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| 1.
Positive Grundstimmung bewahren |
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Die Rahmenbedingungen für eine selbstständige Tätigkeit
in der Informationstechnologie sind in Deutschland immer noch relativ
gut, obwohl die Anzahl der Anfragen deutlich zurückgegangen
ist. Dies belegen u. a. die recht stabilen Stundensätze. Im
Gegensatz dazu berichten Kollegen in den traditionell starken Märkten
für IT-Freiberufler wie z. B. USA oder UK von massiven Honorareinbrüchen
und langen Leerzeiten zwischen den Projektaufträgen.
Zahlreiche Projekte sind nicht an auf unbestimmte Zeit verschobene
Investitionen gebunden, beispielsweise im technischen Umfeld, wo
trotz Börsen-Crashs immer noch Autos, Flugzeuge und Industrieanlagen
entwickelt werden. Teilweise ergeben sich sogar neue Chancen für
freie Mitarbeiter aufgrund von Outsourcing-Aktivitäten und
konzernweit beschlossenen Einstellungsstopps für fest Angestellte.
Die wirtschaftlichen Perspektiven sind im Vergleich zu vielen anderen
Freiberuflern wie z. B. Angehörigen der klassischen und neuen
Medienberufe immer noch gut.
Auch wenn Kunden (im folgenden seien Endkunden, Systemhäuser,
Unternehmensberatungen, Vermittler allesamt Kunden' genannt)
berichten, dass sich auf eine Anfrage 50 Freiberufler bewerben,
bedeutet dies noch lange nicht, dass die Chance einen Auftrag zu
erhalten, insgesamt nur 1:50 steht. Es bedeutet lediglich, dass
viele Kontakte und Anfragen erforderlich sind, um zum Abschluss
zu kommen. Es gilt nun ein für andere Selbstständige längst
bekanntes Gesetz der Quote bei der Auftragssuche: Viele Kontakte
=> einige konkrete Anfragen => ein Abschluss. Wenn Profil,
Preis und die Chemie zwischen den Beteiligten stimmen, ist es nur
eine Frage der Zeit, zum Abschluss zu kommen.
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| 2.
Bewerbungsstrategie selbstkritisch hinterfragen |
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In den vergangenen Jahren gab es für freie wie fest angestellte
IT-Spezialisten kaum echten Leidensdruck, die Spielregeln der professionellen
Bewerbung um Jobs und Aufträge zu erlernen. So sind die Profile
und Lebensläufe mancher IT-Spezialisten immer noch erschreckend
unprofessionell gestaltet, obwohl zur Optimierung der eigenen Unterlagen
gerade in Leerzeiten ausreichend Gelegenheit besteht. Wer sich überfordert
fühlt, kann seine Unterlagen auch Berufskollegen zeigen und
sie um Feedback bitten oder professionelle Bewerbungshelfer in Anspruch
nehmen.
Scheitert der Pitch um ein Projekt nach dem persönlichen Gespräch
beim Kunden, sollte man nachfragen, ob ein anderer Freiberufler
zum Zuge gekommen ist oder andere Gründe zur Absage geführt
haben. So kann man eine bessere Einschätzung der eigenen Stärken
und Schwächen gewinnen. Auch online gibt es zahlreiche Quellen
und Ressourcen mit Tipps und Tricks zur Verbesserung des Erfolges
in Verkaufs- und Vorstellungsgesprächen, die sinngemäß
von IT-Freelancern umgesetzt werden können.
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| 3. Kunden
begeistern, Kontakte pflegen und Neugeschäft generieren |
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Einige Freiberufler "konzentrieren" sich gern zu 100
% auf ihre fachlichen Aktivitäten, um jeweils erst dann neue
Aufträge zu akquirieren, wenn das laufende Projekt (fast) abgeschlossen
ist. Alte Kunden und Kollegen geraten schnell in Vergessenheit,
ähnlich wie der ehemalige Arbeitgeber eines fest Angestellten.
Diese Haltung hatte in den Boom-Jahren Ende der 90er vielleicht
eine gewisse Berechtigung.
Heute müssen diese Kontakte laufend gepflegt werden, da sie
zu wertvoll sind, um sie als potenzielle Multiplikatoren zu vernachlässigen.
Die Anbahnung einer Zusammenarbeit in IT-Projekten ist komplexer
als die Suche nach Schlagworten der neuesten Trends und Technologien
in Profilen. Menschen wollen mit anderen Menschen zusammenarbeiten,
die sie idealerweise bereits kennen, oder denen sie aufgrund einer
Empfehlung vertrauen können.
Zufriedene Kunden können eine Empfehlung an eine andere Abteilung
oder ihre Geschäftspartner aussprechen oder dem Freiberufler
Tipps geben, wo er sich für potenzielles Neugeschäft ins
Gespräch bringen kann. Ehemalige Freiberufler-Kollegen haben
vielleicht eine Anfrage für ein größeres Projekt
vorliegen, das sie nur zusammen mit anderen Dienstleistern stemmen
können. Ein fest angestellter Ex-Teamkollege ist möglicherweise
in eine andere Abteilung oder Firma gewechselt und trägt dort
nun Projektverantwortung. Hier bieten sich zahlreiche Gelegenheiten,
diese Chancen kann aber nur nutzen, wer Projekte zuverlässig
und zur "vollsten" Zufriedenheit seiner Kunden durchgeführt
hat. Denn nur dann werden sich die Kontakte aus dem Netzwerk wohlwollend
an die guten Leistungen erinnern.
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| 4.
Projektbezogene Kostenrechnung durchführen |
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Räumliche Flexibilität ist zweifellos ein Vorteil bei
der Projektsuche. Manche Freiberufler preisen jedoch die echten
Kosten eines auswärtigen Vor-Ort-Einsatzes nicht vollständig
in ihren all-in' Stundensatz ein, obwohl die Reisekosten oft
den größten Anteil ausmachen. Es ist daher sinnvoll,
stets einen projektbezogenen Stundensatz zu berechnen und zu kommunizieren.
In die Preisberechnung sollten dann folgende Faktoren einfließen:
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Unterbringung am Einsatzort (Hotel, Zimmer oder Zweitwohnung) |
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Reisekosten zwischen Wohnort und Einsatzort |
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Reisezeiten, die nicht getrennt abgerechnet werden. |
Ein Freelancer, der seine Leistungen überwiegend in Heimarbeit
erbringt, kann bei gleichem Stundensatz und gleicher Arbeitszeit
leicht 20 Prozent mehr umsetzen, als ein Kollege, der 8 Stunden
pro Woche mit nicht abrechnungsfähiger Reisezeit verbringt.
Hinzu kommen noch direkten höheren Kosten für Fahrt/ Flug
und Unterbringung. Bei der Berechnung der Reisekosten ist zu bedenken,
dass diese bei langfristigen auswärtigen Einsätzen u.U.
aus dem versteuerten Nettoeinkommen zu bestreiten sind, und mit
einer Gewichtung in die Stundensatz-Kalkulation eingehen müssen.
Es bleibt dann jedem selbst überlassen, zusätzlich noch
ein Schmerzensgeld für den Verlust an Lebensqualität durch
den Einsatz fern von Heim, Freunden und Familie einzurechnen.
Bei realistischer Rechnung ergibt sich mit 20-40 Prozent Aufpreis
schnell ein Stundensatz, den kein Kunde mehr bezahlen will. Selbst
wenn Sie niemals mit den genannten Aufschlägen anbieten wollen,
ist es sinnvoll, diese Rechnung für jede Projektanfrage aufzustellen,
um ein Gefühl dafür zu bekommen, bei welchem Vergleichsstundensatz
ein lokales Projekt lukrativer ist.
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| 5. Leerzeiten
und Ausfälle einplanen - Rücklagen bilden |
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Freiberufler müssen ihren Lebensstandard und ihre Betriebsausgaben
den langfristig sicher zu erwirtschaftenden Gewinnen bzw. Umsätzen
anpassen. Wer seine laufenden Ausgaben auf das Niveau der Boom-Jahre
angehoben hat, sollte sie jetzt zurückfahren und vermehrt Rücklagen
bilden. Solange die Geschäfte noch gut laufen und finanzieller
Spielraum vorhanden ist, bestehen naturgemäß bessere
Handlungsalternativen, um Einsparungen auf den Weg zu bringen.
Mit der Gewissheit, mindestens einige Monate problemlos überbrücken
zu können, fällt es auch leichter, bei Bedarf neue Kunden
zu finden und faire Konditionen zu verhandeln. Wer unter dem Erfolgsdruck
steht, um jeden Preis handelseinig zu werden und ein Projekt zu
"an Land zu ziehen", läuft Gefahr zu schlechten Konditionen
abzuschließen. Setzen Sie sich nicht diesem Verhandlungsdruck
aus.
Zur Abschätzung des mindestens benötigten Puffers müssen
einige Annahmen getroffen werden. Ein realistisches Szenario ist
die Insolvenz eines Kunden mit anschließender Suche nach einem
neuen Projekt. Also zum Beispiel: Bei monatlicher Abrechnung mit
3 Wochen Zahlungsziel sind ca. 7-8 Wochen Vorleistung erbracht,
wenn die Zahlungsschwierigkeiten des Kunden bemerkt werden. Wer
noch 1-2 Wochen Goodwill investiert und sich vertrösten lässt,
verliert schon das Honorar für bis zu 10 Wochen Arbeit, bevor
die Suche nach neuen Kunden überhaupt beginnt. Nimmt man nur
weitere 10 Wochen für die Akquisition eines Folgeauftrages
an, müssen insgesamt schon 20 Wochen Umsatzausfall abgefangen
werden.
Ihre Reserven sollten also genügen, um mindestens ein halbes
Jahr lang Betriebskosten und Lebenserhaltung abdecken zu können.
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| 6. Verluste
begrenzen |
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Einzelne Freiberufler berichten, dass es ihnen schwer fällt,
auf Zahlungsschwierigkeiten ihrer Kunden angemessen zu reagieren.
Wer nur Mahnungen verschickt oder gar nicht reagiert, läuft
Gefahr, erst monatelang umsonst zu arbeiten und dann bei einer Insolvenz
den Honoraranspruch komplett zu verlieren. Bei einer Überreaktion
auf nur vorübergehende Zahlungsschwierigkeiten besteht das
Risiko, den Kunden für künftige Aufträge zu verlieren.
Ein Zahlungsverzug, der mehr als ein paar Tage über das Zahlungsziel
hinaus geht, ist in jedem Fall ein Alarm-Signal. Ein harter, aber
durchaus üblicher Eskalationsschritt ist die sofortige Einstellung
der weiteren Leistungen, da die eigene Zeit notfalls besser in die
Suche nach neuen Kunden investiert wird. Ist der Kunde ein kleines,
inhabergeführtes Unternehmen, kommt auch ein notarielles Schuldanerkenntnis
mit Bürgschaft der Gesellschafter in Betracht, damit die Forderung
bei einer Insolvenz wenigstens nicht vollständig untergeht.
Bei guten Kunden, die man in keinem Fall verlieren möchte,
oder Großkonzernen gelten allerdings andere "Spielregeln".
Bei Großunternehmen der Old-Economy kann man einen Totalverlust
nahezu ausschließen, so dass die Gewährung einer längeren
Zahlungsfrist vergleichsweise unkritisch ist. Klären Sie etwaige
Unstimmigkeiten auf dem kurzen Dienstweg: Wenn der unmittelbare
Ansprechpartner keine Informationen hat, rufen Sie einmal in der
Einkaufsabteilung an: dort arbeiten auch nur Menschen.
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| 8.
Verhandlungen in schwierigen Zeiten |
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Der Kostendruck auf Projekte ist gestiegen, das Verhandlungsklima
zwischen Freelancern und ihren Kunden ist im allgemeinen härter
geworden. Hier meine Tipps für die erfolgreiche Verhandlungsführung:
Erforschen Sie laufend den Ihren eigenen Marktwert. Gewinnen Sie
durch Gespräche mit Interessenten, Internet-Recherche, Studium
der Fachpresse, Gespräche mit alten Kunden und Kollegen einen
Einblick in die derzeitige Marktlage. Zu welchen Konditionen werden
die eigenen Skills und Fähigkeiten derzeit gehandelt? Hinterfragen
Sie extrem billige Angebote: Oft stehen hinter angeblich zu Spottpreisen
verfügbaren Experten bei näherem Hinsehen offensichtlich
recht schwache Profile, die zwar formal die Projekt-Anforderungen
(beherrschte Technologien) erfüllen, aber einen zwiespältigen
Gesamteindruck hinterlassen (beispielsweise Berufseinsteiger mit
minimaler Erfahrung oder Arbeitslose, die sich bislang erfolglos
als fest Angestellte beworben haben und den Projektmarkt einmal
antesten wollen).
Lehnen Sie offensichtlich völlig übertriebene Vorschläge
ab und lassen Sie die entsprechenden Geschäftskontakte notfalls
einschlafen. Es gibt auch in der derzeitigen Marktlage genügend
potenzielle Kunden, die an langfristigen, partnerschaftlichen Geschäftsbeziehungen
interessiert sind und faire Konditionen anbieten. Gleiches gilt
für Anfragen, die übertrieben niedrige Dumping-Stundensätze
fordern. Solche Anfragen sind oft ein Indiz für einen unseriösen
Zwischenhändler, der versucht, eine hohe Marge einzuspielen
oder selbst (im Wettbewerb mit anderen) beim Endkunden durch das
billigste Angebot zu glänzen.
Konkretisieren Sie Angebote, Leistungen, Preise, Konditionen möglichst
erst dann, wenn klar erkennbar ist, dass auch ein echtes Kaufinteresse
vorliegt. Es ist zum Beispiel müßig, ohne jemals den
echten Interessenten getroffen zu haben, detaillierte Planungen
und Aufwandschätzungen zu erstellen, wenn diese durch eine
lange Kette von Zwischenhändlern bis zum Endkunden durchgereicht
werden.
Geben Sie Ihre Honorarforderung stets bezogen auf die jeweilige
Projekt -Anfrage an. Nennen Sie auf allgemeine Anfragen lediglich
eine vage Spanne, insbesondere wenn Sie mehrere Spezialisierungen
anbieten, die am Markt unterschiedlich gehandelt werden (bezogen
auf die Branche, Technologien oder Rolle im Projekt). Zum Beispiel:
"Kunden im Großraum München von X bis Y EUR - je
nach Branche, Projektdauer und den geforderten Skills".
Eröffnen Sie sich Handlungsspielräume (durch finanzielle
Rücklagen oder mehrere laufende Anfragen): verhandeln Sie immer
mit der inneren Einstellung, dass Sie nicht um jeden Preis zum Abschluss
kommen müssen.
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| 9. Stundensatz-Poker:
Wie lange warten auf das passende Projekt? |
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Ein klassisches Dilemma des Freiberuflers ist die Frage, ein mögliches
Projekt zu wenig attraktiven Konditionen anzunehmen oder es auszuschlagen,
um auf ein besseres Angebot zu warten. Also liegt es nahe, einmal
durchzurechnen, wie lange sich das Warten eigentlich lohnen würde.
Bezogen auf einen angenommenen Projekt-Zeitraum von einem Jahr
"kostet" die erste Woche Wartezeit einen Umsatzausfall
von 1/52, also ca. 2 Prozent . Ein Monat Wartezeit kostet 1/12 (ca.
8 Prozent ) des Jahresumsatzes. Wer ein weniger attraktives Projekt
ablehnt, um einen Monat später ein besseres Angebot anzunehmen,
setzt die Messlatte für den Stundensatz des "besseren"
Angebotes also 8 Prozent höher. Nach zwei (drei) Monaten sind
es bereits 16 Prozent (25 Prozent ).
Längeres Warten auf ein Projekt zu einem geringfügig
besseren Stundensatz über mehrere Monate hinweg lohnt sich
also nicht. Andererseits wird es erfahrungsgemäß schwer
fallen, einen bestehenden Kunden, der einmal an günstige Stundensätze
gewohnt ist, später sukzessive an höhere Preise zu gewöhnen.
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| 10.
Informationsquellen aus der Real-World nutzen |
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Die besten Tipps und die wichtigsten Informationen kann man nur
im persönlichen Gespräch mit Kollegen, Projektleitern
und Einkäufern beim Kunden erfahren. Wer bei der täglichen
Projektarbeit gar nicht mit Gleichgesinnten in Kontakt kommt, findet
in vielen Großstädten Freiberufler-Stammtische. Gerade
unter den selbstständigen Kollegen ist die grundsätzliche
Bereitschaft hoch, an einem offenen Erfahrungs- und Gedankenaustausch
teilzunehmen. Viele Freelancer nehmen solche Möglichkeiten
bislang nicht wahr.
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| Fazit |
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In schwierigen Zeiten können sich die IT-Freiberufler nicht
mehr allein auf ihre fachlichen Fähigkeiten verlassen. Selbstständiges,
unternehmerisches Denken und Handeln ist nunmehr erforderlich, um
eine nachhaltig tragfähige Existenz aufzubauen. Laufende Planung,
Identifikation und Adressierung der geschäftlichen Risiken,
professionelle Kontaktpflege und kundenorientiertes Handeln können,
zusätzlich zur ohnehin selbstverständlichen Pflege der
technischen Skills, zum Geschäftserfolg beitragen, um diese
und künftige IT-Krisen erfolgreich zu überstehen.
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Autor: Oliver Stiller ist selbstständiger Software-Entwickler
in München. E-mail: oliver_stiller@gmx.net.
Der Autor behält sich alle Rechte vor. © 2002 Oliver Stiller |
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