SOS Neukunden: Mikromarketing für große Projekte
(Dezember 2008)
| Inhalt dieses Artikels: Treffen Sie mit Ihrem Angebot direkt ins Herz | Treffen Sie Ihre Key-Kontakte gezielt zufällig | Fahren Sie eine persönliche Werbe-Kampagne |
Autor: Gerhard Gieschen, Unternehmensberater
Wolfgang K. ist auf Kundenakquise. In Teil 1 der Serie hat er bereits Ansprechpartner gefunden, mit denen er gerne verhandelt und die zu ihm und seinem Projekt-Know-how passen. Wie geht er nun weiter vor? Wolfgang K. wird klar, dass es gar nicht darauf ankommt, in Aktionismus zu verfallen. Und dass er auch keine Hunderte von Kontakten benötigt. Denn er lebt von Großprojekten. Übersetzt in die Sprache der Jäger: Er ist auf Großwildjagd. Und dafür gibt es eine spezielle Jagd-Methode: das Mikromarketing.
Wolfgang K. ist auf Kundenakquise. In Teil 1 der Serie hat er bereits Ansprechpartner gefunden, mit denen er gerne verhandelt und die zu ihm und seinem Projekt-Know-how passen. Wie geht er nun weiter vor? Wolfgang K. wird klar, dass es gar nicht darauf ankommt, in Aktionismus zu verfallen. Und dass er auch keine Hunderte von Kontakten benötigt. Denn er lebt von Großprojekten. Übersetzt in die Sprache der Jäger: Er ist auf Großwildjagd. Und dafür gibt es eine spezielle Jagd-Methode: das Mikromarketing.
Wenn Sie mich fragen, ist Mikromarketing das erfolgreichste Marketing überhaupt. Mikromarketing ist sozusagen Marketing mit einer Streuungsbreite von 1. Oder mit den Worten der Werbespezialistin Sabine Andreadis: "Wir nehmen Sie ganz persönlich." Im Mikromarketing ist Ihnen Ihr Interessent so wichtig, dass Sie sozusagen immer einen Flyer in der Auflage von 1 erstellen.
Das hört sich aufwändig an, aber der Erfolg ist es wert. Denn Hand aufs Herz: Wenn Sie wirkliches Großwild jagen, wie viele neue Kunden brauchen Sie dann nächstes Jahr? Wie viele große Projekte können Sie überhaupt parallel abwickeln?
Mikromarketing reduziert Ihre Streuung auf ein Minimum und fokussiert all Ihr Denken auf genau diese ein, zwei oder drei wichtigen Kontakte. Denken Sie an die Kraft der Lupe. Wenn Sie die Sonnenstrahlen im Brennglas sammeln, können Sie ein Feuer entfachen, das Ihnen für viele Monate und Jahre Wärme und Geborgenheit gibt.
Ob Projektleiter, Interimsmanager, Programmierer oder Consultants, die Wirkung von Mikromarketing hat schon vielen geholfen. Meist schnell und direkt. Oft lag schon binnen sechs bis acht Wochen der erste Großauftrag vor – vorausgesetzt, die Zielgruppe wurde sauber fokussiert (siehe Teil 1: Wie Sie Ihre Traumkunden fokussieren) und daraus wurden acht oder zwölf potenzielle Traum-Kunden identifiziert und über Mikromarketing angegangen.
Starten Sie Ihr Mikromarketing, indem Sie acht Firmen ins Auge fassen, deren Probleme zu Ihrem Lösungsprofil besonders gut passen und die Ihnen außerordentlich attraktive Aufträge erteilen könnten. Finden Sie dann innerhalb dieser Unternehmen den Ansprechpartner, mit dem Sie am besten umgehen können. Erstellen Sie ein Angebot, das so besonders und persönlich ist, dass der Ansprechpartner Sie in jedem Fall empfängt. Oder finden Sie einen Weg, diesen Key-Kontakt gezielt zufällig zu treffen und ihm dann mit einem passenden Elevator-Pitch zu überzeugen.
Was aber, wenn Ihr Leistungsprofil keine Großprojekte umfasst? Dann wenden Sie Mikromarketing auf Ihre Key-Kontakte an. Key-Kontakte sind die Menschen mit Beziehungen und Renommee, Menschen, die aufgrund ihrer exponierten Stellung, Herkunft oder ihres Titels Ihre Zielgruppe maßgeblich beeinflussen können. Für den Finanz- und Versicherungsmakler kann das beispielsweise der Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer sein.
Das hört sich aufwändig an, aber der Erfolg ist es wert. Denn Hand aufs Herz: Wenn Sie wirkliches Großwild jagen, wie viele neue Kunden brauchen Sie dann nächstes Jahr? Wie viele große Projekte können Sie überhaupt parallel abwickeln?
Mikromarketing reduziert Ihre Streuung auf ein Minimum und fokussiert all Ihr Denken auf genau diese ein, zwei oder drei wichtigen Kontakte. Denken Sie an die Kraft der Lupe. Wenn Sie die Sonnenstrahlen im Brennglas sammeln, können Sie ein Feuer entfachen, das Ihnen für viele Monate und Jahre Wärme und Geborgenheit gibt.
Ob Projektleiter, Interimsmanager, Programmierer oder Consultants, die Wirkung von Mikromarketing hat schon vielen geholfen. Meist schnell und direkt. Oft lag schon binnen sechs bis acht Wochen der erste Großauftrag vor – vorausgesetzt, die Zielgruppe wurde sauber fokussiert (siehe Teil 1: Wie Sie Ihre Traumkunden fokussieren) und daraus wurden acht oder zwölf potenzielle Traum-Kunden identifiziert und über Mikromarketing angegangen.
Starten Sie Ihr Mikromarketing, indem Sie acht Firmen ins Auge fassen, deren Probleme zu Ihrem Lösungsprofil besonders gut passen und die Ihnen außerordentlich attraktive Aufträge erteilen könnten. Finden Sie dann innerhalb dieser Unternehmen den Ansprechpartner, mit dem Sie am besten umgehen können. Erstellen Sie ein Angebot, das so besonders und persönlich ist, dass der Ansprechpartner Sie in jedem Fall empfängt. Oder finden Sie einen Weg, diesen Key-Kontakt gezielt zufällig zu treffen und ihm dann mit einem passenden Elevator-Pitch zu überzeugen.
Was aber, wenn Ihr Leistungsprofil keine Großprojekte umfasst? Dann wenden Sie Mikromarketing auf Ihre Key-Kontakte an. Key-Kontakte sind die Menschen mit Beziehungen und Renommee, Menschen, die aufgrund ihrer exponierten Stellung, Herkunft oder ihres Titels Ihre Zielgruppe maßgeblich beeinflussen können. Für den Finanz- und Versicherungsmakler kann das beispielsweise der Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer sein.
| Fahren Sie eine persönliche Werbe-Kampagne |
| Hat das persönliche Angebot nicht den gewünschten Erfolg gebracht? Haben Sie Ihren Mut zusammengenommen, den Entscheider kontaktiert und nichts ist passiert? Keine Angst, das ist kein Beinbruch, sondern erst der Anfang Ihrer Kampagne. Denn wirklich wertvolle Kontakte sollten Sie nicht so schnell vom Haken lassen. Vielleicht war Ihr Angebot gut, aber zur Zeit hat Ihr Key-Kontakt andere Sorgen. Oder er will einfach prüfen, wie nachhaltig Sie Ihre Sache verfechten. Oder er erwartet einfach von Ihnen, dass Sie sich wirklich bemühen. Geben Sie nicht auf, bevor Sie den Kunden nicht mindestens sieben Mal kontaktiert haben. Nehmen Sie dazu den Namen auf Ihre neue Kontakt-Liste und versehen sie mit drei A. Das Triple-A, wie die Amerikaner dieses Zeichen zu nennen pflegen, signalisiert Ihnen zukünftig: Achtung, 100 Prozent A-Potenzial. Versuchen Sie bei Ihren Triple-A-Kontakten sich selbst zu übertreffen. Flechten Sie beispielsweise bei Ihren "normalen" Mailings immer noch zu Beginn und/oder Abschluss eine persönliche Bemerkung ein. Knüpfen Sie an Ihr letztes Treffen oder Ihr letztes Telefonat an oder auf sein Hobby oder die Familie. Entscheidend ist, dass Ihre Nachricht persönlich, interessiert und authentisch wirkt. Die Mikromarketing-Spezialistin Sabine Andreadis gibt dazu noch folgenden Tipp: Achten Sie zukünftig in Presse und Internet auf Artikel, die für Ihren A-Kontakt interessant sein könnten. Dann schicken Sie ihm doch einfach eine Kopie des Artikels zu, mit einem Post-it: "Für Sie gelesen". Und falls es Ihnen möglich ist, zeigen Sie zukünftig so oft es geht immer da Ihr Gesicht, wo sich Ihre Key-Kontakte treffen. Weitere Tipps, Checklisten und Hinweise finden Sie in Gerhard Gieschens neuem Buch "SOS Neukunden: Wie man Kunden gewinnt, ohne anrufen zu müssen". Für Vielfahrer und Gernhörer ist es auch als Hörbuch verfügbar. Weitere Informationen unter www.erfolgreich-im-geschaeft.de . |
Gerhard Gieschen unterstützt Unternehmer, Selbstständige und Freiberufler dabei, ihren Gewinn zu steigern. Seit über 25 Jahren ist er als Gründer, Gesellschafter
und geschäftsführender Gesellschafter im Dienstleistungs- und IT-Bereich tätig und gibt seine Erfahrungen als Betriebsberater, Trainer, Erfolgs-Coach und Buchautor weiter. Er behält
sich alle Rechte am Artikel vor. © 2008 Gerhard Gieschen.


