Trash Poll der Woche
(Dezember 2008)
Die wöchentliche GULP Kurzumfrage rund um Leben, Liebe, Alltag & Beruf - nicht immer ganz ernst
gemeint, sondern mit einem Augenzwinkern.
Das Ergebnis der Kalenderwoche 48/2008:
Das Ergebnis der Kalenderwoche 48/2008:
| Mussten Sie Ihre Anwesenheitszeit beim Kunden schon mal elektronisch erfassen? | |
| Ja, einmal. | |
| Ja, schon öfter. | |
| Nein. | |
| Teilnehmerzahl: 97 | |
| "Stempeln" und "Stechuhr" klingen zunächst nach Begriffen aus der Angestellten-Welt. Dass die elektronische Arbeitszeiterfassung auch im IT-Projektmarkt
kein Fremdwort ist, zeigt die aktuelle GULP Trash Poll: Etwas mehr als die Hälfte der Teilnehmer mussten Ihre Anwesenheitszeit beim Kunden schon elektronisch erfassen, ein Drittel sogar öfter
als einmal. Wie lassen sich Freiberuflersein und Arbeitszeiterfassung miteinander vereinbaren? Einerseits will der Kunde wenigstens ungefähr Bescheid wissen, wann der Selbstständige anwesend ist und wann nicht. Der externe Mitarbeiter muss oft auch mit internen zusammenarbeiten - und deswegen zur selben Zeit wie diese am Arbeitsplatz sein. Andererseits sollte ein Freiberufler hinsichtlich Ort, Zeit, Dauer und Inhalt seiner Tätigkeit Weisungsfreiheit genießen, wenn es nach dem Katalog geht, anhand dessen die Scheinselbstständigkeit eines Unternehmers beurteilt wird. Die Bindung an Kernarbeitszeiten, Dienstpläne oder Arbeitszeiterfassung wird darin oft ausgeschlossen. Außerdem sehen viele Freiberufler in der elektronischen Aufzeichnung der Arbeitsstunden eine Einschränkung ihrer Freiheit. Wie sehen Sie diese Grätsche, die Freiberufler und Kunden hier schaffen müssen? Haben Sie als Freiberufler Verständnis dafür, wenn Ihr Kunde Ihre Arbeitszeit erfasst? Haben Sie als Kunde Verständnis dafür, wenn Ihr Freiberufler das nicht möchte? |
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