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| Warum
viele Argumente für e-Learning sprechen |
| (November
2004) |
Inhalt dieses Artikels:
Freiberufler-Szenarien
| Kurz und knapp: Was Freiberufler
wollen | Wege der Fortbildung
| Die flexible Alternative:
e-Learning | Wie weit geht
e-Learning? |
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| Wer dauerhaft als freiberuflicher
IT-Spezialist Erfolg haben will, muss seine Qualifikation immer
auf dem neuesten Stand halten bzw. bei Bedarf sich sogar eine
weitere, passende Zusatzqualifikation aneignen. Die verschiedenen
Wege der Weiterbildung und dabei insbesondere e-Learning nahmen
für GULP die Schulungsexperten der next step GmbH unter die
Lupe:
Viele IT-Freiberufler werden dann im Projekt eingesetzt, wenn es
kritisch wird und Erfahrung bzw. besondere fachliche Kenntnisse
gefragt sind. Eine besondere Herausforderung an den freiberuflichen
IT-Experten: benötigt wird ein immer höherer Wissensstand
bei einer immer kürzer werdenden Halbwertszeit des Wissens.
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| Freiberufler-Szenarien |
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| Ob er will oder muss, ob
beizeiten oder unter Druck, es ist Zeit für die Fortbildung.
Mögliche Situationen, in denen der IT-Freiberufler sich plötzlich
befinden kann:
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Das gekaufte Fachbuch hat nicht nur Antworten parat,
sondern wirft auch einige Fragen auf, die im Buch ungelöst bleiben.
Was tun? Auch wenn ein Ausweg gefunden wird, die Suche danach kostet
Zeit und Nerven. |
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Das Buch liegt auf dem Tisch, das Vorwort ist gelesen,
nur noch 650 Seiten. Täglich wird die Motivation für Kapitel
1 geringer. |
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Mühsam hat man sich durch die dicke Fachliteratur
gearbeitet, fühlt sich fit in der neuen Materie – aber
dem Projektanbieter reicht die Aussage allein, dass man sich das Wissen
angelesen hat, nicht aus. |
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Projektpause, die ideale Gelegenheit, sich für
ein Präsenzseminar anzumelden. Und kaum hat man den ersten Kurstag
hinter sich, meldet sich ein Projektanbieter mit einem lukrativen
Auftrag. |
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Der Freiberufler steckt mitten im Projekt – und
die Chancen für ein Nachfolgeprojekt stehen gut. Nur: Ein Spezial-Skill
ist gefragt und der Aufwand ist gar nicht so groß, es sich anzueignen.
Aber woher die Zeit für ein Präsenzseminar nehmen? |
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Der Freiberufler hat Zeit, ist motiviert, aber das
passende Präsenzseminar findet 600 Kilometer entfernt statt.
Gebühren plus Anreise plus Übernachtung plus Verpflegung,
da wird die Fortbildung schnell zum unbezahlbaren Luxus. |
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Teckkie durch und durch, erkennt der Freiberufler,
dass im Wettbewerb etwas Business-Know-how von Vorteil wäre.
Die Bücher dazu sind ihm zu dick, das Präsenzseminar zu
teuer. Eigentlich möchte er mit wenig Aufwand und Kosten nur
etwas Überblick bekommen. |
| Kurz und knapp:
Was Freiberufler wollen |
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| Wenn IT-Freiberufler sich fortbilden,
dann wollen sie:
| a) |
Qualität: Nur die beste Weiterbildung ist gut genug um
im Wettbewerb um das Projekt zu bestehen! |
| b) |
Flexibilität: Heute und übermorgen habe ich Zeit,
aber morgen bin ich im Projekt! |
| c) |
Praxisnähe: Theorie ist gut, aber noch wichtiger für
das Projekt ist die Umsetzung! |
| d) |
einen vernünftigen Preis: Es muss sich unter dem Strich
rechnen! |
| e) |
Aktualität: Das neueste Wissen, Scripte und Bücher,
schnell vor Ort, ohne Wartezeiten! |
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| Wege
der Fortbildung |
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| Der IT-Freiberufler, der sich weiterbilden
will, hat hinsichtlich den verschiedenen Formen der Weiterbildung
die "Qual der Wahl": |
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| 1) |
Präsenzseminare: Der persönliche Austausch, die
Möglichkeit der sofortigen Nachfrage und die Dynamik des
gemeinsamen Lernens sprechen für diese Alternative; auf
der Minus-Seite stehen dagegen vor allem fehlende Flexibilität. |
| 2) |
Fachbücher und –zeitschriften print: Eine Alternative,
die nur für sehr disziplinierte Freiberufler Sinn macht.
Gut als Ergänzung, problematisch als alleiniger Träger
der Fortbildung. |
| 3) |
Fachbücher online: Immer beliebter bietet dieses Angebot
den Vorteil, dank des Mediums Internet schneller und selektiver
vorzugehen und z. B. nur einzelne Kapitel herunter zu laden. |
| 4) |
Tagungen, Workshops und Austausch mit Kollegen generell: Wenn
die Veranstaltung gut organisiert ist und der Teilnehmerkreis
passt, die beste Gelegenheit, sich über Praxisfragen und
Alltagsprobleme kompetent auszutauschen. Für eine Fortbildung
mit schriftlich nachweisbaren Kenntnissen nicht geeignet. |
| 5) |
Persönlicher Coach: Diese zunehmend beliebte Möglichkeit
sich weiterzubilden, beschränkt sich zuvorderst auf die
Persönlichkeitsentwicklung – ist also in diesem
Zusammenhang uninteressant; |
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| und |
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| 6) |
e-Learning. |
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| Die
flexible Alternative: e-Learning |
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| Lernwillige IT-Freiberufler tun grundsätzlich
gut daran, sich mit Fortbildung und verstärkt mit dem Thema
e-Learning und Online-Büchern auseinander zu setzen. Ähnlich
wie e-commerce die Geschäftsmodelle und -prozesse der Unternehmen
veränderte, stellt sich auch die Entwicklung im e-Learning
dar.
Anfang des Jahrtausends hatte e-Learning einen Boom erlebt, danach
fungierte es unter "noch nicht soweit" – und jetzt
ist es wieder stark im Kommen. Das führt natürlich auch
dazu, dass das Angebot immer breiter wird: Von Betriebssystem bis
Datenbank, von SAP bis Oracle – die e-Learning-Vielfalt (nicht
nur) für IT-Freiberufler ist immens.
Und manchmal ist es dann alles andere als einfach, die Qualität
und den Nutzen des jeweiligen Angebotes richtig einzuschätzen.
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| Wie
weit geht e-Learning? |
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| Folgende Kriterien sind
Bestandteile von einem e-Learning-Angebot, das auf der Höhe
der Zeit die Ansprüche der „Schüler“ mit den
neuesten inhaltlichen, didaktischen und technischen Erkenntnissen
verbindet: |
| 1) |
Dem Lernenden werden die gewünschten
Trainingskurse als Software zur Verfügung gestellt, die sich
an jedem Computerarbeitsplatz nutzen lassen. |
| 2) |
Die Kurspakete sind so aufgebaut, dass die Einzelschritte
modular lernbar sind. So können Lernwillige mit spezifischem
Vorwissen an dem Punkt in das Lernpaket einsteigen, der ihrem Wissensstand
entspricht. Die Module müssen also in der Konsequenz auch einzeln
buchbar sein. |
| 3) |
Das modulare Kurskonzept folgt einem didaktisch durchdachtem
Aufbau. Sich in der neuen Materie schnell und sicher zu bewegen ist
das vorrangige Ziel, das vor allem auch durch ein Höchstmaß
an Verständlichkeit und eine logische Struktur gewährleistet
wird. |
| 4) |
Die Entscheidung für e-Learning muss selbstverständlich
für den IT-Freiberufler eine größere zeitliche Unabhängigkeit
bedeuten. Was heißt: Es obliegt dem Lernenden, wann er die einzelnen
Kursabschnitte behandelt; Pausen – etwa für den Jahresurlaub
– sind kein Problem. |
| 5) |
Alle Schulungsinhalte müssen dem aktuellen Entwicklungsstand
entsprechen. |
| 6) |
Durch e-Learning muss der IT-Freiberufler am Ende seiner
Fortbildung ausreichend vorbereitet sein für eine entsprechende
Abschlussprüfung, deren Bestehen durch ein anerkanntes Zertifikat
bestätigt wird. Von Vorteil ist es, wenn das e-Learning-Angebot
eine Informationsmöglichkeit beinhaltet, wo man sich am besten
zum Test anmelden kann – zum Beispiel bei einem der beiden für
Deutschland autorisierten Testcenter – entweder Sylvan Prometric
oder Virtual University Enterprises VUE. |
| 7) |
Zum interaktiven Lernumfeld wird e-Learning, wenn
sich der IT-Freiberufler zusätzlich für eine Online-Unterstützung
mit Tutoring entscheiden kann. Das Prinzip dahinter: Jedem Lernenden
werden täglich eine oder mehrere e-Mails zugesandt, die den Kursfortschritt
des erlernten Stoffes überprüfen. Help-Desk-Szenarien und
ergänzende Informationen stehen zur Verfügung, wodurch Kursinhalte
vertieft werden. |
| 8) |
Ein weiteres Argument für ein umfassendes e-Learning-Angebot
ist die permanente Lernkontrolle – sicher gestellt durch Fragen,
die sich per E-Mail an den zuständigen Mentor von diesem schnellstmöglich
beantworten lassen: Das nächste Kapitel wird erst dann begonnen,
wenn das aktuelle Material richtig verstanden worden ist. |
| 9) |
Ein interessantes Detail, wenn es angeboten wird: Durch
die Mentoringnutzung erlaubt e-Learning die Kommunikation in Echtzeit
über Life-Chat, wodurch eine direkte Kommunikation mit den Mentoren
ermöglicht wird. Für den Meinungs- und Wissensaustausch
mit anderen Lernenden stehen Diskussionsforen zur Verfügung.
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| 10) |
Vorteilhaft zur Abrundung: e-Learning wird bei Bedarf
optimal ergänzt durch die Möglichkeit des Zugangs zu e-Books.
Und am besten ist es, wenn man hier aus einem möglichst breiten
Programm die Bücher ganz oder nur in Kapiteln herunter laden
kann. |
| GULP
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