7. Liefert der Bote vom Kurierdienst
regelmäßig pünktlich seine Päckchen beim Adressaten
ab, freut er sich über 1 bis 2 Euro pro Sendung.
8. Bei den Müllwerkern bedankt man sich an
Weihnachten am besten mit etwas Hochprozentigem auf der Mülltonne
– Geld kann man ja schlecht hinterlassen.
9. Zuverlässige Hausmeister und Putzfrauen
freuen sich an Weihnachten auch über ein persönliches
Geschenk. Das wertet die Arbeit der wertvollen "Perlen"
erheblich auf.
10. Beim Friseur darf man pro Leistung 1 Euro
Trinkgeld geben. Also Waschen durch den Lehrling, der Schnitt vom
Meister und Färben durch den Jungfriseur bedeuten 3 Euro Trinkgeld.
Aber Achtung: Bedient der Chef selbst, bekommt
er kein Trinkgeld. Nicht im Restaurant und auch nicht beim Friseur.
Dafür gibt es die berühmten Schweinchen, die meist auf
den Empfangstheken stehen. Hier gilt die Regel, das Trinkgeld mit
der entsprechenden Frage „Haben Sie eine Kaffeekasse für
die Angestellten...?“ dort für die Angestellten zu hinterlassen.
Wenn ein Trinkgeld nicht direkt überreicht, sondern beispielsweise
vor Toiletten auf einen Teller gelegt wird, ist das Zusammensuchen
von Ein-, Zwei- oder Fünf-Cent-Stücken erlaubt. Man sollte
immer daran denken, dass Servicepersonal oft ein niedriges Grundgehalt
hat und von den Trinkgeldern lebt. Wer also mit der Leistung (z.
B. einer sauberen Toilette) zufrieden ist, dem steht auch ein gewisses
Maß an Großzügigkeit.
Und wer der Meinung ist, dass die menschliche Gesellschaft auch
etwas Menschlichkeit vertragen kann, der hält zum Trinkgeld
auch ein persönliches Wort des Lobes parat. Die Überraschung,
wie positiv darauf die Reaktionen sind, wird nicht lange auf sich
warten lassen. |