Trash Poll der Woche

(Mai 2010)
Die wöchentliche GULP Kurzumfrage rund um Leben, Liebe, Alltag & Beruf - nicht immer ganz ernst gemeint, sondern mit einem Augenzwinkern.

Das Ergebnis der Kalenderwoche 16/2010:
Wie oft berechnen Sie Ihre monatlichen Fixkosten?
Monatlich   12%
Ein- bis zweimal pro Jahr   29%
Alle 2 bis 5 Jahre   4%
Unregelmäßig, wenn sich etwas Gravierendes ändert   36%
Habe ich ein einziges Mal berechnet, das reicht   2%
Habe ich noch nie berechnet   17%
Teilnehmerzahl: 129

41 Prozent der Teilnehmer an dieser GULP Trash Poll berechnen Ihre Fixkosten entweder monatlich oder ein- bis zweimal pro Jahr. Das zeigt schon, dass das Thema Fixkosten ernst genommen wird. Zu Recht, denn nur wer seine Fixkosten kennt, kann die Frage "Wie kalkuliere ich den richtigen Stundensatz?" beantworten: Welche Kosten muss ich mit meinem Honorar auf jeden Fall decken? Welchen Gewinn möchte ich zusätzlich erzielen?

Im Internet gibt es verschiedene Tools, die helfen, bei der Zusammenstellung der Kosten nichts zu vergessen, zum Beispiel dieser Honorarrechner externer Link oder das "Freelancer’s Estimation Assistance Tool" externer Link.

Natürlich hängt das richtige Honorar zusätzlich stark davon ab, was "marktüblich" ist. Wie ist das Verhältnis von Angebot und Nachfrage in meinem Bereich? Was verlangen meine Kollegen denn so? Das herauszufinden, dabei helfen der GULP Stundensatz Kalkulator und der GULP Trend Analyzer.

Haben Sie noch einen Tipp? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare.

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Kommentare zu diesem Artikel:

"Naja, wenn man die Fahrtkosten und Unterkunft mit in Fixkosten einbezieht kann man das schon mit in die Stundensatz Kalkulation einbeziehen. Beispiel: Ich bekomme ein Projekt in München angeboten und will es mit einem Angebot aus Berlin vergleichen. Berlin sind für mich 200km Fahrt und 600EUR Kosten für Unterkunft München 700km Fahrt und 1200EUR für Unterkunft. Dann muss ich schon 5EUR pro Stunde mehr nehmen um das gleiche Ergebnis zu erziehlen.    (Oktober 2010)"

"Wer leitet den Stundensatz nur von seinen Fixkosten ab? Dies ist zu kurz gedacht. Wer setzt sich denn hin und kalkuliert einen kostendeckenden Stundensatz, wenn die Agentur den Preis vorgibt? (Mai 2010)"

"Welche Fixkosten? Geschäftlich oder privat? Ich berechne beide praktisch nie und halte es auch nicht für nötig, solange die realisierten Honorare die Fixkosten regelmäßig weit übersteigen. Wer jedoch sein Konto immer hart am Dispo-Limit fährt, sollte öfter mal nachrechnen. (Mai 2010)"

"Die Frage nach den Fixkosten ist schon richtig und auch wichtig - sie sollen natürlich nicht ausufern und müssen daher regelmäßig kontrolliert werden. Zum Stundensatz sehe ich allerdings keinerlei Zusammenhang, zumindest mein Stundensatz ergibt sich aufgrund meiner Leistung, nicht aufgrund von Fixkosten. (Mai 2010)"

"....ach ja, ich muß auch mal wieder die Fixkosten berechnen... danke für die Erinnerung ;) (Mai 2010)"

"Meiner Meinung ist der Ansatz komplett falsch. Also wer als Freiberufler seinen Stundensatz auf Basis seiner Fixkosten kalkuliert, hat von dem Geschäft keinerlei Ahnung und/oder ist fachlich so unterqualifiziert, dass er sich nicht an den Marktpreisen orientieren kann/darf. Hohe Stundensätze mit hohen Fixkosten zu vertreten ist geradezu lächerlich (ich habe sowas sogar schon mal erlebt, als ein Endkunde meinen Tagessatz drücken wollte, da ich niedrigere Fixkosten habe als eine große Unternehmensberatung). Der Punkt ist doch der, dass der Endkunde einen Berater mit diversen außerordentlichen Fähigkeiten/Kenntnissen einkaufen möchte, die es in aller Regel nicht bei den Unternehmenesberatungen gibt (Stichwort: dort vorherschendes Karrieremodel stellt sicher, dass Berater mit langjähriger Expertise keine Beratungstätigkeit mehr ausüben (-> Senior Mangarer/Partner)). Stundensätze/Tagessätze werden somit vom Konkurrenzmarkt abgeleitet. Dass dadurch natürlich ein Vielfaches der Fixkosten gedeckt sein sollte, steht natürlich außer Frage. (Mai 2010)"