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| Referenzen im GULP Profil:
Die glaubwürdige Bestätigung
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(April 2005)
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Inhalt dieses Artikels:
Grundsätzliches
| Argumente dafür | Das
Handling | GULP Webadmins im Einsatz
| Wenn eine Referenz "durchfällt"
| Was eine gute Referenz auszeichnet |
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| Auf Projektsuche – für den Großteil
der IT-Freiberufler in Deutschland ist der Eintrag in die GULP Profiledatenbank
Visitenkarte und bevorzugtes Akquise-Instrument zugleich. Eine besondere
Bedeutung innerhalb des GULP Profils kommt dabei den Referenzen
zu, denn sie bestätigen die Glaubwürdigkeit der restlichen
Angaben. Und das wiederum schlägt sich in der Anzahl der Projektanfragen
nieder, die nachweislich bei vorhandenen Referenzen steigt.
Im April 2005: 55.583 IT-Freiberufler haben ihr Curriculum Vitae
(CV) in die GULP Profiledatenbank eingetragen – in den Pool
also, auf den mittlerweile 1.445 Projektanbieter bei ihrer Suche
nach externem IT-Know-how zugreifen. Grund genug für die meisten
selbstständigen IT-Experten, ihr GULP Profil mit Sorgfalt anzulegen
und zu pflegen; tun sie es nämlich
nicht, dann ist man sehr schnell im Wettbewerb um Projektaufträge
im Hintertreffen.
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| Grundsätzliches |
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| Neben fachlicher Qualifikation, Stundensatzforderung
und Projekterfahrung ist ein Projektanbieter auf Suche besonders
interessiert daran, dass die Kompetenz des in Frage kommenden IT-Freiberuflers
von möglichst unabhängiger Stelle aus bestätigt wird.
Er ist also besonders interessiert an den vorhandenen Referenzen
im GULP Profil.
Eine Definition: Eine Referenz ist das kurze persönliche Statement
eines fest angestellten Mitarbeiters beim Endkunden, das er nach
Abschluss eines IT-Projektes über die Arbeit des engagierten
IT-Freiberuflers gibt. Die Referenz wird mit Einwilligung des Referenzgebers
im GULP Profil des IT-Experten anonymisiert veröffentlicht.
Referenzen, ein paar Zahlen:
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5.171 Freiberufler haben gegenwärtig in ihr GULP Profil
mindestens eine Referenz aufgeführt. |
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Seit Juli 1999 wurden bisher insgesamt 11.634 Referenzen bearbeitet. |
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Monatlich kommen im Schnitt etwa 219 neue Referenzen hinzu |
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In der Kürze liegt die Würze: Eine Referenz umfasst
im Durchschnitt fünf Sätze. |
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| Argumente
dafür |
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| Sich um eine Referenz zu kümmern,
auch noch für ihre Veröffentlichung im GULP Profil zu
sorgen, heißt für einen IT-Freiberufler zuerst einmal:
Aufwand. Und auf den möchte er gerne verzichten, z. B. weil
er bereits im nächsten Projekt tief in der Arbeit steckt. Die
guten und ausgelasteten Zeiten können sich aber schnell wieder
ändern – und schon befindet man sich wieder im Wettstreit
um neue Projekte. Es geht nun darum, Projektanbieter mit Argumenten
zu überzeugen – ein besonders gutes Argument ist die
Referenz. Sie
| 1. |
ist eine gute Kritik eines zufriedenen Kunden, die positiv
den nächsten Projektanbieter beeinflussen kann; |
| 2. |
gibt dem Projektanbieter die Sicherheit, dass der IT-Freiberufler
zuverlässig und engagiert am Projekterfolg mitarbeitet;
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| 3. |
untermauert (ähnlich wie bei einem Zeugnis) die Reputation
des IT-Experten von objektiver und neutraler Stelle; |
| 4. |
ist für den Projektanbieter einfach zu handhaben: Statt
umständliches Anfordern kann er im GULP Profil des IT-Freiberuflers
dessen Referenzen sofort auf einen Blick sehen; |
erhöht schließlich die Marktchancen, weil Projektanbieter
sie bevorzugt als Entscheidungshilfe zu Rate ziehen. Denn: Bei einem
Vorstellungstermin ist es oft nicht mehr notwendig, Referenzen zu
benennen, da man den Projektanbieter durch Auftreten und Know-how
überzeugen kann. Bei GULP sieht der Projektanbieter jedoch
nur die Profile und muss sich jetzt entscheiden, welche Kandidaten
er kontaktiert.
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| Das
Handling |
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| Die Veröffentlichung einer Referenz folgt einem
logisch aufgebauten Ablauf.
A. Das "normale" Verfahren:
| 1. |
Zuerst sollte man das Projekt, für das der Endkunde eine
Referenz geben soll, im GULP Profil unter der Rubrik "Projekte"
beschreiben. |
| 2. |
Der Freiberufler muss einen fest angestellten Mitarbeiter
des Endkunden bitten, das Formular http://www.gulp.de/referenz.html
auszufüllen und abzusenden. Damit das Profil von GULP
eindeutig identifiziert werden kann, sollte man dem Referenzgeber
die GULP-ID mitteilen. Je früher dabei ein Freiberufler
tätig wird, desto schneller kann eine Referenz veröffentlicht
werden. |
| 3. |
GULP setzt sich mit dem Referenzgeber telefonisch in Verbindung
und lässt sich die Referenz kurz bestätigen. Wenn
ein Referenzgeber nicht mit Namen veröffentlicht werden
möchte, dann sollte er auch vom Freiberufler im Bereich
"Projekte" anonymisiert werden. Teilweise steht auch
im Vertrag, dass Auftraggeber nicht genannt werden dürfen
(z. B. höchste Vorsicht bei militärischen Projekten
oder solchen, die mit "Sicherheit" im weitesten Sinne
zu tun haben!). |
| 4. |
Die Referenz wird im Profil des Freiberuflers veröffentlicht.
Dieser sowie der Referenzgeber erhalten das vollständige
Profil mit der eingetragenen und bestätigten Referenz zur
Kenntnis zugeschickt. Es ist deshalb sinnvoll, dass der IT-Freiberufler
sein Profil vorher noch einmal überprüft – oder
was soll der Referenzgeber denken, wenn er im Profil in jedem
Satz auf mindestens drei Rechtschreibfehler stößt?
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Wichtig: Die Bearbeitung von Referenzen dauert in der Regel drei
bis fünf Werktage – je nachdem, wie schnell die zur Eintragung
erforderliche Gegenbestätigung durch den Referenzgeber eingeholt
werden kann. Nachträgliche Änderungen an einer bereits
bestätigten Referenz kann ausschließlich der Referenzgeber
veranlassen.
B. Eine Referenz liegt in Papierform bereits vor:
| 1. |
Zuerst sollte man das Projekt, für das der Endkunde eine
Referenz gegeben hat, im GULP Profil unter der Rubrik "Projekte"
beschreiben. |
| 2. |
Wichtig ist die Erfüllung folgender Voraussetzung: Die
Referenz ist auf dem Original-Firmenpapier des Auftrag- oder
Arbeitgebers mit Unterschrift ausgestellt worden. |
| 3. |
Der Referenztext muss wortgenau in das Online-Formular unter
http://www.gulp.de/referenz_fax.html
eingetragen werden. Dabei darauf achten, dass
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die Referenz anonymisiert, d. h. zum Beispiel der eigene
Name durch "der Consultant" oder "der IT-Spezialist"
ersetzt worden sind; |
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keine reinen Projektbeschreibung aus der schriftlichen
Referenz in das Online-Formular übernommen werden. |
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| 4. |
Nach Absenden des ausgefüllten Formulars muss das Original
an 089 / 500 316 999 mit dem Vermerk "zu Händen der
Abteilung Webadministration" gefaxt werden. Alternativ
kann man auch eine gescannte Version des Originals via E-Mail
an webadmin@gulp.de schicken. |
| 5. |
Die Referenz wird nach einem Vergleich des gefaxten Originals
mit der Online-Version im GULP Profil veröffentlicht. Eine
nochmalige Gegenbestätigung durch den Referenzgeber ist
nicht erforderlich. |
| 6. |
Über den erfolgten Referenzeintrag im Profil erhält
der Freiberufler von GULP eine separate Bestätigungs-E-Mail. |
Wichtig: Referenzen aus Arbeitszeugnissen werden durch GULP mit
folgendem Hinweis gekennzeichnet: "Projekt im Rahmen einer
Festanstellung durchgeführt". |
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| GULP
Webadmins im Einsatz |
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| Bei GULP sind drei
Webadmins u. a. für die Referenzen zuständig: Susanne
Liepert, Schik-Kwan Lee und Jeffrey Swingle.
Trifft eine Referenz bei GULP ein, dann folgt zuallererst eine
umfassende Prüfung durch einen Webadmin, die abklärt,
dass
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der Referenzgeber ein Festangestellter beim Kunden ist, also
kein Vermittler, kein Geschäftspartner, kein Verwandter
und selbstverständlich auch nicht der IT-Freiberufler selbst
ist; |
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der Selbstständige als IT-Experte in einem zeitlich begrenzten
IT-Projekt freiberuflich tätig war; |
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die Referenz eine persönliche Beurteilung enthält
und keine reinen Projektbeschreibungen; |
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die Referenz nicht aus einer Aus- oder Weiterbildung stammt.
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Anschließend setzt sich der GULP Webadmin mit dem Referenzgeber
in Verbindung (entweder telefonisch oder via E-Mail, in jedem Fall
aber über die Firmenadresse), denn nur bei dessen Bestätigung
wird die Referenz auch veröffentlicht.
Im Dienste der Qualität der GULP Profiledatenbank ähnelt
manche Tätigkeit des Webadmins tatsächlich der eines Detektivs,
denn leider gibt es auch einige (wenige) "schwarze Schafe"
unter den IT-Freiberuflern. Von einer Referenz der Mutter bis zur
Erfindung eines ganzen Betriebs – den GULP Webadmins ist fast
kein Versuch unlauterer Referenz-Generierung fremd, aber: Sie spüren
sie alle auf.
Sind Echtheit und Erfüllung der Kriterien überprüft,
erledigt der Webadmin die zur Veröffentlichung nötigen
Arbeiten. Er trägt in die vorbereitete Datei ein:
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den Eigennamen des IT-Freiberuflers in anonymisierter Form, |
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den Firmennamen, wenn der Referenzgeber es erlaubt hat, |
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Fremdfirmen grundsätzlich nur anonymisiert, |
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niemals Kontaktdaten (z.B. Homepages, Telefonnummern), aber
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den Referenztext, also die komplette persönliche Beurteilung. |
Zum Schluss wird die Referenz nochmals auf Rechtschreibfehler
geprüft und gegebenenfalls korrigiert – und schon ist
sie für Projektanbieter online zu sehen. |
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