Kommentare zu diesem Artikel:
"Ich kann die Aussagen in den Kommentaren bestätigen. In den letzten 2 Jahren beobachte ich in den Entwicklungsabteilungen meiner Kunden die Tendenz zur 'Bremsklotz'. Als Freiberufler ist man in der Regel bemüht, sich technologisch auf dem Laufenden zu halten und die eigene Produktivität zu verbessern. Das ist manchmal mühselig, aber in unserem Job ohne Alternative, sonst gehört man schnell zum 'alten Eisen'. Das Umfeld beim Kunden besteht aber zum grossen Teil aus Festangestellten und meine Erfahrung ist, dass diesen die Motivation zur Produktivitätssteigerung durch neues Know-How fehlt. Alles was den Status-Quo verändert wird erst einmal kritisch gesehen und als Gefahr für die eigene Bequemlichkeit und Befindlichkeit eingestuft. Erschreckend ist auch das fehlende IT Grund Know-How von Verantwortlichen in höheren Management-Ebenen. Die Firmen haben in den letzten Jahren einfach zu wenig in die Weiterbildung ihrer Angestellten investiert und dies macht sich jetzt in Bezug auf die Produktivität in der Software-Entwicklung negativ bemerkbar. (Januar 2010)"
"Zufrieden bin ich mit meiner Arbeit nur bedingt. Das liegt aber eher daran, dass ich viele Klein- und Kleinstaufträge habe und wieder mal etwas größeres machen will. Das funktioniert aber nicht, weil ich auf die Frage nach dem 'Welche Projekte haben Sie in den letzten 12 Monaten gemacht?' Antworten muss: Keines größer als zwei MW (Mann_WOCHEN_!), aber dennoch gut ausgelastet mit 130 geschriebenen und vom Kunden bezahlten Rechnungen... (Januar 2010)"
"Nach einer gewissen Zeit sollte man als Selbstständiger herausgefunden haben, wie man seine Arbeitsbelastung und seinen Stress selbst beeinflusst. Das ist ja das Gute an der Selbstständigkeit. (Januar 2010)"
"Im letzten Projekt, in der Schweiz, wurde mir klar gesagt, ich sei zu schnell. Im aktuellen Projekt, in Deutschland, werde ich durch das gesamte Umfeld so ausgebremst, daß ich mich oft frage, ob es überhaupt möglich ist hier produktiv zu arbeiten. Besprechungen, die eigentlich 15 Minuten dauern könnten, werden regelmäßig auf drei bis vier Stunden ausgedehnt und dann 'lohnt es sich ja nicht mehr noch irgend was anzufangen' denn es ist ja eh bald Mittag oder Feierabend. Eine ganz andere Form von Stress. (Januar 2010)"
"Ein wesentlicher Punkt (jedenfalls bei mir) ist, dass das Projektumfeld so langsam agiert, dass ich aufpassen muss, sie nicht sändig zu überholen, wenn ich so mit ca. 60% Leistung arbeite. Sie sehen, wenn die Arbeitsleistung nicht den eigenen Ansprüchen genügt, heisst das nicht, dass dies Stress generiert, im Gegenteil. (Januar 2010)"