Die acht Grundregeln der Peperoni-Strategie:
Spice up your life.

So setzen Sie Ihre natürliche Aggression konstruktiv ein.

(Juni 2008)
Autor: Prof. Dr. Jens Weidner, Hamburg

Zur notwendigen Handlungskompetenz der positiv Aggressiven zählt ein strategisch eingesetztes kommunikatives Repertoire vom einfühlsamen Bedrängen bis zum spontan-echt wirkenden Wutausbruch: die Klaviatur von Charme bis Vulkan! Die Hemmungslosigkeit zur Konfrontation, auch die Fähigkeit, künstlich zu explodieren (wenn nötig), das Spiel mit Zuckerbrot und Peitsche, das verschaffen Respekt - und respektiert werden ist die erfolgversprechende Alternative zum Geliebt-werden-Wollen, was in beruflichen Beziehungen mehr schadet als nützt. Der künstliche Ausbruch klingt zwar wenig authentisch, und dennoch ist da etwas dran! "Der ist mit Vorsicht zu genießen", bleibt bei Freund und Feind hängen. Die fährt die "gerade Linie mit Herz", heißt es anerkennend.

Grundlage der Peperoni-Strategie ist Ihre gesunde Durchsetzungsstärke - und die verlangt drei wichtige Erfolgsfaktoren:

    • Schnelligkeit, um mit der eigenen Dynamik das Gegenüber zu verblüffen und potenzielle Gegner ins Leere laufen zu lassen
    • geduldig sein und Unauflösliches aussitzen können;
    • aktuelle Schieflagen und Zukunftsprobleme beim Namen nennen, ohne Rücksicht auf falsch verstandene Harmonien

Die Peperoni-Strategie orientiert sich an acht Grundregeln. Diese helfen Ihnen, Ihre Durchsetzungsstärke zu steigern, Ihren Alltag würziger, bissiger und "schärfer" zu gestalten - und etwas für Ihre Psychohygiene zu tun, denn sie folgen einem lebensfrohen Leitsatz: One evil action every day keeps the psychiatrist away!
Sich mit Power durchsetzen, um Gutes zu tun!
 
Wer sich mit Freude durchboxen will, braucht den Glauben an die eigenen guten Ziele. Wenn man den hat, lohnt sich der Kampf für einen selbst und für das Unternehmen. Ziele können Wohlstand, Gesundheit, Glück für die Familie, schnelle Autos, schicke Häuser oder Projekt- und Beruferfolge sein. Wie lautet Ihr Ziel? Was möchten Sie erreichen? Sie brauchen eine Leitidee, um im Wettbewerb zu bestehen.

Wenn Sie allerdings keine Ziele haben, für die es sich zu kämpfen lohnt, können Sie sich entspannt zurücklegen. Sie sollten dann Ihre überschüssige Energie lieber in die Erziehung der Kinder, in Hobbys oder Ehrenämter stecken.
Unterlassen Sie chancenlose Kraftproben!
 
Bevor Sie einen Kampf beginnen, prüfen Sie die Gewinnchance. Liegt diese bei 51 Prozent zu 49 Prozent, lohnt es sich einzusteigen. Ich bevorzuge Kämpfe, die bereits im Vorfeld eher eine 70-prozentige Chance bieten. Diese Kämpfe sind weniger kraftraubend, und der Sieg ist genauso süß! Sollten die Erfolgsaussichten allerdings schwächer stehen, dann lassen Sie die Finger davon. Folgen Sie Anna Freuds "Identifikation mit dem Aggressor" und machen Sie sich Ihren Gegner zum Verbündeten, denn, wie schon Niccolo Machiavelli in seinem Bestseller Il principe (Der Fürst) empfahl: "Wen du nicht besiegen kannst, den mache zu deinem Freund!" Das klingt zwar anbiedernd, primitiv und fast archaisch, birgt aber eine Menge Wahrheit in sich! Denn wer als Gegner zu stark ist, kann als Partner nur kraftvoll sein.

Mitbewerbern sollten Sie von dieser Regel allerdings nicht berichten. Ganz im Gegenteil: Schicken Sie sie ins Rennen, wenn die Erfolgsaussichten schlecht sind. Sie müssen ihnen diese Herkules-Aufgabe nur mit Schmeicheleien versüßen: "Ich glaube, Sie sind der Einzige in unserem Unternehmen, der überhaupt in der Lage ist, dieses Projekt zu stemmen!" Die meisten Menschen sind anfällig für ein solches "Lob" und beißen an. Selbst Schuld! Umgekehrt gilt natürlich: Sollten Sie derartig freundliche Einschätzungen Ihrer Leistungsfähigkeit hören, dann aktivieren Sie Ihr misstrauisches Potenzial, und vergessen nicht Ihr pessimistisches Menschenbild - so schützen Sie sich vor Enttäuschungen.
Positionieren Sie sich!
 
Warten Sie nicht, bis Sie gefragt werden, sondern verschaffen Sie sich unaufgefordert, aber nicht aufdringlich Gehör! Es besteht sonst die große Gefahr, dass Sie ignoriert werden - besonders, wenn Sie klug sind und wirklich etwas zu sagen haben. Denn in diesem Fall besteht das berechtigte "Risiko", dass Ihre klugen Kommentare die anderen alt aussehen lassen. Nur ganz souveräne Zeitgenossen ertragen die Brillanz Dritter. Der Rest weicht der innovativen Kraft ihrer Umgebung lieber aus. Wollen Sie sich also durchsetzen, müssen Sie den Mut haben, sich ungefragt aufzustellen und auch Killerphrasen der Kollegen und Vorgesetzten Paroli bieten.
Meiden Sie Nörgler, Loser und Bedenkenträger!
 
Wer sich mit den nörgelnden Zeitgenossen umgibt, wird früher oder später mit deren negativen Eigenschaften assoziiert. Die Larmoyanten einzubeziehen und ihnen Zuspruch zu geben, hilft ihnen nicht aus ihrer unglücklichen und demotivierenden Rolle heraus. Es schadet aber Ihrem eigenen Image, weil nicht der Eindruck von Hilfsbereitschaft, sondern von Solidarität mit den ewig Jammernden entsteht. Das ist das absolute Gegenteil von einer win-win-Strategie und darum nicht empfehlenswert! Als bissige Abwehr können Nörgler und nervige Bedenkenträger allerdings sehr hilfreich sein:

So bitten Sie etwa die Mitarbeiterin, die Ihnen den Aufstieg vermasseln will, sich stärker um die Loser-Truppe zu kümmern, zum Beispiel beim täglichen Kantinenessen. Dankenswerterweise übernimmt sie den Motivationsjob. Den Restkollegen signalisieren Sie allerdings das Gegenteil: Sie seien von der Mitarbeiterin enttäuscht, weil sie sich nun jeden Mittag diesen Bremsern anschließen würde! Wenn Sie selbst um derart fürsorgliche Sozialarbeit gebeten werden, seien Sie also entsprechend vorsichtig!
Pflegen Sie Ihre Einsteckerqualitäten!
 
Wer sich durchsetzen will, stößt unvermeidlich auf Widerstand - auch auf solchen der harten Art. Das kann schmerzhaft sein, weil diese Gegenwehr bevorzugt auf die Schwachstellen zielt. Davon sollten Sie sich nicht irritieren lassen, denn es ist Teil des Machtspiels. Außerdem erfahren Sie auf diese Weise sehr schnell, auf wen Sie zukünftig nicht setzen dürfen, denn der Angreifer wird sich Ihnen gegenüber auch in Zukunft kaum loyal verhalten. Konfrontation schafft durchaus Klarheit - auch wenn sie gegen Sie gerichtet ist.

Hervorragend ist es natürlich, wenn Sie in der Lage sind, auch heftigen Angriffen Paroli bieten zu können, indem Sie zum Beispiel dem Angreifer lächelnd erwidern: "Das war ja schon ein ganz toller Angriff, aber ich finde, Sie sollten es noch mal versuchen und dann so richtig Gas geben." Diese Erwiderung erschüttert Ihr Gegenüber, weil es erfasst, dass es keine Schockwirkung bei Ihnen erzielen konnte.
Perfektionieren Sie Ihre Abwehrrhetorik!
 
Verbale Angriffe kommen naturgemäß unerwartet. Der Angreifer hofft auf den "Überrumpelungseffekt", um Sie kalt zu erwischen. Daher sollten Sie sich vorbeugend mehrere rhetorische Spitzfindigkeiten zurechtlegen, mit denen Sie sich Luft und Zeit verschaffen können. Die kurze Pause brauchen Sie dringend, um Gegenstrategien und -argumentationen zu entwerfen. Mein persönlicher Favorit aus dem Sortiment der Abwehrrhetorik lautet: "Das ist wirklich interessant, was Sie da sagen. Ich denke darüber nach ..."

Probieren Sie es aus. Die meisten Kritiker zeigen sich überrascht und sind angetan von der schnellen Einsicht. Deswegen setzen sie auch nicht rhetorisch nach. Sie freuen sich sogar, wenn Sie sich Notizen zu dem Gesagten in Ihren Timer machen. Diese Freude hielte sich allerdings in Grenzen, wenn sie wüssten, was dort wirklich steht: "Dr. Mensching hat mich öffentlich kritisiert: willkommen auf der schwarzen Liste!" Wobei empfehlenswert ist, dass Sie nur M (für Mensching) und S (für schwarze Liste) eintragen. Sollten Sie versehentlich den Timer irgendwo liegen lassen, können Neugierige so keine Rückschlüsse auf Ihren künftigen Pläne ziehen.

Es reicht auch, wenn Sie knapp notieren: "Mensching ist ein Idiot" - auch dies leicht verklausuliert. Auf Eintragungen ganz zu verzichten, das sollten Sie allerdings unterlassen. Sonst spielt Ihnen Ihr Kurzzeitgedächtnis einen Streich, Sie vergessen Menschings Attacke und helfen ihm sogar noch zwei Wochen später in einer kniffligen Angelegenheit. Das ist dann zwar wirklich nett, aber auch sehr dämlich. Sie dürfen sicher sein: Das wird Ihnen nicht gedankt. Mensching wird vielmehr vermuten, dass Sie um Kritik geradezu betteln, und Sie deswegen weiterhin schlecht behandeln!
Reagieren Sie sofort auf negative Gerüchte, die über Sie kursieren!
 
Wenn Ihnen Anspielungen und Verleumdungen über Sie zu Ohren kommen, müssen Sie sehr schnell reagieren, denn bevor Sie von den Gerüchten erfahren, hat bereits die ganze Abteilung davon gehört. Das ist wie beim Fremdgehen: Der Gehörnte erfährt es in der Regel zuletzt. Deswegen ist es wichtig, dass Sie sich sofort dagegen wehren, denn - und das macht die Brisanz aus - Gerüchte schwächen Ihre Position, und es bleibt häufig etwas hängen. Komplett ignoriert können sie sogar zum Vorläufer des Mobbings werden. Da ist Vorsicht geboten! Dies gilt besonders für vermeintlich harmlose, weil absurde Gerüchte, die zum Beispiel Ihre Unzuverlässigkeit, Illoyalität oder Unseriosität betreffen. Je schneller Sie den Gerüchten widersprechen und sie aus dem Weg räumen, desto besser.
Führen Sie regelmäßig eine Gegenspieleranalyse durch!
 
Fragen Sie sich in regelmäßigen Abständen, wer Sie im Team zwar immer anlächelt, aber faktisch gegen Sie agiert, indem er blockiert, zu vieles in Frage stellt oder Sie in eine schlecht besetzte und zerstrittene Arbeitsgruppe manövriert, die es schafft, auch die beste Idee zu Grabe zu tragen. Solche Zeitgenossen sollten Sie auf Distanz halten, nie im Meeting loben oder aufwerten und ihnen keine Arbeit erleichtern oder abnehmen, denn wenn diese Herrschaften überbeschäftigt sind, fehlt ihnen die Zeit zur Intrige! Nur so haben Sie eine realistische Chance, dass Ihr Gegenspieler nicht noch wächst und Sie womöglich später unterbuttern kann!
Fazit
 
Finden Sie das zu grob ? Ich hoffe nicht, denn diese acht Grundregeln der Peperoni-Strategie sichern Ihnen einen seriösen und soliden Einstieg in die Welt der Durchsetzungsstärke. Dabei ist es von zentraler Bedeutung, dass Sie sich gegen die Richtigen behaupten und nicht Machtspiele mit Menschen ausagieren, die kollegial und einsichtig sind und mit denen Sie in einem ganz normalen Gespräch zu einer konstruktiven Lösung gelangen können. Diese Mitarbeiter und Kollegen sollten in den Genuss Ihrer 80 Prozent wohlschmeckenden Paprikasanftheit kommen. Die scharfen 20 Prozent bleiben für Ihre Widersacher reserviert!
Prof. Dr. phil. Jens Weidner (Jg.1958) ist seit 1995 Professor für Kriminologie und Erziehungswissenschaften an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg.
Seit 1994 lehrt er als Management-Trainer am Gottlieb Duttweiler Institut für Wirtschaft und Gesellschaft (GDI), Zürich und seit 2000 am DaimlerChrysler Institut "Haus Lämmerbuckel", Stuttgart. Zuvor arbeitete er mit Gangschlägern in Philadelphia und entwickelte das Anti-Aggressivitäts-Training® für Gewalttäter, mit dem er 10 Jahre lang Hooligans, Skin-Heads und Totschläger behandelte und das heute in 98 Projekten jährlich 1300 Aggressive in Deutschland und der Schweiz betreut.
Die Peperoni-Stratgie
Der Autor behält sich alle Rechte am Artikel vor. © 2007 Campus Verlag

Kommentare zu diesem Artikel:

"Wunderbar, dass diese Art Paranoia so schlecht ankommt! (Juli 2008)"

"Zwar versucht der Autor im letzten Abschnitt seine traurigen Thesen zu relativieren, aber es scheint doch eindeutig zu sein, dass er die Welt in Schwarz/Weiß (Freund/Feind) teilt und es nicht nur beizeiten genießt, seine "Feinde" zu beschädigen. Die Ebene auf der Hr. Weidner denkt, zeigt sich gut unter Punkt 1: "Ziele können [...], schicke Autos, schicke Häuser sein." "Wenn Sie allerdings keine Ziele haben [...] Energie lieber in die Erziehung der Kinder, Hobbys oder Ehrenämter stecken." Welch verkehrte Wertschätzung! Da mittlerweile bekannt sein dürfte, dass auf Gewalt (auch psychische) stets Gegengewalt folgt, wundert es sehr, dass gerade ein Prof. Dr. keinen besseren Ansatz sieht, als den archaisch-triebhaften zu empfehlen. Ein düsteres Weltbild, wenn jeder danach verfahren würde und eine gute Anleitung, um sein Leben langfristig in einen Scherbenhaufen zu verwandeln. Die wahre Leistung besteht sicher darin, Kultur zu entwickeln, anstatt andere "vernichten" zu wollen. Wie die Geschichte zeigt, hat auf diese Art noch nie ein Mensch oder ein Land über irgendetwas dauerhaft "siegen" können. (Juli 2008)"

"Eins hat dieser Artikel wirklich bewirkt: Klasse Kommentare!!! (Juni 2008)"

"Prof. Dr. phil. Jens Weidner (so viel Zeit muss sein ;-))) zeichnet hier ein ziemlich schräges Menschenbild gepaart mit offensichtlicher Unkenntniss des Berufsalltags. Mag sein, dass sich seine hier propagierten Verhaltensstrategien in Jugendanstalten, im Umgang mit Gewalttätern und in den Führungsetagen der Großunternehmen bewährt haben (am Besten nicht weiter über potentielle Analogien nachdenken :-)). Aber ich bezweifel, dass dies alles auf den Berufsalltag übertragbar ist. Meine bisherigen Erfahrungen im "normalen" Projektumfeld sind weit entfernt von den hier propagierten Freund-Feind-Scenarien und taktischen Spielchen. Natürlich dürfen real existierende Konflikte (auch persönlicher Art) nicht mit einem Lächeln unter den Tisch gekehrt werden, sondern müssen geklärt werden. Aber das ist eine Binsenweisheit, dass wusste schon meine Tante Frieda. Was mir noch sehr unangenehm auffiel: ..."Wenn Sie allerdings keine Ziele haben, für die es sich zu kämpfen lohnt, können Sie ... Ihre überschüssige Energie lieber in die Erziehung der Kinder, in Hobbys oder Ehrenämter stecken." Wie tickt der denn? (Juni 2008)"

"Aggressives Verhalten funktioniert in Unternehmen bestenfalls kurzfristig: Sobald der kleine Machiavelli die Erde verbrannt hat, auf der er steht, muss er die Stellung wechseln (= neuer Job), sonst holen ihn die negativen Auswirkungen seiner Handlungen ein. Der jüngste Personalabbau bei Siemens ist ein schönes Beispiel dafür. (Juni 2008)"

"Genau diesen beschriebenen unangenehmen Typus von Zeitgenossen schieße ich in Meetings bevorzugt ab. (Juni 2008)"

"Mitarbeiter, die mit solchen Ellenbogenstrategien auf Kosten des Unternehmens und ihrer Kollegen nur ihre Karriere vorantreiben wollen, sind sofort draußen. (Juni 2008)"

"Und was macht der Durchsetzungsstarke, der dann alle "Dr. Menschings abgeschossen hat" und sich nur noch von Feinden umgeben, aber sehr (ohn-)mächtig sieht? Ich halte diesen Artikel zwar für die derzeitige Situation im Wirtschaftshaifischbecken sehr authentisch beschreibend, jedoch diese nicht für förderungswürdig, in dem man sich auch noch auf das perfide Ränkespiel der Betriebswirtschaft-Geschulten im Land um Posten und Pöstchen adaptiert. Meines Erachtens tut hier eher die bewußte Abgrenzung als "Mensch" gut. Gemeint ist die Spezies, die nicht nur Macht und Intrige im Sinn hat, sondern auch die Gegenpole. Nennt man m.W. soziale Intelligenz. Wie meine Vorschreiber schon anmerkten: Darum hat man sich doch als Freiberufler positioniert, um wieder positive Werte für konstruktives Arbeiten und damit Wertschöpfung vor araische Kampfmuster unserer evolutionären Vorentwicklungsstufen zu stellen, die letztlich nur Werte (finanzielle und nicht finanzielle) zu vernichten trachtet. Wie gesagt: Respekt vor dem Autor für die Ehrlichkeit der Zustandsbeschreibung. Höchste Ablehnung für die Adaptionshypothese und dass diese zum Ziel führt. Ist nicht meine Erfahrung. (Juni 2008)"

"Passt genau in unsere egoistische Gesellschaft. Einfach nicht meine Maxime im Leben -- egal, wie viele Idioten diese Strategie gegen mich anwenden. Immerhin betont der letzte Abschnitt den freundlichen Umgang mit kollegialen Menschen. (Juni 2008)"

"Vielleicht mag eine solche Strategie erfolgreich sein, ganz bestimmt gibt es Leute, die so agieren. - Aber die Gesellschaft als Ganzes wird so nachhaltig geschädigt(letztlich auch die Unternehmen). Deshalb nicht empfehlenswert. Positiv, daß es mal jemand so klar ausspricht. (Juni 2008)"

"Hervorragende Vorschläge, um als Festangestellter ein Egoist zu werden und ggf. (einsame) Karriere zu machen. Für Freiberufler nur bedingt und wenn, dann nur als Anschauungsunterricht, geeignet. Es gibt die beschriebenen Situationen zwar alle, aber sie sind zum Glück noch nicht typisch für hiesige (Arbeits-)Verhältnisse. Das Nichtbefolgen dieser (amerikanischen ?) Ratschläge und das Besinnen auf die bekannten nationalen Tugenden könnte jedenfalls mit dazu beitragen, in einer globalisierten Welt nicht auf die Hinterbänke der Entwicklung abzurutschen. (Juni 2008)"

"Ich kann mich den meisten hier getroffenen Aussagen anschliessen: dieser Artikel ist in Grossteilen ziemlich daemlich. Einem hoch dekorierten Erziehungswissenschaflter fallen nur solche Plattitueden ein? Die feindlich gesinnte Mitarbeiteren an den Loser-Tisch setzen und hinter ihrem Ruecken ueber sie ablaestern? Dem vermeintlichen Gegner mit einem Laecheln "Toller Anrgiff!" erwidern? Doktor M auf die schwarze Liste?? Freiberufler haben sicherlich auch oft mit Politik und Grabenkaempfen zu tun, diese lassen sich aber wohl nicht mit den hier aufgefuerten Pauschalstrategien meistern, und die Kollegen der oberen Fuehrungsebenen, auf die die hier gezeigten Machtspiele sich wohl eher anwenden lassen, haben hoffentlich bereits einen besseren Riecher fuer das Durchsetzen eigener Interessen entwickelt. Bei mir kommen lediglich Buch und Autor auf die schwarze Liste. (Juni 2008)"

"Die Ratschläge sind für Festangestellte sicherlich hilfreich. Ebenso für Pseudofreiberufler die in echten Langzeitprojekten stecken. Wenn ich in einem 'Einführungsprojekt' bin, sind solche Machtspielchen tödlich für das Projekt. Man sollte aber schon als Freiberufler ein Gespür für die Vorgänge haben und darauf achten nicht in den Krieg einbezogen zu werden. Falls es doch passiert RAUS aus dem Projekt. Ich habe mich doch für die Freiberuflerei entschieden, weil dieses Machttheater nicht will. (Juni 2008)"

"Wenn es deutlich mehr als 20% Widersacher gibt, oder einfach ausgedrückt, es mir in einem Projekt zu blöd wird, dann lautet meine Strategie mir bei der nächsten Vertragsverlängerung ein anderes Projekt zu suchen. Fertig. Mit diesem Damoklesschwert über dem Projekt frist einem eigentlich jeder Projektanbieter sowieso aus der Hand. Aber für Angestellte, die den Flaschenhals nach oben klettern wollen und Spaß dran haben, sicher interessante Strategie. (Juni 2008)"

"Kein Wunder, dass die Ellenbogenmentalität und das Gegeneinander anstatt das Miteinander zwischen Häuptlingen und Indianern Hochkonjunktur in diesem Land haben... Kein Wunder, dass die Management-Leistungen in diesem Land nicht mehr sozialverträglich sind und von Egoismus nur noch so strotzen... und dann kommen auch noch solche Bücher auf den Markt, die das Ganze zur Methode machen. Schämt Euch! (Juni 2008)"

"Traurige Welt (Juni 2008)"

"Ich kann nur tunlichst davon abraten Mitbewerber in schwierige Situationen zu manövrieren. Allein der Versuch ist schon "strafbar". 1. Denn dumm sind die Mitbewerber auch nicht und lassen sich nicht so leicht veralbern. 2. Später wird es dem Anderen auffallen und das kann sich rumsprechen und dann geht der Schuss nach hinten los. 3. Selbst wenn das Manöver gelingt wird man unbewusst eine Revanche erwarten. Das enspannt nicht gerade die Arbeitsatmosphäre. (Juni 2008)"

"Für Menschen, die immer eher an das Gute glauben, ist dieser Artikel eine gute Erinnerung... (Juni 2008)"

"Endlich mal was Anderes; bloss mit wem kann man dann noch reden, wenn all die Bdenkenträger und Nörgler wegfallen? (Juni 2008)"

""Das ist wirklich interessant, was Sie da sagen. Ich denke darüber nach ..." Eine rhetorisch Spitzfindigkeit vom Feinsten - muss man sich merken! "Das war ja schon ein ganz toller Angriff, aber ich finde, Sie sollten es noch mal versuchen und dann so richtig Gas geben." Unschlagbare Replik! Erschüttert jeden Gegenüber, für Monate! Den Mitarbeiter an den Deppentisch setzen und dann kolportieren, der Kopf sei ein Depp. Da merkt man die lange Erfahrung, den Dr. und Prof. in geballter Kompetenz. (Juni 2008)"