Trash Poll der Woche
(November 2008)
Die wöchentliche GULP Kurzumfrage rund um Leben, Liebe, Alltag & Beruf - nicht immer ganz ernst
gemeint, sondern mit einem Augenzwinkern.
Das Ergebnis der Kalenderwoche 46/2008:
Das Ergebnis der Kalenderwoche 46/2008:
| Was halten Sie davon, an mehreren Stunden pro Arbeitstag Ihre E-Mails nicht abzurufen? | |
| Finde ich nicht gut. | |
| Gute Idee, aber leider nicht realisierbar. | |
| Super, könnte funktionieren. | |
| Mach ich bereits. | |
| Teilnehmerzahl: 70 | |
| Eine knappe Mehrheit (57 Prozent) der Teilnehmer an unserer Trash Poll-Umfrage kann sich sehr gut mit der Idee anfreunden, an mehreren Stunden pro Arbeitstag keine E-Mails abzurufen
- oder macht das bereits. 43 Prozent der Teilnehmer können dem Vorschlag nichts abgewinnen oder halten ihn für nicht realisierbar. Warum eigentlich nicht? Nach aktuellen Studien unterbrechen die meisten Menschen im Arbeitsalltag beim Empfang einer neuen Nachricht ihre laufende Tätigkeit. Im Durchschnitt dauert es aber 15 Minuten, bis nach dem Lesen die Konzentration von vorher wieder hergestellt ist. Mal abgesehen davon, dass sie nach dem Öffnen vor der Entscheidung stehen: Mache ich mit der vorher begonnen Aufgabe weiter oder kümmere ich mich erst einmal um die Bearbeitung der E-Mail? Wer immerzu empfangsbereit ist, widmet sich nur mit halber Aufmerksamkeit der eigentlichen Arbeit. Dazu gesellt sich das Gefühl, ständig gehetzt zu sein und die Kontrolle über den Arbeitsablauf zu verlieren. Ständige Empfangsbereitschaft gilt außerdem als Kreativitätskiller: Ruhepausen sind eine wichtige Quelle für Phantasie und Ideenreichtum. Deswegen haben einige Unternehmen in Kalifornien mittlerweile sogar einen ganzen E-Mail-freien Tag pro Woche eingeführt: Nachrichten versenden ist dann verboten, aufgerufen wird zum direkten, persönlichen Gespräch. Soweit zu den Vorteilen. Was kann der Nachteil daran sein, an mehreren Stunden pro Arbeitstag keine E-Mails abzurufen? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare! |
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