigen Kommentaren abzugeben. Zu Beitrag, beginnend mit 'Die Regel dürfte wohl...': - Was sind schon wieder Pssessivpronomen? :-) - Als Anhänger der früheren Rechtschreibung mache ich einen  Unterschied zwischen 'kleinschreiben' und 'klein schreiben'. - 'man/Frau' gibt es nicht. Sowohl Mann wie auch Frau sind in  'man' integriert. Das hat nichts mit Diskriminierung der Frau zu tun, sondern ist eine Eigenheit der deutschen Sprache. Ich nenne das 'emanzipiertes Deutsch'. Zu Beitrag, beginnend mit 'Sorry, jetzt...' Ordentlich arbeiten gehen ist keine Entschuldigung für Rechtschreibefehler. Wer in seiner Schulzeit ordentlich gearbeitet hat, hat vermutlich auch seine Aufgaben gemacht. War da nicht Deutschunterricht dabei? Das eindrücklichste Beispiel dazu habe ich kürzlich in Günther Jauchs 'Wer wird Millionär' gesehen. Da war eine Studentin (!!!), die sich mit der richtigen Schreibweise von 'Rückgrad, Rückgrat, Rückrad oder Rückrat' schwergetan hat. Schliesslich befragte sie das Publikum. Die Glosse: Etwa die Hälfte der Anwesenden haben falsch 'geraten'. Muttersprachler! Ich bin ein 56-er Exil-Ungar, der in der Schweiz aufgewachsen ist. Damals haben noch 30 Mitschüler bei jedem falschen Wort spottend mit dem Finger auf mich gezeigt. Junge, wie sich die Zeiten geändert haben...  (April 2010)"

"Es ist traurig, wie sehr verbreitet solche Fehler sind - auch in der Aussprache ('einzigste'). Wer Software entwickelt muß ja genau sein. Eine IDE macht auf Fehler im Code aufmerksam, Word kann das auch mit Texten, wenn man sich nicht sicher ist. Sogar als Engländer kenne ich sämtliche der angesprochenen Regeln. Daß ich trotzdem Fehler mache, ist mir klar, aber das hat damit zu tun, daß ich kein Muttersprachler bin - von einem Muttersprachler würde ich als Projektanbieter auf jeden Fall korrektes deutsch erwarten. (April 2010)"

"So wie es den einzigsten Kunden nicht gibt, gibt es auch die keinste Weise nicht. Kein ist auch nicht steigerbar. Kein, 'keiner', 'keinst' ist absurd. Daher heißt es richtig: 'Ich stimme Ihren Ausführungen in keiner Weise zu.' (April 2010)"

"Vielleicht könnte sich GULP auch einmal an die eigene Nase fassen:<br> Falsch: Anbei erhalten Sie die aktuellsten Informationen rund um GULP<br> Richtig: Anbei erhalten Sie die neuesten Informationen rund um GULP<br> Aktuell - aktueller - am aktuellsten? Es gibt keine Steigerung mehr von 'aktuell', obwohl man diesen Quatsch immer wieder hört, auch bei GULP. (April 2010)"

"Auch, wenn das hier eher wie eine Sammlung zum Amüsement daher kommt, hat die richtige Schreibung schon eine große Bedeutung. Vielleicht müssen wir alle nicht druckreif schreiben, aber zumindest einen wichtigen Anteil am Gesamteindruck hat die Sprache schon. Und das gilt nicht nur für Angebote und Anfragen. Gerade ein Text, der mit falsch geschriebenen Fremd- und Fachwörtern gespickt ist, erweckt den Eindruck, hier werde sich ein wenig über die eigenen Fähigkeiten hinaus aufgeblasen.  Und darüber hinaus würde ich mich freuen, wenn wir in der IT mehr lesbare Konzepte und Dokumentationen produzieren würden. Aber das wird bedauerlicherweise weder gefordert noch bezahlt. (April 2010)"

"'König' schreibt man mit 'g' hinten. Schlampigkeit in der Aussprache machte daraus 'Könich'. Mittlerweile MUSS man es so nennen. Sprache lebt halt und das sollte man nicht dogmatisch sehen. Nobody's perfect. (April 2010)"

"Klare einprägsame Regeln! (April 2010)"

"'Die Regel dürfte wohl bekannt sein (Höflichkeitsanrede 'Sie') – aber ein Flüchtigkeitsfehler schleicht sich schnell mal ein. Es lohnt sich, darauf ein Auge zu werfen. 'Du' darf in Briefen oder E-Mails seit der Rechtschreibreform übrigens groß oder klein geschrieben werden, ebenso 'ihr' oder 'euch'.'  Ich hatte gerade erst diese Diskussion mit einem Bekannten, dem ich einen Brief mit Duanrede geschrieben hatte. Er meinte, dass Anreden in Briefen immer 'GROß' geschrieben werden müssten oder dürften -falsch-  Dudenregel 53 zum §65 der amtlichen Rechtschreibregeln: Die Höflichkeitsanrede 'Sie' und das entsprechende Possessivpronomen 'Ihr' sowie die zugehörigen flektierten Formen werden immer großgeschrieben.  Dudenregel 52 zum §66 der amtlichen Rechtschreibregeln: Die Anredepronomen 'du' und 'ihr' sowie die entsprechenden Pssessivpronomen 'dein' und 'euer' werden generell kleingeschrieben.  So schnell kann man/Frau reinfallen. (April 2010)"

"Wenn es nur die Schwächen in der Rechtschreibung wären. Noch schlimmer ist es mit den Schwächen in der Projekt- und Skillbeschreibung. Zum einen die Genauigkeit: z.B. was sind Grundkenntnisse der IT? Zum anderen, was die tatsächliche Geforderheit der Skills betrifft: ich erlebte, dass im späteren Job nichts, aber auch nichts von einigen Dingen zu sehen waren, die so dringlich gefordert worden waren. Kurz: die Projektvermittler scheinen häufig unterstes Niveau zu sein, sowohl was ihr Wissen als auch ihr Engagement angeht. Da scheint es kein kein Rückfragen, kein Überzeugen zu geben. Weil ja weil: man köööönnte ja unliebsam auffallen als jemand, der Fragen stellt. (April 2010)"

"Ist es wirklich so schlimm? (April 2010)"

"Rechtschreibfehler in der Überschrift sind unschön , denn so etwas prägt sich leicht ein! Das Thema finde ich wichtig. (April 2010)"

"Super! Zum einen kann man sich mit den kleinen Schwächen wie dem 'Sie' vs. 'sie' identifizieren, zum anderen schreibt hier endlich mal jemand auf, was einem in der täglichen Korrespondenz mit Projektanbietern, in Foren etc. so aufstößt! Übrigens: 'Tera' kommt zur Abwechslung mal aus dem Griechischen und ich 'authorisiere' (nein, natürlich 'autorisiere') Sie hiermit, den Text als Kommentar zu veröffentlichen. (April 2010)"

"Sorry, jetzt zeigen Sie mit dem Finger auf Leute die ordentlich arbeiten gehen. Keiner ist perfekt. Erst recht nicht bei der Rechtschreibung. (April 2010)"

">Falsch: Funktioniert das in der Praxis ohne Hacken?<br> >Richtig: Funktioniert das in der Praxis ohne Haken?<br> Was funktioniert denn schon in der Praxis ohne Hacken. Wer nicht wirklich hacken kann, ist doch abgehakt. (April 2010)"