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| Kontakte
knüpfen und nutzen |
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| Jeder Kontakt – ob im privaten
oder beruflichen Zusammenhang – ist für Sie wichtig,
denn er kann zu weiteren vielversprechenden Bekanntschaften oder
direkt zu Aufträgen führen.
[...] Wir alle arbeiten gern auf Empfehlung. Von daher wenden wir
uns natürlich auch im Geschäftsleben in erster Linie an
Menschen und Unternehmen, mit denen wir bisher positive Erfahrungen
gemacht haben. Gibt es noch keine Erste-Hand-Erfahrungen, hört
man sich in der Regel im eigenen Umfeld um, ob jemand jemanden kennt
oder gute Erfahrungen mit einem von uns gesuchten Dienstleister
oder Lieferanten gemacht hat. Denn: Eine bessere Eintrittskarte
für eine künftige Geschäftsbeziehung als einen persönlichen
Kontakt oder eine Empfehlung durch jemanden, der einen persönlich
kennt und weiterempfiehlt, gibt es kaum.
Darum sollten Sie auf jeden Fall verstärkt Ihr Augenmerk auf
persönliche Kontakte legen:
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Knüpfen neuer Kontakte: Wichtig sind nicht nur einschlägige
Kontakte, etwa zu Entscheidern aus der von Ihnen angestrebten
Branche: jeder Kontakt, ob privat oder geschäftlich, kann
hilfreich sein. |
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Pflege und Nutzung vorhandener Kontakte: Kontakte wollen gepflegt
werden. Und zwar nicht, wie bereits betont, aus reinem Eigennutz!
Passen Sie die Intensität des Kontaktes Ihrem aufrichtigen
Interesse an. Kontaktpflege bedeutet nicht, dem anderen ständig
ins Blickfeld zu geraten. Auch ein lose aufrecht erhaltener,
angenehmer Kontakt ist absolut in Ordnung. |
Sicherlich haben auch Sie viele Kontakte, die eingeschlafen sind
und die Sie wieder aufnehmen können. In solchen Fällen
ist es wichtig:
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Sich vorher gut zu überlegen: Wen möchte ich erneut
kontaktieren und warum? |
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Klar zu sagen, worum es geht. |
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Ein ehrliches Interesse am beidseitigen Kontakt zu haben. |
Übrigens: Ein sehr schöner Zug ist es, für andere
Leute die Augen offen zu halten. Beispielsweise können Sie,
wenn Sie einen Artikel lesen, von dem Sie glauben, dass er einen
Ihrer Kontakte interessieren wird, diesem eine Kopie zufaxen oder
den Link schicken oder auch einen Hinweis auf eine Veranstaltung,
eine interessante Website oder ein gutes Buch geben.
Stichwort Kollegenparanoia: Haben Sie keine Angst, auch mit Mitbewerbern
gute Kontakte zu pflegen. Natürlich ist es angebracht, sich
ein Bild davon zu machen, ob die andere Person ebenso offen ist
und eine ausgewogene Geber-Nehmer-Mentalität mit in die Geschäftsbeziehung
bringt. Gehen Sie selbstbewusst und ohne Misstrauen in jeden Kontakt.
Gerade unter Kollegen werden nicht nur interessante Informationen
oder Aufträge weitervermittelt, sondern auch wichtige Tipps
und Erfahrungen ausgetauscht. |
| Stichwort
Netzwerke |
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| "Netzwerken" ist in aller
Munde, jeder Mensch hat ein Netzwerk. Bei den meisten ist es einfach
da und man würde es nicht "Netzwerk" nennen –
es sind die persönlichen und geschäftlichen Kontakte,
die man einfach hat und bei Bedarf gegenseitig nutzt, oft ganz automatisch
und vor allen Dingen mit den Menschen, mit denen man sich gut versteht.
Darüber hinaus gibt es natürlich auch formelle Netzwerke,
etwa über Berufs- und Branchenverbände, spezielle Frauennetzwerke,
Treffen von Existenzgründern oder von Selbstständigen
verschiedener Branchen. [...]
Meiner Erfahrung nach funktionieren Netzwerke dann, wenn
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sie sich aus dem ehrlichen Interesse aneinander ergeben, |
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wenn man sich offen und gern miteinander austauscht, |
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wenn ein aktives Geben und Nehmen entsteht, ohne dass man
das aufrechnet, und |
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wenn man die guten Leute in seinem Netzwerk auch miteinander
in Kontakt bringt. |
Dabei ist es nicht erforderlich, ständig in Kontakt zu stehen.
Wenn eine gute gemeinsame Basis geschaffen wurde, besteht das "Band"
zwischeneinander auch dann, wenn man ein Dreivierteljahr nichts
voneinander hört.
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| Messen und
Veranstaltungen |
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Einige sehr gute Möglichkeiten
für Ihre Akquise ergeben sich über Messen und einschlägige
Veranstaltungen, auf denen sich Ihre angestrebte Zielgruppe aufhält.
Je nachdem, in welcher Branche Sie tätig sind, weitet sich
die Akquise auch auf potenzielle Geschäftspartner oder Auftraggeber
aus, bei denen Sie als Subunternehmer tätig werden können.
| Checkliste für Messe-Besucher |
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| Vorbereitung |
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Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Aussteller. |
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Entscheiden Sie, wen und mit welchem Ziel Sie einen Stand
besuchen möchten. |
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Machen Sie sich einen realistischen Ablaufplan. |
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Wenn Sie sich für viele Aussteller interessieren, setzen
Sie Prioritäten, so dass Sie bei Zeitdruck vor Ort wissen,
wer Ihnen am wichtigsten ist. |
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Vereinbaren Sie mit ausgewählten Ausstellern vorab telefonisch
einen Termin auf der Veranstaltung. |
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Tauschen Sie Handynummern aus, wenn Sie Treffen auf der Veranstaltung
vereinbart haben, oft verschieben sich Termine spontan. |
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Nehmen Sie sich Schreibunterlagen mit, sodass Sie Ihren Plan
vor Ort aktualisieren können und sich nach Ihren Gesprächen
Notizen machen können. |
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Nehmen Sie eine ausreichend hohe Anzahl Visitenkarten (lieber
einen Stapel mehr) und sonstiges Werbematerial (Prospekte, Infoblätter
o. Ä.) mit (ohne Material dazustehen oder nachkopieren
ist peinlich). |
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Nehmen Sie für besonders wichtige Termine ordentliche
Präsentationsmappen mit. |
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Überlegen Sie sich vorher, wie Sie sich und Ihr Unternehmen
kurz und aussagekräftig vorstellen und welche Ziele Sie
wie vorbringen möchten (unvorbereitet kommt man schnell
ins "Labern"). |
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Auf der Veranstaltung |
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Gehen Sie geplant vor und machen Sie ausreichend Pausen.
Eine Veranstaltung – insbesondere wenn Sie sich selbst
bei Firmen vorstellen – ist sehr anstrengend und erfordert
Ihre volle Konzentration. |
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Sammeln Sie gezielt Material! Gerade auf größeren
Messen übernimmt man sich schnell und hat ein paar Kilo
Papier gesammelt, das nur unnötig beschwert und später
meist im Papierkorb landet. Nehmen Sie für Ihre Materialsammlung
geeignete, bequem zu tragende Taschen mit. |
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Fragen Sie am jeweiligen Stand zu Beginn immer nach, mit
wem Sie reden, und zwar nach dem Namen und der Funktion. So
vermeiden Sie doppelte Erklärungen. |
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Nach der Veranstaltung |
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Nehmen Sie sich unmittelbar nach der Messe die Zeit, Ihre
geknüpften Kontakte auszuwerten: Material aussortieren,
Notizen machen, Ihre Datenbank aktualisieren etc. |
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Senden Sie versprochene Informationen zeitnah zu. Wichtig:
keinen Serienbrief verschicken, sondern persönliche Briefe
bzw. E-Mails versenden und inhaltlich auf das Gespräch
Bezug nehmen. |
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Haken Sie 1–2 Wochen später noch einmal telefonisch
nach und bringen Sie sich in Erinnerung. [...] |
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| Bestehendes
Geschäft intensivieren |
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| Akquise bedeutet nicht nur das Bemühen
um Neukunden, sondern natürlich auch das Intensivieren bestehender
Geschäftskontakte. Gerade Selbstständige versäumen
es leider oft, mit den bestehenden Kunden in engem Kontakt zu bleiben.
Halten Sie sich immer vor Augen, dass neben der fachlich einwandfreien
Ausführung auch der persönliche Kontakt wichtig ist.
Möglichkeiten um den Kontakt zu halten sind beispielsweise:
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sich nach einem Auftrag gesondert bedanken, d.h. konkret
sagen, was Sie an der Zusammenarbeit besonders gut fanden; |
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wenn Sie gern mit einer bestimmten Person zusammenarbeiten,
ein schriftliches Lob an deren Chef schicken (das darf jedoch
niemals eine bloße Taktik sein!); |
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Informationen, die für Ihre Kunden interessant sein
könnten (Artikel, Hinweise zu Veranstaltungen, Webtipps
etc.), an diese faxen oder mailen; |
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je nach Art Ihrer Leistung ein Erinnerungsservice (z.B. Friseur
erinnert nach einigen Wochen an den neuen Haarschnitt, ein Zahnarzt
erinnert an einen Check-up-Termin etc.); |
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eine persönlich formulierte (!) Weihnachtskarte schicken,
eventuell mit einem kleinen Präsent; |
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zu den Geburtstagen Ihrer Kunden (manche Dienstleister haben
die Geburtsdaten von Haus aus in ihren Kundendaten) eine individuell
formulierte (!) Glückwunschkarte schicken oder persönlich
anrufen; |
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Ihre Kunden zu Veranstaltungen oder Messen einladen. (Achtung:
Das muss nicht heißen, dass Sie den Eintrittspreis übernehmen.
Allerdings sollten Sie das unmissverständlich formulieren.) |
Das sind nur einige Anhaltspunkte. Wichtig ist: Je intensiver der
Kontakt und je aufmerksamer Sie sind, desto eher sind Sie im Gedächtnis
bei Ihren Kunden. Und diese erkennen es an, wenn Sie sich aufrichtig
persönlich bemühen und kümmern und nicht aufdringlich
und allgemein "werben". Es ist wahrscheinlich, dass
Ihr Kunde Sie lediglich mit einer bereits in Anspruch genommenen
Leistung assoziiert. Wenn Sie ein breiteres Leistungsspektrum haben,
so müssen Sie dafür Sorge tragen, dass die Kunden Ihr
gesamtes Angebot kennen lernen. Die Akquise bei bestehenden Kunden
muss pro-aktiv sein. [...] Sagen Sie Ihren Kunden ruhig ganz offen,
dass Sie gern mehr für sie tun würden. Wenn Sie das Gefühl
haben, dass jemand eine bestimmte Leistung nicht kennt, oder Sie
eine neue Leistung/ein neues Produkt ins Programm nehmen, dann informieren
Sie Ihre bestehenden Kunden darüber. Gehen Sie hierbei auf
die individuellen Bedürfnisse Ihrer Kunden und auf bisherige
Aufträge ein, senden Sie keinesfalls nur ein allgemeines Mailing.
| Verschiedene Akquisetypen |
| Je nach Persönlichkeit und eigener Einstellung
gibt man sich nach außen. Oft ist einem gar nicht so richtig
bewusst, wie man wirkt. Hier eine kleine Liste von "Akquise-Typen",
die Ihnen dabei helfen soll, etwas bewusster auf die Nuancen
zu achten: |
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Mitreiß-Akquise
Der Mitreißer ist aufrichtig begeistert, von
dem, was er tut. Er weiß, was er kann, und tut sich leicht
damit, auf andere zuzugehen. Durch seine lebendige und sympathische
Art kommt er gut an. Kippen kann das, wenn der Mitreißer
vor lauter Begeisterung die Informationen vernachlässigt,
seine eigenen Grenzen überschreitet oder Bedenken seines
Gegenübers wegwischt und schönredet. |
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Fakten-Akquise
Hier wird mit reinen Informationen und Fakten argumentiert:
Praxiserfahrung, berufliche Stationen, nachweisbare Kompetenzen,
Fortbildungen, Abschlüsse, Methoden. Das Fachliche steht
im Vordergrund. Die Gefahr ist, dass das Persönliche zu
kurz kommt und man sich als Mensch nicht greifbar genug macht.
Wenn der Beweggrund dafür Unsicherheit ist, dann wird das
dennoch schnell deutlich. |
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Kampf-Akquise
Es gibt Leute, die gehen davon aus, dass ihr Gegenüber
eine Antihaltung einnehmen wird – egal, wer es ist und
worum es geht. Mit dieser Gewissheit wird auf Gegenrede und
missionarische Argumentation geschaltet. So kann es sein,
dass man ständig offene Türen einrennen möchte
– und letztlich sehr anstrengend beim Geschäftskontakt
ankommt.
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Jammer-Akquise
Hier fühlt sich die akquirierende Person benachteiligt
und geht davon aus, dass vermutlich nichts zustande kommen
wird. Gerade wenn häufig Absagen kommen oder die Auftragslage
kontinuierlich dürftig ist, wird schnell ein "Geben
Sie mir doch bitte eine Chance"-Eindruck erweckt. Damit
kommt ein Teufelskreis in Gang, denn dieses Verhalten wirkt
extrem unsicher und: niemand gibt im Geschäftsleben jemandem
einen Auftrag, nur weil dieser den braucht.
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Passiv-Akquise
Das ist die sehr zurückhaltende Form der Akquise.
Da wird vermieden, sich auch nur den Anschein des Verkaufen-Wollens
zu geben. Stattdessen wird versucht, dezent und durch die
Blume auf die eigene Leistung hinzuweisen, hoffend, dass dadurch
Aufträge entstehen. Abgesehen davon, dass auch hier der
Verdacht der Unsicherheit nahe liegt, kann noch etwas viel
Schlimmeres passieren: Da Passiv-Akquisler häufig zwar
Kontakt mit Kunden/Geschäftskontakten halten, jedoch
immer mit irgendwelchen Nebeninformationen, kann der Eindruck
entstehen, dass man total ausgelastet ist – und dadurch
Kunden nicht mit Aufträgen kommen, obwohl sie welche
hätten.
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Aufdräng-Akquise
Das ist der Gegensatz zum Passiven: Hier wird gnadenlos auf
eine andere Person eingeschwätzt – oft mit üblichen
Verkaufstaktiken. Es wird schnell klar, dass die Person sich
entweder gern reden hört oder einen Guerilla-Verkauf-Kurs
mitgemacht hat. Das Gemeine ist, dass dahinter häufig
Personen stecken, die gut in ihrem Job sind und die "eigentlich
ganz anders sind". Durch Verkaufstipps in Literatur
und Kursen haben sie sich jedoch ein Verhalten angewöhnt,
das sie zum "perfekten Verkäufer" machen
soll – und tatsächlich ein Schuss ins Knie ist.
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Dieser Text ist ein Auszug aus dem Buch "Kundenakquise"
von Gitte Härter im Cornelsen
Verlag Scriptor .
Die Autorin und der Verlag behalten sich alle Rechte am Artikel vor.
© 2005 Cornelsen Verlag Scriptor. |
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