| Google Street View: Sind Sie dafür oder dagegen? | ||
| Dafür. Der Dienst ist praktisch. |
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| Geteilter Meinung. Ich möchte Sehenswürdigkeiten und Plätze sehen können, aber nicht mein Haus öffentlich machen. |
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| Dagegen. Widerspricht dem Datenschutz. |
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| Teilnehmerzahl: 142 | ||
Trash Poll der Woche
Das Ergebnis der Kalenderwoche 33/2010:
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Fast die Hälfte (42 Prozent) der Teilnehmer an dieser GULP Trash Poll ist für Google Street View, weil sie den Dienst praktisch finden. 17 Prozent sind dagegen und haben Datenschutzbedenken. Google Street View ist derzeit eines der am häufigsten öffentlich diskutierten Themen. Das mag einerseits daran liegen, dass der Deutsche Bundestag noch bis Mitte September Sommerpause hat und somit nicht genug neue politische Themen auf den Tisch kommen. Andererseits wird die Debatte dadurch angeheizt, dass Google bekannt gemacht hat, den Dienst bis Ende des Jahres in den 20 größten deutschen Städten einzuführen. Alphabetisch geordnet sind das die folgenden: Berlin, Bielefeld, Bochum, Bonn, Bremen, Dortmund, Dresden, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg, Stuttgart und Wuppertal. Nun regt sich Protest. Google soll keine Bilder des öffentlichen Raums ins Netz stellen und auf einer Karte verknüpfen dürfen, heißt es. Dabei lassen sich Street-View-Gegner gerne mal namentlich in Zeitungen und im Internet nennen – mit einem Foto von ihnen vor ihrem Haus, versteht sich. Das sind schon mehr Daten als die, die Google in diesem Zusammenhang sammelt. Ähnliche Dienste bereits online
Gerne vergessen wird in der Diskussion auch, dass es solche Dienste längst gibt. Im Online-Telefonbuch
Ganz zu schweigen davon, dass zum Beispiel auch die Bayerische Staatsregierung Es ist zu bedenken, dass es sich bei den Google-Bildern um Momentaufnahmen handelt – die noch dazu zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Ende des Jahres bereits veraltet sind. Einem potentiellen Einbrecher dürfte das nicht mehr Anhaltspunkte geben als ein Spaziergang. "Nicht aus dem technischen Fortschritt ausklinken" BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer spricht sich grundsätzlich dafür aus, die Vorteile von Google Street View zu sehen: "Wenn man in einer unbekannten Stadt unterwegs ist, macht man einfach ein Bild von der Straßensituation und das Handy sagt einem, wo man sich befindet. Es entsteht ein neues Feld ortsbezogener Dienstleistungen für Verbraucher und Unternehmen. Deutschland darf sich auf diesem zukunftsträchtigen Gebiet nicht aus dem technischen Fortschritt ausklinken." Dass es eine kontroverse Debatte um Google Street View gibt, ist gut und nützlich. Es kann nicht schaden, der "Datenkrake" kritisch gegenüberzustehen und jedes neue Angebot des Konzerns erst einmal zu prüfen. Da aber viel Angst mit im Spiel ist, wird die Diskussion über den Dienst teilweise nicht fundiert genug geführt. Google Street View ist ein Angebot, wie es schon mehrere gibt. Es wird das Internet nicht revolutionieren. Von Medien und Politik sollten Ängste und Bedenken ernst genommen, aber nicht geschürt werden. Wovor haben Sie Angst im Zusammenhang mit dem Stichwort Google Street View? Oder welche Ängste haben Ihre Bekannten, Freunde oder Kollegen? Wir sind gespannt auf Ihre Kommentare.
Quellen: |
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zum Beispiel kann jeder nach Adressen suchen und sich die dazugehörigen Luftbilder anzeigen lassen, auch aus der Vogelperspektive – das heißt, es sind Häuserfassaden zu sehen. Beim Anbieter 
